Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

CESIS 2018
20.02.18 - 21.02.18
In München

DSAG-Technologietage 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Stuttgart

Sourcing von Application Management Services
21.02.18 - 21.02.18
In Frankfurt

Next Generation SharePoint
22.02.18 - 22.02.18
In München

Mord LeicheDas Internet der Dinge (IoT) ist definitiv in unseren Haushalten angekommen und irgendwie fühlt man sich schon fast wie auf der Brücke vom Raumschiff Enterprise. 

Coole Gadgets steuern vieles per Stimme, wofür wir normalerweise ein paar Schritte wie beispielsweise zum Lichtschalter oder zur Stereoanlage gehen müssten – alles ganz einfach per Sprachbefehl oder Frage.

Damit diese beeindruckenden persönlichen Assistenten funktionieren benötigen sie das Internet und das nicht nur, um Musik abzuspielen oder eine Antwort zu geben. Sie nehmen alle Befehle auf und speichern diese. Erst so können Hersteller von Echo/Alexa, Siri, Cortana oder Google Home die Qualität der sprachlichen Interaktion weiter verbessern und den Geräten noch mehr Beeindruckendes beibringen.

In einem jüngeren Fall in USA wollte sich die Polizei derartiger Sprachaufnahmen einer Anwenderin zunutze machen. In Zusammenhang mit einem Mord verlangte die Polizei sämtliche Sprachaufnahmen des Amazon Echo-Geräts in der Hoffnung, Hinweise zur Aufklärung der Tat zu erhalten. Doch Amazon hat sich an den Datenschutz gehalten und geweigert, die entsprechenden Sprachaufzeichnungen herauszugeben.

Dieser Fall zeigt, dass bestimmte Einrichtungen ein valides Interesse an derartig gespeicherten Informationen haben. Es ist aber auch leicht vorstellbar, dass Cyber-Kriminelle eine lohnende Einnahmequelle durch Erpressung daraus entwickeln könnten.

Hundertprozentige Privatsphäre ausgeschlossen

Anwender, die solche Technologien zuhause oder im Büro einsetzen, dürfen nicht mit einer hundertprozentigen Privatsphäre rechnen. Aber es gibt ein paar Dinge, auf die Benutzer achten sollten, um zumindest etwas mehr Sicherheit zu erhalten:

  • Wenn Echo nicht genutzt wird, sollte die Stummtaste aktiviert sein. Die Stummschaltung befindet sich direkt am Gerät. Das immer hörende Mikrofon wird somit abgeschaltet, bis es wieder aktiviert wird.
  • Man sollte Echo nicht mit sensiblen Accounts verbinden. Es gab bereits einige Fälle in denen die Verkettung von mehreren Accounts zu unschönen Überraschungen oder Tränen geführt haben. Ein Kontrollverlust wie beispielsweise bei Bestellungen ist schnell geschehen.
  • Alte Aufnahmen sollten gelöscht werden. Bei Echo beispielsweise können auf dem Amazon-Konto unter Manage my Device über ein praktisches Dashboard einzelne Abfragen oder der gesamten Suchverlauf gelöscht werden.
  • Google-Settings sollten restriktiv eingestellt sein. Wer Google Home verwendet, kennt das immense Datensammelverhalten des Unternehmens. Aber immerhin bietet Google auf der Webseite diverse Einstellmöglichkeiten an, um Berechtigungen zu erlauben oder zu entziehen. Darüber hinaus verfügt auch Home über eine Mute-Taste.

„Systeme wie Amazon Echo/Alexa oder Google Home sind faszinierend und werden sich in unserer technisch affinen Welt sehr schnell verbreiten. So angenehm und interessant sie unser Leben auch gestalten, die Nutzer sollten unbedingt auf Sicherheit und Privatsphäre achten. Hier ist jeder einzelne Nutzer gefragt, aktiv darüber nachzudenken, welche Informationen er preis gibt und welche nicht“, sagt Michael Veit, Security-Experte bei Sophos.

www.sophos.de

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int 7c77460484978a4728239d15bea143e1

Malware über Zero-Day-Schwachstelle in Telegram

Die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab haben Angriffe aufgedeckt, die mittels einer…
Tb W190 H80 Crop Int 18b7ca49e8f858989fae8325fe356d18

PZChao: Spionage-Infrastruktur mit Cryptominer

Der Malware-Werkzeugkasten „PZChao“, verfügt über eine umfassende Infrastruktur zur…
Tb W190 H80 Crop Int 33e73b25261b4f94d72c7793df32609a

Mining-Trojaner auf Windows zum Schürfen von Kryptowährungen entdeckt

Die Schadcode-Analysten von Doctor Web entdeckten im Januar mehrere Mining-Trojaner, die…
Dr. Christoph Brennan

Hacker nutzen CISCO ASA Schwachstelle für Angriffe

Wo eine Schwachstelle ist, ist auch ein Angriff. Ein Kommentar von Dr. Christoph Brennan,…
Sicherheitslücken

Schutzmaßnahmen gegen die Schwachstellen Spectre und Meltdown

„Spectre“ und „Meltdown“ – zu Deutsch Gespenst und Kernschmelze – sind die neuen…
Hacker mit Bitcoins

Hacker kapern Regierungswebsite für illegales Mining von Kryptogeld

Ausgerechnet die Website des „Information Comissioner´s Office“ (ICO) der britischen…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security