VERANSTALTUNGEN

DAHO.AM
24.07.18 - 24.07.18
In München

IT-Sourcing 2018
03.09.18 - 04.09.18
In Hamburg

2. Jahrestagung Cyber Security Berlin
11.09.18 - 12.09.18
In Berlin

DILK 2018
17.09.18 - 19.09.18
In Düsseldorf

it-sa 2018
09.10.18 - 11.10.18
In Nürnberg

Im All kreisen nur wenige Kilogramm schwere Nano-Satelliten um die Erde. Dreh- und Angelpunkt dieser Mini-Computer sind deren solarbetriebenen Batterien.

Informatiker an der Universität des Saarlandes haben jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe man ihren Einsatz besser planen kann. Sie können vorhersagen, wie viel die mitfliegende Batterie tatsächlich während des Einsatzes im Weltraum leisten kann, und können den Satelliten entsprechend steuern. Die Effektivität des Satelliten ist dadurch fünfmal höher. Schon jetzt können davon auch Elektroautos auf der Erde profitieren. Die Forscher zeigen ihr Verfahren auf der Computermesse Cebit (Halle 6, Stand E28).

„Nach unserer Kenntnis gab es so etwas im Orbit bisher nicht“, sagt Holger Hermanns, Informatik-Professor an der Universität des Saarlandes. Zusammen mit seinem Doktoranden Gilles Nies und Student Marvin Stenger hat er ein Verfahren entwickelt, das eine genaue Vorhersage ermöglicht, wieviel Batterieleistung für eine bestimmte Aktion im All wann eingeplant werden sollte. Bisher hatten Raumfahrt-Logistiker eher mit einer zu großen, zu schweren Batterie geplant und damit in Kauf genommen, so kostbaren Platz für Ausrüstung und weitere Experimente zu verschwenden. „Sie haben dabei unter anderem nicht den Recovery Effect beachtet, den jeder auch vom Handy kennt. Wenn dieses aufgrund eines leeren Akkus ausgeht, braucht man oft nur wenige Minuten zu warten. Dann kann man es wieder einschalten und zumindest kurz verwenden“, erklärt Hermanns. Durch das neue Batteriemodell lässt sich nun präzise verfolgen, wie viel Energie momentan zur Verfügung steht und welcher Anteil davon in chemisch gebundener Form zwar vorhanden, aber nicht direkt nutzbar ist. Dadurch können die Informatiker für jede Zeitspanne die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass die Batterie entladen sein wird.

Die Erkenntnisse der Saarbrücker Informatiker lassen sich auch auf der Erde anwenden. „Batterien sind überall im Alltag vorhanden. Und ein gutes Batteriemodell kann in vielen Situationen helfen“, sagt Holger Hermanns. Man müsse nur den Energiebedarf von Elektroautos betrachten. „Bisher war nur die Antwort auf die Frage möglich: Schaffen Sie es mit Ihrem Elektroauto unter idealen Bedingungen mit der vorhandenen Ladung bis zum Frankfurter Flughafen? Jetzt könnten wir beantworten, ob die Klimaanlage so betrieben werden kann, dass die Chance größer als 99 Prozent bleibt, dass Sie es mit dieser Ladung zu Ihrem Flieger schaffen“, erklärt Hermanns.

www.depend.cs.uni-sb.de

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int Fb1d1e93d44faa704f50e39d35400653

Compuware erwirbt XaTester und geht Partnerschaft mit Parasoft ein

Compuware gab eine Produktübernahme, Verbesserungen für Topaz for Total Test und eine…
Tb W190 H80 Crop Int A21a82950cfbb0ceb8ec8d33e38bb870

Clavister tritt der Allianz für Cyber-Sicherheit bei

Deutschland wird zunehmend zum Ziel internationaler Hackerangriffe. Um den…
KI

Sattelberger kommentiert KI-Strategie der Bundesregierung

Die gestern veröffentlichten "Eckpunkte der Bundesregierung für eine Strategie Künstliche…
Passwort

Amazon und Co versagen beim Passwortschutz

Führende Internetseiten wie Amazon und Wikipedia versagen, wenn es darum geht, ihre…
Cyber Attack

Unternehmen müssen Cyber-Attacken hinnehmen

Obwohl 95 Prozent aller CIOs davon überzeugt sind, dass Cyber-Angriffe zunehmen, haben…
Tb W190 H80 Crop Int 7de46c4ddd17a591d14b2358a94a6ab0

Accenture übernimmt Kogentix

Accenture hat die Übernahme von Kogentix bekannt gegeben. Das 2015 in den USA gegründete…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security