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Die Eröffnungs-Keynote des Jahreskongresses der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) steht unter dem Motto der Veranstaltung: „Business Transformation aus der Steckdose?“. Der DSAG-Vorstandsvorsitzende Marco Lenck beleuchtet die Herausforderungen der digitalen Transformation und deren Auswirkungen auf Geschäftsprozesse, Unternehmensbereiche und Marktmodelle. 

Wie die DSAG-Mitglieder in Österreich und in der Schweiz der digitalen Transformation begegnen und welche Anforderungen sie an SAP adressieren, erläutern Wolfgang Honold, Vorstand für Österreich, und Christian Zumbach, Vorstand für die Schweiz, in weiteren Schwerpunkten der Vorstands-Keynote. Über 4.500 Teilnehmer haben den Weg ins NürnbergConvention Center gefunden.

Die Welt der Geschäftsprozesse ändert sich. Branchen bilden ‚Business Eco-Systeme‘ und verschmelzen. Das Resultat: Verschiedene Geschäftsmodelle treffen sich und ergeben eine 360-Grad-Sicht auf die Märkte. Erzeugte Daten werden immer mehr zum Geschäftsmodell. Die Voraussetzungen, um diesem Wandel zu begegnen, schafft die Technologie. Welche Rolle wird SAP in diesem Szenario besetzen? Was bedeutet die Position als Softwarehersteller von integrierten Geschäftsprozessen, Business Networks und hybriden Geschäftsplattformen? Welche Bedeutung haben andere Player auf dem Softwaremarkt? Diese Fragen stellt die DSAG im Auftrag ihrer Mitglieder.

Digitalisierung auch mit Bestandslösungen ermöglichen

Eines ist klar. Neue digitale Prozesse brauchen stabile Kernsysteme, die sich erweitern, modifizieren oder ergänzen lassen. Wie sehen die Lösungen von SAP dazu aus? Mit der Business Suite ist bei Kunden eine gereifte Plattform im Einsatz, für die SAP-Anwender über Jahre umfassendes Know-how anreichern konnten. Hier erwartet die DSAG eine adäquate Weiterentwicklung der Bestandslösungen, die nicht zu Gunsten von Neuprodukten wie S/4HANA ausfällt. Damit einher geht die Qualität der gelieferten Systeme. „Wir brauchen mehr Prozessqualität in Form von fehlerfrei gelieferten Lösungen, das hilft Unternehmen bei ihrer Digitalisierungsstrategie“, erklärt Marco Lenck, DSAG-Vorstandsvorsitzender. Und er ergänzt: „In Zukunft müssen Softwarelösungen einfach zu betreiben sein, sonst werden Unternehmen bei ihren Digitalisierungsvorhaben zu sehr aufgehalten.“

Vor diesem Hintergrund ist es unter dem Strich für SAP-Kunden wesentlich, dass sie mit unterschiedlichen Lösungen die Digitalisierung vorantreiben können. In einem Tempo, das nicht durch das Auslaufen der Wartung bestimmt wird. Dazu Marco Lenck: „Auf Basis der neuen SAP-Technologien und im Hinblick auf die Bestandslösungen erwarten wir mehr Funktionalität und eine bessere Integration der Lösungen. Zudem fehlen uns aussagekräftige Roadmaps, um die nächsten Jahre planen zu können.“

Blick in die Schweiz

Unter den Schweizer Unternehmen genießt die digitale Transformation ebenfalls einen hohen Stellenwert. „In den Schweizer Gremien der DSAG diskutieren wir die Themen intensiv und erarbeiten konkrete Hilfestellungen“, beschreibt Christian Zumbach, DSAG-Vorstand für die Schweiz, den Status Quo. Und er ergänzt: „Von Schweizer Mitgliedern bekomme ich zurückgespielt, dass SAP Schweiz sehr aktiv ist, die Kunden für etwas Neues zu begeistern.“ Was der Tatsache entgegenkommt, dass die Schweizer sehr innovativ sind, das schon immer waren und bestrebt sind, sich kontinuierlich vorwärts zu bewegen.

Blick nach Österreich

In Österreich erwarten die DSAG-Mitglieder konkrete Unterstützung und aktive Beratung von SAP für die digitale Transformation. „Den Kunden die digitale Welt nahezubringen, wird am besten mit konkreter Unterstützung und aktiver Beratung möglich sein“, wünscht sich Wolfgang Honold, DSAG-Vorstand für Österreich. Denn, „Inhalte dürfen nicht auf der Strecke bleiben. Informationen müssen fließen“. Mehr Transparenz und eine konkrete Roadmap für den Übergang der Bestandskunden auf S/4HANA wären u.a. für Wolfgang Honold gute Maßnahmen.

Fazit

Die Business Transformation ist das Top-Thema in den Unternehmen. Die Veränderung der Geschäftsprozesse wird in Zukunft eine große Herausforderung darstellen. Entscheider benötigen die richtigen Informationen, um Risiken auf dem Weg zu minimieren. „Wir müssen nicht die Prozesse verändern. Wir haben die Chance, neue Prozesse für unsere Unternehmen zu prägen“, so die motivierenden Worte des DSAG-Vorstandsvorsitzenden Marco Lenck. SAP sollte dabei auch ihren Part erfüllen und geeignete Lösungen bereitstellen. „Gemeinsam mit SAP wollen wir an guten Lösungen und Anleitungen für Digitalisierungsvorhaben arbeiten und Informationen bereitstellen, die möglichst viele Risiken ausschließen“, blickt Marco Lenck in die Zukunft.

DSAG-Jahreskongress 2016

Über 4.500 Besucher nehmen an der dreitägigen Veranstaltung der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) im NürnbergConvention Center teil. Acht Keynotes, knapp 200 Vorträge in 54 Themensitzungen und 175 Partner auf einer Ausstellungsfläche von 14.000 Quadratmetern bilden den Rahmen für das größte Anwendertreffen in Europa. www.kongress.dsag.de

www.dsag.de, www.dsag.at, www.dsag-ev.ch

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