VERANSTALTUNGEN

IT-Sourcing 2018
03.09.18 - 04.09.18
In Hamburg

DILK 2018
17.09.18 - 19.09.18
In Düsseldorf

abas Global Conference
20.09.18 - 21.09.18
In Karlsruhe

it-sa 2018
09.10.18 - 11.10.18
In Nürnberg

Digital Marketing 4Heroes Conference
16.10.18 - 16.10.18
In Wien und München

Forscher des Schweizer Paul Scherrer Instituts haben ein neues Material entwickelt, das auf elektrische Felder mit einer Ummagnetisierung reagiert, die für die Speicherung eines jeden Bits auf einer Festplatte nötig ist. Dabei handelt es sich um ein Material aus der Klasse der sogenannten magnetoelektrischen Multiferroika. 

Bisher entwickelte es seine phänomenalen Eigenschaften bei einer Temperatur von minus 200 Grad Celsius. Der für die Kühlung nötige Energieaufwand überstieg die Einsparung bei weitem.

Schocktherapie als Trick

Um das Material alltagstauglich zu machen, haben sich die Schweizer eines Tricks bedient. Sie heizten das Material, das aus Yttrium, Barium, Kupfer und einem speziellen Eisenoxid (YBaCuFeO5) besteht, auf 1000 Grad Celsius auf. Dabei bilden sich magnetische Spiralen auf atomarer Ebene. Diese sorgen für eine Koppelung von Magnetismus und Ferroelektrizität, wie sie für das Ummagnetisieren durch ein elektrisches Feld nötig ist.

Derart erhitzt ließen sie das Material in einen Behälter plumpsen, der mit einer minus 200 Grad kalten Flüssigkeit gefüllt war. Bei dieser Schocktherapie bleiben die Spiralen und damit die Koppelung von magnetischen und elektrischen Eigenschaften erhalten. "Durch die magnetoelektrische Kopplung bekommt man dann noch eine Veränderung der magnetischen Eigenschaften hinzugeschenkt", so PSI-Forschungsleiterin Marisa Medarde, die das Material an der Neutronenquelle SINQ und Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS untersucht hat.

Doppelter Einspareffekt

Energie wird nicht nur durch den geringeren Aufwand bei der Erzeugung elektrischer Felder eingespart. Weil weniger Strom verbraucht wird, ist auch die Erwärmung geringer, sodass nicht mehr so viel Aufwand für die Kühlung benötigt wird. "Da jährlich viele Bio. Kilowattstunden Energie im Cloud Computing verbraucht werden, sind Einsparungen in diesem Bereich von großer Bedeutung", sagt die Expertin und fügt hinzu: "Unser neues Material besteht aus sehr kostengünstigen Zutaten. Und auch die Herstellung ist einfach zu bewerkstelligen."

pte

GRID LIST
Hacker

So schützen Sie Ihre Online-Konten vor Fremdzugriffen

Immer wieder greifen Hacker Nutzerkonten bei Google, Facebook, Instagram und anderen…
Smart Home

Sicherheitslücke in IoT-Steckdose entdeckt

Das Forscherteam von McAfee hat eine Sicherheistlücke im Wemo Insight Smart Plug, einer…
Smartphone

Kostenlose Apps verlangen übermäßigen Zugriff auf persönliche Daten

Wie viele persönliche Daten sammeln Ihre Apps? Die 60 bis 90 Apps, die der…
David Helfer

David Helfer ist neuer Vertriebsleiter in Europa bei F5

F5 Networks hat David Helfer zum neuen Senior Vice President of Sales für Großbritannien,…
Matroschka

Malware-Matroschka: Windows-Wurm in Android-Backdoor eingebettet

Im vergangenen Monat erregte eine Android-Backdoor das Aufsehen der Virenanalysten von…
Firmenübernahme

Orange schließt Übernahme der Basefarm Holding ab

Orange gab bekannt, dass die Übernahme von 100% von Basefarm durch die…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security