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Fraud LaptopDas FBI hat aktuelle Zahlen zur Schadenssumme durch BEC-Fraud, auch als CEO- Betrugsmasche bezeichnet, bekannt gegeben. Unternehmen entstehen dabei Schäden von mehr als fünf Milliarden US-Dollar. Ein Statement von Ryan Kalamber, Senior Vice President Proofpoint.

Das Problem dramatisch steigender Kosten durch Cyber-Betrug bedarf auch wachsender Aufmerksamkeit seitens der Unternehmens-IT. Natürlich bieten Firewalls und Anti-Virenprogramme Schutz vor direkt ins Unternehmen eingeschleuster Malware. Aber vor reinen Text-Mails, die den Mitarbeiter zum Handeln auffordern, können diese nicht schützen – es ist schließlich auch nicht die Aufgabe dieser Sicherheitsmechanismen. Hier müssen andere Lösungen zum Einsatz kommen, wie intelligente E-Mail-Filter, die anhand von bestimmten Kriterien verdächtige Mails identifizieren und unter Quarantäne stellen.

„Diese mehr als fünf Milliarden US-Dollar sollten den Unternehmen ein klares Zeichen sein, welche Dimension die CEO-Betrugsmasche mittlerweile angenommen hat“, erklärt Ryan Kalamber. „Die Masche funktioniert einfach – der Anstieg der einschlägigen Fälle dokumentiert dies deutlich. Die Betrüger müssen nicht erst aufwendig Code schreiben, um Firewalls zu umgehen. Eine simple Mail mit vorgetäuschtem Absender reicht vollkommen aus. Viele Schätzungen gehen mittlerweile davon aus, dass Cyber-Kriminelle damit mehr Schaden anrichten als mit Ransomware.“ „Die jetzt veröffentlichte Schadenssumme deckt sich dabei mit den Ergebnissen, die wir bei der Analyse von Angriffen auf unsere Kunden herausgefunden haben“, so Kalamber. „Wir gehen davon aus, dass dies aber nur die Spitze des Eisbergs ist und viele Angriffe gar nicht erst gemeldet werden.“

Die Verwendung von E-Mails als Werkzeug für solche Angriffe ist dabei kaum überraschend. „Bei E-Mails ist es sehr einfach, die wahre Identität zu verschleiern und vorzutäuschen, eine andere Person zu sein. Und man Man kann auf diese Weise alle Mitarbeiter im Unternehmen sehr leicht erreichen“, erklärt Kalember. „Viele der Betrüger nutzen dabei Social Media Engineering. Sie spähen die Zielperson und ihre Kontakte anhand sozialer Medien aus und erkennen ihre Verhaltensmuster. Das macht es relativ schwer, einen zielgerichteten Angriff zu erkennen und darauf zu reagieren.“

„Die Unternehmen müssen hier dringend tätig werden und entsprechend intelligente Filtersysteme für Ihre Mail-Server installieren“, fordert Kalember. „Aber technische Maßnahmen alleine reichen nicht. Die Unternehmen sollten auch die Freigabe-Prozesse überprüfen und Lösungen implementieren, die verhindern, dass vertrauliche Informationen wie geistiges Eigentum das Unternehmen verlassen können.“

Weitere Infos im proofpoint Blogpost.                                                                                                                                                                                                                      

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