Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

CESIS 2018
20.02.18 - 21.02.18
In München

DSAG-Technologietage 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Stuttgart

Sourcing von Application Management Services
21.02.18 - 21.02.18
In Frankfurt

Next Generation SharePoint
22.02.18 - 22.02.18
In München

In Zukunft könnte der Gemütszustand von Nutzern als biometrische Sicherung dienen. Die Informatikerin Violeta Tulceanu an der rumänischen Universität Iasi setzt auf Hirnwellen-Scans, um das zu ermöglichen. 

Die Idee ist, Nutzern nur dann Zugriff auf Systeme zu gewähren, wenn sie ausgeglichen und gelassen wirken. Das könnte sicherstellen, dass beispielsweise militärische oder medizinische Systeme nicht missbraucht werden. Auch könnten Geldautomaten so extra abgesichert werden.

Hirnwellen-"Fingerabdruck"

"Wir sind emotionale Kreaturen, die Begierden, Lüsten, Gier, Freude und Trauer ebenso unterworfen sind wie den psychoaktiven Effekten chemischer Stimulanten, die den Zugriff auf bestimmte Ressourcen unter Umständen unangebracht oder gefährlich machen", sagt Tulceanu. Daher arbeitet sie an einem System, das zunächst lernt, den Gemütszustand eines Nutzers zu erkennen. Danach erlaubt es ihm nur dann Zugriff auf geschützte Ressourcen, wenn dieser ruhig und ausgeglichen wirkt - also bei der Nutzung auch rational entscheiden sollte.

Um den emotionalen "Fingerabdruck" eines Users zu erlernen, nutzt Tulceanus System die Hirnwellenmuster, die der Nutzer unter Einfluss bestimmter aufrüttelnder akustischer Reize zeigt. Diese sind bestimmten Emotionen zugeordnet. Somit kann das System dem Nutzer in Folge nur Zugriff auf bestimmte Ressourcen gewähren, wenn ein aktueller Hirnwellen-Scan zu einem gewünschten emotionalen Fingerabdruck passt. So ließe sich eine Nutzung kritischer Systeme beispielsweise bei starken Depressionen oder unter Drogeneinfluss verhindern.

Schutz vor dem Missbrauch

"Diese Art der Authentifizierung hat Anwendungen in Bereichen wie dem Militär, E-Learning oder der Medizin - also dort, wo es wichtig ist, sicherzustellen, dass der Nutzer verantwortungsvoll und aus freiem Willen handelt", schreibt Tulceanu im "International Journal of Advanced Intelligence Paradigms". Das System könnte beispielsweise bei der Zutrittskontrolle zu Einrichtungen dienen oder Computersysteme sichern. Doch auch eine Nutzung bei alltäglicheren Systemen wie Geldautomaten sei vorstellbar. Die Frage ist freilich, ob das neben Räubern nicht auch erregten Nachtschwärmern das Leben schwer machen würde.

pte

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int 6659b84c67b64e024c47e52e74e04df4

Sharing Economy Analyse

Stefan Heng, Professor für digitale Medien an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in…
Tb W190 H80 Crop Int A36c1f31c954904fef32d81a5daf8744

Neuer Director Consulting DACH bei MarkLogic

Stefan Rudo wurde erst jüngst zum Director Consulting DACH bei MarkLogic (Germany) GmbH…
Businessman

Qlik ernennt neuen CEO

Qlik, Anbieter von Data Analytics, gibt bekannt, dass der Unternehmensvorstand Mike…
Voreingestelltes Bild

Rohde & Schwarz Cybersecurity startet Partnerprogramm

Rohde & Schwarz Cybersecurity startet im Januar 2018 in Deutschland, Österreich und der…
Tb W190 H80 Crop Int C420f52858aea32d8bc336b0c2aed296

“Ready – steady – go”: Junge Unternehmen auf der neuen CEBIT

Die neue CEBIT setzt auf Business, Leads und neue Ideen – das ideale Umfeld für junge,…
Tb W190 H80 Crop Int 2cc734f9ecb53001cf81ba91451f560f

Novalnet ist Teil der Allianz für Cyber-Sicherheit

Der Zahlungsdienstleister Novalnet ist vom Bundesamt für Sicherheit in der…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security