VERANSTALTUNGEN

USU World 2018
06.06.18 - 07.06.18
In World Conference Center Bonn

CEBIT 2018
11.06.18 - 15.06.18
In Hannover

ERP Tage Aachen
19.06.18 - 21.06.18
In Aachen

next IT Con
25.06.18 - 25.06.18
In Nürnberg

XaaS Evolution 2018
01.07.18 - 03.07.18
In H4 Hotel Berlin Alexanderplatz

Helpful TipsKaum eine Woche vergeht, in der nicht ein prominentes Unternehmen Opfer eines Hackerangriffs wird. Dabei reichen schon wenige Sicherheitsmaßnahmen aus, damit Cyberkriminelle keinen Zugriff auf wertvolle Firmendaten, Kundendaten wie Kreditkarteninformationen und mehr bekommen. 

Das Sicherheitsunternehmen Trustwave verrät, mit welchen Maßnahmen jedes Unternehmen seine IT wirkungsvoll gegen Angriffe absichern kann. Unternehmen, die das Thema IT-Sicherheit auf die lange Bank schieben, handeln grob fahrlässig - und können im Grunde nur darauf warten, dass sie Opfer von Cyberkriminellen werden. Leichtes Spiel haben Hacker auch, weil sie nicht selten Unterstützung durch unzufriedene (oder ungeschulte) Mitarbeiter bekommen. Untersuchungen von Trustwave belegen, dass bei Datenpannen in 42% aller Fälle die eigenen Mitarbeiter verantwortlich sind.

Datenpanne Quelle

Der Diebstahl von wertvollen Unternehmensdaten und Kundeninformationen ist für Cyberkriminelle nach wie vor ein sehr lukratives Geschäft. Für Unternehmen wird eine Datenpanne dagegen richtig teuer. Laut einer aktuellen, weltweit durchgeführten Studie des Ponemon Instituts, das die durch Internet-Kriminalität entstehenden Kosten analysiert, kostet eine Datenpanne ein Unternehmen in Deutschland im Durchschnitt etwa 5 Millionen US-Dollar. In den USA liegen die Kosten sogar bei gut 7 Millionen US-Dollar.

Schon ein Bruchteil dieses Geldes würde ausreichen, um IT-Systeme gegen Angriffe abzusichern. Trustwave verrät, wie man mit nur 5 einfachen Tipps die Unternehms-IT deutlich sicherer machen kann:

1) Arbeitsabläufe kennen - Risiko- und Gap-Analyse

Um Angriffe abzuwehren, muss jedes Unternehmen die eigenen Arbeitsabläufe kennen. Dazu gehört auch ein genauer Überblick über die drei wichtigsten Werte eines Unternehmens, d.h. über die Mitarbeiter, die Daten und die IT-Systeme. Diagramme, die zeigen, wo sensible Daten gespeichert sind und wer einen Zugriff auf diese Daten hat, sind genau unverzichtbar wie Übersichten über den aktuellen Patch- und Konfigurationsstatus aller Systeme und Anwendungen.

2) Auf Zwischenfälle sofort reagieren

Prävention ist gut, Erkennung ist besser. Ein IT-System kann noch so gut geschützt sein - die Gefahr, dass sich findige Hacker trotzdem einen Zugang verschaffen, ist groß. Regelmäßige Netzwerk-Scans können dafür sorgen, Unregelmäßigkeiten sofort zu erkennen und eine Datenpanne frühzeitig zu entdecken. Je schneller unberechtigte Zugriffe entdeckt werden, desto geringer ist der Schaden. Untersuchungen von Trustwave zeigen, dass im Durchschnitt 168 Tage vergehen, bis eine Datenpanne von externer Stelle aufgedeckt wird. Verfügt ein Unternehmen über ausreichend geschulte Mitarbeiter und ein Computer Incident Response Team (s. Punkt 3), werden Störfälle im Durchschnitt nach 15 Tagen entdeckt.

3) Reaktionsplan entwerfen

Ein gut eingespieltes Computer Incident Response Team (CIRT), das für die Bedrohungsüberwachung, Schwachstellenanalyse und die Vorgehensweise bei Störfällen verantwortlich ist und in dem jedes Mitglied seine genau festgelegten Verantwortlichkeiten hat, ist für eine sichere Unternehmens-IT unerlässlich. Falls intern keine Ressourcen verfügbar sind, sollten diesen Aufgaben an IT-Sicherheitsdienstleister outgesourced werden. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen wie dem Führungsteam, der Rechtsabteilung und dem PR-Team gehört mit dazu - und ist nach einem Zwischenfall besonders wichtig.

4) Angriffe simulieren

Das Simulieren von Angriffen hilft dabei, herauszufinden, wie anfällig das eigene Unternehmen wirklich ist. Werden diese Angriffe von einem externen Partner initiiert, hilft es Unternehmen auch dabei, sofort zu erkennen, ob die Mitarbeiter ausreichend geschult sind. Mitarbeiter, die auf Phishing-Attacken hereinfallen oder einen Zwischenfall nicht erkennen, sind ein enormes Sicherheitsrisiko. Schulungen können helfen, Mitarbeiter ausreichend für das Thema IT-Sicherheit zu sensibilisieren.

5) Bedrohungen analysieren

Die Angriffstechniken von Cyberkriminellen ändern sich ständig. Für Unternehmen heißt das, dass sie sich ständig über aktuelle Trends informieren müssen, um proaktiv gegen neue Bedrohungen vorgehen zu können. Einen Überblick über aktuelle Trends bietet zum Beispiel der erst vor Kurzem von Trustwave veröffentlichte Global Security Report 2016.

www.trustwave.com
 

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int Cfddc19ae10bb9811a94df9018bb81cc

Detect-to-Protect-Ansatz scheitert bei Mining-Malware

Immer neue Spielarten treten in der Cyber-Kriminalität zutage. Neuestes Beispiel liefert…
Tb W190 H80 Crop Int B4e05b341632adb937d391e0c9f32e7f

Physische Sicherheit: Für kleine Unternehmen oft ein Problem

Beim Thema IT-Sicherheit denken die meisten als erstes an Trojaner, Hackerangriffe oder…
Tb W190 H80 Crop Int 2a9bb0e951b163b628cae908b73607c3

8 Tipps für eine optimale Web Application Firewall

Die Entscheidung für die optimale Web Application Firewall (WAF) basiert heute nicht mehr…
Tb W190 H80 Crop Int 7b240a672f346adba7106f43f59804b0

Thycotic veröffentlicht kostenloses Least Privilege Discovery Tool

Thycotic, ein Anbieter von Privileged Account Management-Lösungen, hat mit Least…
Risiko Businessman

Das Sicherheitsrisiko von Vorständen ermitteln

NTT Security (Germany) erweitert seine umfangreiche Angebotsreihe um den „Management…
Tb W190 H80 Crop Int D1a9e4fb59f56aef82a0754bb96c5f75

Malwarebytes mit neuer Endpoint Protection and Response-Lösung

Malwarebytes gibt die Veröffentlichung der Malwarebytes Endpoint Protection and…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security