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Die Rubean AG und die windata GmbH & Co. KG streben eine Fusion an, die nach Abschluss der laufenden Due Dilligence und der Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen im nächsten Jahr erreicht und rückwirkend zum Jahresbeginn wirksam werden soll. 

Gemeinsam erwarten die beiden Unternehmen im kommenden Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von etwa 2,5 Mio. Euro und mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis. „Wir sehen erhebliche Synergien und vor allem ein immenses Potential für ein sehr starkes Wachstum“, sagt RUBEAN-Vorstand Dr. Hermann Geupel. „RUBEAN verfügt über eine einzigartige Softwarelösung für das sehr stark wachsende Marksegment des Online- und Mobile-Payments“, sagt windata-Geschäftsführer Michael Rudhart, der im Zuge der Fusion neben Geupel in den Vorstand des neuen Unternehmens gehen soll.

Bei Rubean besteht derzeit das größte Potential in der Verbreitung dieser neuen Softwarelösung RubeanPay. Diese Lösung für das Mobile Bezahlen ist bereits zum Patent angemeldet. Sie erfüllt die Ansprüche an Sicherheit bei gleichzeitig hoher Bequemlichkeit. Mit dieser Lösung werden Smartphones in Kartenterminals verwandelt, so dass Kunden damit im Internet genauso sicher und einfach bezahlen können, wie sie es an der Ladentheke gewohnt sind. „Neben diesem Potential wird windata als erfahrenes und gut positioniertes Unternehmen für Finanzsoftware eine solide Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung bilden“, so Geupel weiter. „windata, die bereits 1993 gegründeten wurde, hat mit innovativen Ideen im Bereich des elektronischen Zahlungsverkehrs maßgeblich zur weiteren Entwicklung des Electronic Bankings in Deutschland beigetragen.“

Die künftige Unternehmensgruppe soll aus der Holding Rubean AG, ihren Tochtergesellschaften Rubean Device Solutions GmbH (RDS) und Smart Payment Systems GmbH (SPS) sowie der windata bestehen, die weiterhin als eigenständige Gesellschaften und selbstständige Profitcenter geführt werden. Expertise und Geschäft jedes der drei Unternehmen sollen gestärkt und weiterhin ausgebaut werden, RDS im Bereich Gerätemanagement und Ansteuerungstechnik, SPS im Bereich Payment und windata im Bereich Finanz-Software. Die Markennamen Rubean und windata sollen erhalten bleiben.

Für eine Fusion ist die 100prozentige Übernahme der windata mittels einer gemischten Bar- und Sachkapitalerhöhung beabsichtigt. Die Gesellschafter der windata werden durch die Ausgabe und Übernahme neuer Rubean-Aktien zum zweitgrößten Aktionär der neu entstehenden Unternehmensgruppe. Der konkrete Kaufpreis sowie das Umtauschverhältnis werden im Zuge einer laufenden Due Dilligence ermittelt. 

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