Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Blockchain Summit
26.03.19 - 26.03.19
In Frankfurt, Kap Europa

ELO Solution Day München
27.03.19 - 27.03.19
In Messe München

Hannover Messe 2019
01.04.19 - 05.04.19
In Hannover

SMX München
02.04.19 - 03.04.19
In ICM – Internationales Congress Center München

ACMP Competence Days München
10.04.19 - 10.04.19
In Jochen Schweizer Arena GmbH, Taufkirchen bei München

Anzeige

Anzeige

WahlmanipulationDas Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Cyber-Aktivitäten und Versuchen von Manipulationen im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2017.

Das U.S. Federal Bureau of Investigation (FBI) und Department of Homeland Security (DHS) veröffentlichten am 29.12.2016 einen Bericht zu Cyber-Aktivitäten, die aus Russland stammen sollen. Gleichzeitig verkündete US-Präsident Barack Obama entsprechende Sanktionen gegen Russland aufgrund der Hacking-Angriffe und möglichen Einflussnahme im US-Wahlkampf. Vergleichbare Cyber-Aktivitäten und Versuche von Manipulationen im Wahlumfeld sind auch im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2017 zu erwarten. 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde beschäftigt sich intensiv mit dem Thema der möglichen Beeinflussung von Wahlen. Die beiden Aspekte Cyber-Angriffe und automatisierte Meinungsplatzierungen im Internet oder in Sozialen Netzen stehen dabei im Fokus.

Hierzu erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI: "Wir optimieren kontinuierlich die Verteidigungsfähigkeit der Regierungsnetze, um gegen mögliche Cyber-Angriffe gewappnet zu sein. Die Erkenntnisse aus den veröffentlichten Dokumenten werden in die Maßnahmenplanungen des BSI einfließen. Wir tauschen uns in diesem Kontext auch mit anderen europäischen Ländern aus, in denen demnächst Wahlen sind, wie beispielsweise in Frankreich."

Neben dem Schutz der Regierungsnetze berät das BSI auch weitere Organe im Bund. So hat das BSI schon im September die im Bundestag vertretenden Parteien über mögliche Cyber-Risiken und Schutzmaßnahmen informiert. "Den im Bundestag vertretenen Parteien bieten wir Beratung und Unterstützung an, wie sie ihre Mitglieder und Funktionsträger sensibilisieren und ihre Systeme besser gegen Angriffe schützen können. Die Parteien müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und rechtzeitig entsprechende Maßnahmen umsetzen", erklärt Arne Schönbohm.

In Bezug auf die automatisierte Meinungsbildung im Internet prüft das BSI derzeit verschiedene Konzepte. "Dies ist ein Thema, dass aus unserer Sicht nur als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gelöst werden kann. Einen Teil der Verantwortung tragen die Betreiber der Sozialen Netzwerke. Wenn diese von sich aus die Maschinen-gesteuerten Meinungsäußerungen herausfiltern würden, dann wäre dies ein wesentlicher Beitrag zur Lösung des Problems", sagt Arne Schönbohm.

 

 
GRID LIST
Handschlag

Samsung und Fuze gehen strategische Partnerschaft ein

Fuze geht eine strategische Partnerschaft mit Samsung Electronics America ein. Die…
Oliver Krebs

Neuer Vice President EMEA bei Cherwell Software

Oliver Krebs ist neuer Vice President (VP) EMEA bei Cherwell Software. Seit Anfang Januar…
Tb W190 H80 Crop Int B01e48c2fd08b45f534604484c7a9179

BSI führt IT-Grundschutz-Testat nach Basis-Absicherung ein

Die Basis-Absicherung der eigenen IT-Systeme ist der erste wichtige Schritt zu einer…
Fake News

Apple investiert in Kampf gegen Fake News

Technologieriese Apple unterstützt im Kampf gegen Fake News im Internet drei…
Mann Lupe Code

E-Spionagegruppe OceanLotus greift gezielt Regierungsbehörden an

ESET-Forscher haben die neuesten Methoden der Spionagegruppe OceanLotus (auch bekannt als…
EU-Urheberrechtsrechtsreform

Upload-Filter sind pluralistischer Demokratie unwürdig

Die EU-Urheberrechtsrechtsreform steht kurz vor dem Abschluss. Am 26. März 2019 soll dazu…