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Election 2016Nach einem turbulenten Monat Oktober sind die US-Wahlen nur noch wenige Tage entfernt. Der US Election 2016 Web Monitor analysiert Trends in der öffentlichen Wahrnehmung der US-Präsidentschaftskandidaten.

Ein neuartiges System zur Analyse aktueller Trends in der Online-Berichterstattung über den US-Wahlkampf, entwickelt von einem europäischen Forscher-Team unter der Leitung der MODUL University Vienna, gibt detaillierte Einblicke, wie sich jüngste Events auf die Stimmung in den sozialen Medien auswirken. Das System nutzt die webLyzard Web Intelligence Plattform, um die Meinung von Twitter Usern mit jener von Nachrichten-Medien zu vergleichen, Meinungsführer automatisch zu erkennen und geografische Schwerpunkte in der Berichterstattung zu bestimmen.

Wie kein US-Wahlkampf der jüngeren Geschichte polarisiert das Duell Clinton vs. Trump die Online-Berichterstattung. Die bedeutsame Rolle sozialer Medien ist nicht neu, 2016 gehören jedoch auch Twitter-Postings der Kandidaten selbst zu den Schlüsselmomenten, welche die Debatte der darauffolgenden Tage und Wochen maßgeblich beeinflussen. Sah es im August laut Umfragen noch nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus, scheint die Kandidatin der Demokraten Hillary Clinton in den letzten Wochen einen Vorsprung vor Donald Trump, dem Bewerber der Republikaner, aufgebaut zu haben, allerdings ist auch der Endspurt dieses sehr ungewöhnlichen Wahlkampfs von Überraschungen auf beiden Seiten geprägt. Wie genau haben sich die bisherigen Debatten und Ereignisse auf die Berichterstattung und die Stimmung in den sozialen Medien ausgewirkt und wie beeinflussen aktuelle Themen den Wahlkampf und die Meinungen der User und bestimmter Interessensgruppen? Der hier frei zugängliche US Election 2016 Web Monitor bietet konkrete Antworten auf diese Fragen.

Online-Trends und die öffentliche Meinung

Mehr als 25 Millionen Dokumente werden derzeit monatlich analysiert, um folgende Fragen zu beantworten: Wer berichtet über die Parteien und Kandidaten, und wie häufig? Überwiegen positive oder negative Kommentare? Welche Themen werden mit den Kandidaten assoziiert? Existieren Trends oder regionale Unterschiede in ihrer Popularität? Wie wirken sich Ereignisse oder Enthüllungen auf die Debatte aus?

Prof. Arno Scharl vom Institut für Neue Medientechnologie der MODUL University Vienna beschreibt, wie das interaktive Webportal die unterschiedlichen Standpunkte der Interessensgruppen veranschaulicht: "Es gibt zahlreiche Methoden, um den Erfolg von Wahlkampfprogrammen zu messen. Die meisten konzentrieren sich auf Meinungsumfragen oder automatische Systeme mit einfachen statistischen Darstellungen. Das Dashboard des 'US Election 2016 Web Monitors' hingegen vermittelt komplexe Zusammenhänge auf anschauliche Weise."

Das Dashboard wurde Anfang Oktober im Rahmen eines TEDx Talks an der MODUL University Vienna von Prof. Arno Scharl dargestellt und erläutert – unter anderem, wie eine leistungsfähige Suchmaschine direkten Zugriff auf die analysierten Daten erlaubt. Auf Basis der Suchabfragen verdeutlichen visuelle Verfahren inhaltliche Zusammenhänge – unter anderem geographische Karten, Netzwerk-Darstellungen von Assoziationen, etc.

National und International anerkannnte Forschungskompetenz

Das für den US Election 2016 Web Monitor verantwortliche Entwickler-Team blickt auf langjährige gemeinsame Projekterfahrung zurück und besteht aus Wissenschaftlern der MODUL University Vienna, webLyzard technology, der Wirtschaftsuniversität Wien und der HTW Chur in der Schweiz. Bereits im Rahmen der US-Wahlen 2008 wurde ein Monitoring-System entwickelt, welches die Kategorie "Online Communities, Web 2.0 & Soziale Netzwerke" beim "Österreichischen Staatspreis Multimedia und e-Business" gewonnen hat. Das System basiert auf der webLyzard Web Intelligence Plattform, die im Rahmen von mehreren großen EU-Forschungsprojekten laufend weiterentwickelt wird – DecarboNet, Pheme, ASAP, und InVID.

www.weblyzard.com/us-election-2016-web-monitor
 

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