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Olympische Winterspiele 2018 Quelle Efired Shutterstock 749819272 700

Bild: Efired / Shutterstock.com

Am Freitag starten die Winterspiele in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang mit der Eröffnungszeremonie. Nun steht die südkoreanische Stadt im Mittelpunkt des weltweiten Interesses: Mehr als 150.000 Touristen und über 2.000 Sportler aus aller Welt sind bei der Veranstaltung dabei.

Doch mit den Fortschritten im Bereich der Cyberkriminalität sind solche großen Veranstaltungen immer auch ein Grund, sich berechtigte Sorgen um die IT-Sicherheit von Daten und Geräten zu machen. Cyberkriminelle werden wahrscheinlich gefälschte Webseiten nutzen, die sich als legitime Seiten der Winterspiele ausgeben, um gefälschte Eintrittskarten zu verkaufen oder private Daten von den Opfern der Seiten zu sammeln. Nur um schon ein paar der Risiken zu nennen.

Helge Husemann, Sicherheitsexperte von Malwarebytes, schildert die möglichen Gefahren vor und während den Winterspiele in Pyeongchang:

"Die Spiele in Pyeongchang sind tatsächlich eine 'Hot-Zone' für Cyber-Bedrohungen. Nordkorea werden einige Cyber-Attacken, wie die WannaCry Ransomware-Attacke im letzten Jahr, zugeschrieben und die Tatsache, dass viele russische Sportler nicht bei den Winterspielen dabeisein dürfen, birgt definitiv Konfliktpotential. Die globale Aufmerksamkeit bei solchen Großevents wie die Winterspiele prädestiniert diese für Cyber-Attacken aller Art.

Neben dem Spam-Versand mit gefälschten Tickets, können auch kriminelle Bots verwendet werden, um Tools und Geräte zu manipulieren, die für die Erstellung von Ergebnissen von Gewinnern und Verlierern verwendet werden. Höchstwahrscheinlich werden auch sogenannte Re-Direction-Attacken (Malvertisement) auf den Themenseiten der Spiele stattfinden. IoT-Geräte könnten genutzt werden, um massive DDoS-Angriffe zu starten, um beispielsweise Lösegeldbeträge zu fordern. Auch ein krimineller Eingriff in die vielen verschiedenen Transportsysteme der Stadt ist durchaus möglich.

Ransomware und insbesondere das Schürfen von Kryptowährungen könnten sowohl für Touristen als auch für Sponsoren, den Unternehmen vor Ort oder dem Einzelhandel zu einem Problem werden. In Hotels sind meist die IT-Sicherheitsvorkehrungen erschreckend schwach organisiert, und diese werden voll mit Touristen sein, die viele Endgeräte wie Smartphones, Laptops oder Tablets dabei haben und nutzen werden. Das stellt ein Jagdrevier für Kryptominer dar, die ein Endgerät eines Touristen kapern können und so Kryptowährungen wie Bitcoins schürfen können", so Husemann.

de.malwarebytes.com

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