USU World 2018
06.06.18 - 07.06.18
In World Conference Center Bonn

CEBIT 2018
11.06.18 - 15.06.18
In Hannover

ERP Tage Aachen
19.06.18 - 21.06.18
In Aachen

next IT Con
25.06.18 - 25.06.18
In Nürnberg

XaaS Evolution 2018
01.07.18 - 03.07.18
In H4 Hotel Berlin Alexanderplatz

TrojanerDie sogenannte Retefe-Malware hat die Tesco Bank und zahlreiche weitere Banken und Services auf ihrer Zielliste. Das hat der europäische Security-Software-Hersteller ESET festgestellt.

Der Trojaner wurde von den ESET Threat Intelligence Services enttarnt. In seiner jetzigen Form ist er mindestens seit Februar 2016 aktiv. Er sucht nach Online-Banking-Anmeldeinformationen von Benutzern und missbraucht diese dann, um betrügerische Transaktionen durchzuführen.

Schadcode als E-Mail Anhang

Von ESET als JS/Retefe erkannt, wird der schädliche Code in der Regel als E-Mail-Anhang verbreitet. Meist gibt die Mail vor, eine Rechnung von einem Versandhandel zu beinhalten. Sobald der Anhang geöffnet wird, werden mehrere Komponenten einschließlich des Anonymisierungsdienstes Tor installiert. Man verwendet diese, um einen Proxy für ausgewählte Banking-Seiten zu konfigurieren. In einigen Fällen versuchte die Malware, dem Benutzer die Installation einer mobilen Anwendung einzureden. ESET erkennt diese Bedrohung als Android/Spy.Banker.EZ. Die App wurde verwendet, um die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu umgehen.

Retefe verfügt über ein gefälschtes Wurzelzertifikat. Es erweckt den Anschein, als sei es von der wohlbekannten Zertifizierungsstelle Comodo herausgegeben und überprüft worden. Aus Anwenderperspektive lässt sich der Betrug nur sehr schwer erkennen.

Retefe entwickelt sich weiter

Sicherheitsforscher waren in der Vergangenheit bereits auf Retefe aufmerksam geworden. Zuletzt wurden Bankkunden in Großbritannien Opfer des Trojaners. Seitdem hat er weitere mobile Komponenten hinzugefügt und die Zielliste erweitert. Zu den betroffenen Institutionen gehören unter anderem große Banken in Großbritannien, der Schweiz und Österreich, sowie beliebte Dienste wie Facebook und PayPal.

„Der mögliche Zusammenhang zwischen dem massiven Angriff auf die Tesco Bank, bei der tausende Kunden ihre Ersparnisse verloren haben, und dem Banking-Trojaner Retefe ist beängstigend“, kommentiert Peter Stančík, ESET Security Evangelist. „Natürlich haben wir die betroffenen Unternehmen benachrichtigt und Unterstützung bei der Eindämmung der Bedrohung angeboten. Außerdem haben wir unsere Nutzer informiert, wie sie sich schützen können.“

Weitere Informationen:

Benutzern der betroffenen Dienste wird empfohlen, bestimmte Kompatibilitätsindikatoren manuell zu überprüfen oder die automatische Retefe-Checker-Website von ESET zu verwenden. Eine Schritt-für-Schritt Anleitung findet sich im deutschen ESET Blog WeLiveSecurity.
 

GRID LIST
Gérard Bauer

Vermeintlich russische Cyberattacken auf westliche IT-Infrastrukturen

Am Montag erklärten das US-Heimatschutzministerium, das FBI und das britische National…
Paul Parker

Cybersecurity im Gesundheitswesen

Nach Ansicht von Paul Parker, Cheftechnologe des Geschäftsbereichs für Regierungsbehörden…
Tb W190 H80 Crop Int 0a77a97abba355a6171f9e666819821a

Minecraft: Spieler sind von Schadsoftware in modifizierten „Skins“ bedroht

Eine Datenanalyse der vergangenen 30 Tage von Avast ergab, dass nahezu 50.000…
Tb W190 H80 Crop Int Cb37aa6c2115131c19c11ce3765ccfaf

Linux-Update mit Spectre- und Meltdown-Absicherung

Linux-Version 4.16 ist freigegeben. Neben einer optimierten Akkulaufzeit überzeugt die…
Kryptomining

Kryptomining – des einen Gewinn, des anderen Verlust

Kryptowährungen sind derzeit in aller Munde. Doch während sich das sogenannte Schürfen,…
Tb W190 H80 Crop Int D0056b181c01db247eae98c08298b41c

Deutschlands Maschinenbauer im Visier von Cyber-Attacken

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) veröffentlichte kürzlich eine…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security