Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

DWX-Developer Week
24.06.19 - 27.06.19
In Nürnberg

4. Cyber Conference Week
01.07.19 - 05.07.19
In Online

IT kessel.19 – Der IT Fachkongress
04.07.19 - 04.07.19
In Messe Sindelfingen

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

MCC CyberRisks - for Critical Infrastructures
12.09.19 - 13.09.19
In Hotel Maritim, Bonn

Anzeige

Anzeige

WahlmanipulationDas Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Cyber-Aktivitäten und Versuchen von Manipulationen im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2017.

Das U.S. Federal Bureau of Investigation (FBI) und Department of Homeland Security (DHS) veröffentlichten am 29.12.2016 einen Bericht zu Cyber-Aktivitäten, die aus Russland stammen sollen. Gleichzeitig verkündete US-Präsident Barack Obama entsprechende Sanktionen gegen Russland aufgrund der Hacking-Angriffe und möglichen Einflussnahme im US-Wahlkampf. Vergleichbare Cyber-Aktivitäten und Versuche von Manipulationen im Wahlumfeld sind auch im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2017 zu erwarten. 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde beschäftigt sich intensiv mit dem Thema der möglichen Beeinflussung von Wahlen. Die beiden Aspekte Cyber-Angriffe und automatisierte Meinungsplatzierungen im Internet oder in Sozialen Netzen stehen dabei im Fokus.

Hierzu erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI: "Wir optimieren kontinuierlich die Verteidigungsfähigkeit der Regierungsnetze, um gegen mögliche Cyber-Angriffe gewappnet zu sein. Die Erkenntnisse aus den veröffentlichten Dokumenten werden in die Maßnahmenplanungen des BSI einfließen. Wir tauschen uns in diesem Kontext auch mit anderen europäischen Ländern aus, in denen demnächst Wahlen sind, wie beispielsweise in Frankreich."

Neben dem Schutz der Regierungsnetze berät das BSI auch weitere Organe im Bund. So hat das BSI schon im September die im Bundestag vertretenden Parteien über mögliche Cyber-Risiken und Schutzmaßnahmen informiert. "Den im Bundestag vertretenen Parteien bieten wir Beratung und Unterstützung an, wie sie ihre Mitglieder und Funktionsträger sensibilisieren und ihre Systeme besser gegen Angriffe schützen können. Die Parteien müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und rechtzeitig entsprechende Maßnahmen umsetzen", erklärt Arne Schönbohm.

In Bezug auf die automatisierte Meinungsbildung im Internet prüft das BSI derzeit verschiedene Konzepte. "Dies ist ein Thema, dass aus unserer Sicht nur als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gelöst werden kann. Einen Teil der Verantwortung tragen die Betreiber der Sozialen Netzwerke. Wenn diese von sich aus die Maschinen-gesteuerten Meinungsäußerungen herausfiltern würden, dann wäre dies ein wesentlicher Beitrag zur Lösung des Problems", sagt Arne Schönbohm.

 

 
GRID LIST
Huawei

Huawei erwartet starken Umsatzrückgang durch US-Sanktionen

US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Huawei-Konzern auf eine schwarze Liste…
Instagram

Instagram geht gegen Hacking-Angriffe vor

Die Social-Media-Plattform Instagram testet derzeit einen Prozess zur schnelleren…
Supercomputer

Top 500 der Supercomputer: Ohne "Petaflops" geht nichts

Willkommen im Club der «Petaflops». Was vor einigen Jahren noch atemberaubend schnell…
Hacker

TLS-Zertifizierungsstelle Dark Matter greift Menschenrechtsaktivisten an

Das aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammende Unternehmen Dark Matter betreibt…
Smartphone, Tablet, Urlaub

Smartphones und Co. - Ohne Absicherung ab in den Urlaub

Smartphones und Co. sind für viele Menschen auch im Urlaub nicht wegzudenken. Mit der…
Huawei Smartphone

Auch Huawei verschiebt Start seines Auffalt-Smartphones

Nach Samsung hat auch der chinesische Huawei-Konzern den Marktstart seines neuartigen…