Transformation World
19.10.17 - 20.10.17
In Heidelberg

PM Forum 2017
24.10.17 - 25.10.17
In Nürnberg

PM Forum 2017
24.10.17 - 25.10.17
In Nürnberg

10. gfo-Jahreskongress
25.10.17 - 26.10.17
In Düsseldorf

Google Analytics Summit 2017
09.11.17 - 09.11.17
In Hamburg

HackerCloud-Plattformen werden immer häufiger missbraucht, um DDoS-Attacken mit hohen Datenvolumen zu realisieren, berichtet der DDoS-Spezialist Radware. Auch für Phishing-Versuche haben Hacker die Cloud entdeckt.

Die Gründe für diesen Trend hin zur Cloud sind nach Angaben des Emergency Response Teams von Radware vor allem die Rechenleistung und die schnelle Anbindung von Cloud-Plattformen, die sehr hohe Datenraten ermöglicht, sowie der zusätzliche Level an Anonymität durch Nutzung einer fremden Infrastruktur statt einer eigenen. Dabei nutzen Hacker in der Regel kostenlose Cloud-Angebote, für deren Dienste man sich meist mit Hilfe einer anonymisierten E-Mail-Adresse registrieren kann.

Innerhalb eines solchen Cloud-Angebots kann ein Hacker in kürzester Zeit attackierende Skripts auch auf mehrere Instanzen laden, um massive DDoS-Attacken zu starten, ohne auf kostenpflichtige Dienste wie Network Stresser angewiesen zu sein.

Während die meisten Cloud Services kein Spoofing erlauben und den Angreifer so limitieren, gibt es doch manche, bei denen diese Möglichkeit besteht. In diesem Fall kann der Hacker in der Cloud auch Reflection- und Amplification-Floods initiieren. Auch Attacken mit dynamischen IP-Adressen zur Generierung eines 3-Wege-Handshakes haben zunehmend ihren Ursprung in der Cloud. Solche Attacken ähneln legitimem Verkehr sehr stark, sind daher nur sehr schwer zu erkennen und können mit herkömmlichen Abwehrmaßnahmen auf Basis von IP-Adressen nicht bekämpft werden.

"Die Cloud bietet Unternehmen sehr flexible und leistungsfähige Dienste an", kommentiert Georgeta Toth, Regional Director DACH bei Radware, "aber leider nicht nur diesen. Vor allem stellen sie für Hacker eine ideale Möglichkeit dar, weit größere Datenvolumen zu generieren als mit einer eigenen Infrastruktur. Bei der Planung von Abwehrmaßnahmen sollte daher jedes Unternehmen auch massive, cloudbasierte Attacken auf dem Radarschirm haben."

Um sich vor den Folgen massiver DDoS-Angriffe zu schützen, empfiehlt Radware eine hybride Lösung mit einem Onsite-System zur Erkennung und Bekämpfung von DDoS-Attacken sowie einem Cloud Service gegen volumetrische Attacken. Zudem sollte jedes Unternehmen über einen Notfallplan verfügen, um im Falle des Falles schnell, gezielt und effektiv reagieren zu können. Im Falle eines laufenden Angriffs, der mit den vorhandenen Systemen nicht wirkungsvoll bekämpft werden kann, steht Radware auch mit seinem Emergency Response Team zur Verfügung, um kurzfristig Linderung zu schaffen.

www.radware.com
 

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int B043d8113264a1ebb208c5eeb5e5daec

KrackAttack: Was Sie jetzt wissen sollten

Die Erfinder des Wi-Fi hatten die aktuellen Sicherheitsprobleme nicht im Blick, als sie…
Tb W190 H80 Crop Int 9fdb6e3de368c7c543cba1f46ef268c0

Sicherheit im Netz: Bleiben wir wachsam | Kommentar

Zahlreiche Cyberattacken zeigen uns, dass ein Zwischenfall katastrophale Folgen haben…
DDoS Bomben

Secondhand DDoS-Angriffe: Worauf Service Provider achten sollten

Immer mehr Unternehmen weltweit verlassen sich auf gehostete kritische Infrastrukturen…
Crime Scene

Wie kann ein Angriff auf IT-Systeme nachgewiesen werden?

Die Forschungsgruppen der Frankfurt UAS und der Hochschule Darmstadt entwickeln Methoden…
Bluetooth

Bluetooth-Schwachstelle Blueborne

Hersteller und Nutzer von Bluetooth-fähigen Geräten weltweit waren in Aufruhr, als…
Jürgen Jakob

Anti-Malware & E-Mail Security nach wie vor unverzichtbar | Statement

Im digitalen Zeitalter sind die Sicherheitsbedrohungen für IT-Systeme zahlreich und…
Frische IT-News gefällig?
IT Newsletter Hier bestellen:

Newsletter IT-Management
Strategien verfeinert mit profunden Beiträgen und frischen Analysen

Newsletter IT-Security
Pikante Fachartikel gewürzt mit Shortnews in Whitepaper-Bouquet