VERANSTALTUNGEN

Developer Week 2018
25.06.18 - 28.06.18
In Nürnberg

XaaS Evolution 2018
01.07.18 - 03.07.18
In H4 Hotel Berlin Alexanderplatz

IT kessel.18
11.07.18 - 11.07.18
In Reithaus Ludwigsburg

2. Jahrestagung Cyber Security Berlin
11.09.18 - 12.09.18
In Berlin

DILK 2018
17.09.18 - 19.09.18
In Düsseldorf

Dynamit Digital 432827713 700

„Worte sind des Dichters Waffen“, schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. Heute könnte man diesen Ausspruch in etwa so erweitern: „Worte sind des Hackers Waffen“. Das trifft besonders auf sogenannte Textbomben zu, auch wenn es sich dabei mehr um reine Zeichenfolgen als um tatsächliche Wörter handelt. 

Solche Textbomben nutzen Programmierfehler aus, über die sich Anwendungen oder Betriebssysteme mit einer bestimmten Zeichenfolge zum Absturz bringen lassen. Besonders Apple-Geräte scheinen für diese Art der Manipulation anfällig zu sein. Bereits vor einem Jahr gelangte eine Emoji-Zeichenkombination in Umlauf, die die Nachrichten-App iMessage lahmlegte, und vor ein paar Monaten ließ ein nur vier Sekunden langes Video iOS-Geräte einfrieren.

Jetzt macht eine neue Textbombe mit dem Namen chaiOS die Runde, bei der ein Link zum Absturz von iPhone, iPad & Co. führt. Zu finden ist der Link auf der Seite github.io. Wird dieser über die Nachrichten-App iMessage verschickt, stürzt das Empfängergerät ab. Und nicht nur das: Auch beim Senden kann es zum Crash der Software kommen, genau wie beim Aufruf des entsprechenden Links in Google Chrome. Selbst ein Neustart hilft in einigen Fällen nicht weiter, denn manche Geräte sind in einer Crash-Schleife gefangen.

Das Problem: iMessage lädt bei der Eingabe oder dem Empfang eines Links automatisch eine Vorschau der Seite – Vorsicht beim Klicken hilft hier also nicht weiter. Um der Textbombe zu entgehen, muss also die gesamte Konversation mit dem Absender gelöscht und am besten auch die Verbindung mit dem Internet getrennt werden. Dann kann iMessage die Vorschau nicht laden. Alternativ kann man github.io auch über die Sicherheitseinstellungen im Browser Safari sperren. Das funktioniert über die Einschränkung von „Jugendfreien Inhalten“, kann aber auch zur Blockade völlig legitimer Webseiten führen. Es bleibt also nur zu hoffen, dass Apple github.io serverseitig blockiert und das Problem über ein Update in den Griff bekommt.

8com.de

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