Transformation World
19.10.17 - 20.10.17
In Heidelberg

PM Forum 2017
24.10.17 - 25.10.17
In Nürnberg

PM Forum 2017
24.10.17 - 25.10.17
In Nürnberg

10. gfo-Jahreskongress
25.10.17 - 26.10.17
In Düsseldorf

Google Analytics Summit 2017
09.11.17 - 09.11.17
In Hamburg

Packman FeindDie IFA steht kurz bevor und dieses Jahr drehen sich viele Neuerungen rund um das große Schlagwort Vernetzung. Zwei große Trends der diesjährigen Messe, nämlich so genannte Wearable-Technologies und Smart Homes, sollen Verbrauchern den Alltag erleichtern - könnten aber durch unzureichende Sicherheitsvorkehrungen schnell zum Einfallstor für Schadsoftware werden.

Ransomware ist seit Jahren ein Dauerthema. Im zweiten Quartal dieses Jahres stiegen Ransomware-Angriffe, die sogenannten Erpressungstrojaner, erneut stark an. Auch als Reaktion darauf gründeten die Holländische Polizei, Europol sowie Intel Security und Kaspersky das „No More Ransom“-Projekt. Die Initiative möchte Konsumenten darüber aufklären, wo Sicherheitsrisiken liegen und welche Gegenmaßnahmen es gibt. Daher sollten sich Verbraucher damit beschäftigen, wie diesen Risiken auch im Angesicht neuer Technologien zu begegnen ist, damit sich die Technik nicht gegen sie wendet.

Vom Gadget zum Gateway

Wearables wie Smartwatches oder Fitnessarmbänder erfreuen sich in diesem Jahr immer größerer Beliebtheit. Verbunden mit Laptop oder Smartphone werden die Geräte auf vielfältige Art und Weise zum Musikhören, Nachrichtenlesen, oder als Gesundheits-Gadget zum Anzeigen der täglich zurückgelegten Strecke sowie verbrannter Kalorien genutzt.

So beliebt und nützlich die tragbaren Helferlein im Alltag auch sind, so groß ist auch die Gefahr, die für Endverbraucher entstehen kann. Als sogenannte „Gateway“-Geräte können ihre Verbindungsoptionen missbraucht werden, um Zugriff auf die Informationen der Nutzer zu erhalten. Damit sind sie selbst selten Ziel der Hacker, können aber Angriffe erleichtern oder Daten ungewollt preisgeben. Da sie sich durch Bluetooth- oder WLAN mit dem Laptop oder dem Smartphone verbinden, stellen sie schon ein potenzielles Einfallstor für Schadsoftware dar, das von Hackern missbraucht werden kann, um an Nutzerdaten zu gelangen. Gleiches gilt für die internetfähige Kamera mancher Geräte, wenn diese mit dem Netz oder anderen Geräten interagiert.

Obwohl die Security-Branche daran arbeitet, Schnittstellen besser abzusichern und spezielle Zugangskontrollen zu entwickeln, können Endverbraucher selbst viele Sicherheitslücken schon mit wenigen Handgriffen beseitigen. Allein mit individuellen Passwörtern und aktuellsten Software-Versionen, lässt sich ein Großteil möglicher Einfallstore von Malware im Vorfeld schließen. Dazu sollten Nutzer immer die Sicherheitseinstellungen und Zugriffsrechte im Auge behalten und auch mobile Geräte durch zusätzliche Software absichern.

Wenn sich das Smart Home gegen den Bewohner wendet

Ähnlich wie bei den Wearables verhält es sich im Bereich von Smart Homes, wie der aktuelle Report zum Thema zeigt. Was heutzutage die Smartphones sind, wird bereits 2025 das intelligente Eigenheim sein. Eine jüngst durchgeführte Studie ergab in diesem Zusammenhang, dass 84 Prozent der Befragten künftig ein intelligentes und vielseitig vernetztes Haus planen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Intelligente Küchengeräte wie Waschmaschine und Kühlschrank versprechen niedrigere Rechnungen und größeren Komfort.

Mit dem erhöhten Grad an Vernetzung steigt allerdings auch das Sicherheitsrisiko. Bereits heute sind Endgeräte in zunehmendem Maße Angriffen von Erpresser-Software ausgesetzt und durch den ebenso wachsenden Fachkräftemangel im Bereich Cybersecurity, dürfte sich die Situation weiter verschärfen.

Mit allerlei vernetzten häuslichen Gegenständen, die beispielsweise per Handy steuerbar sind, eröffnen sich auch hier jede Menge Schnittstellen für Hacker. Ein Szenario, in dem Hausbewohner ihr Zuhause nicht betreten können, weil sie durch Erpresser-Software zum Bezahlen eines Lösegelds aufgefordert werden, scheint also nicht mehr allzu weit hergeholt.

Da trifft es sich gut, dass auch die Möglichkeiten der Absicherung sich weiterentwickeln. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben in der Studie an, Passwörter in einem Smart Home als störend zu empfinden und setzen lieber auf biometrische Authentifizierungsmaßnahmen wie den Fingerabdruck, Stimmerkennung und Augen-Scans

 www.intelsecurity.com 

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int B043d8113264a1ebb208c5eeb5e5daec

KrackAttack: Was Sie jetzt wissen sollten

Die Erfinder des Wi-Fi hatten die aktuellen Sicherheitsprobleme nicht im Blick, als sie…
Tb W190 H80 Crop Int 9fdb6e3de368c7c543cba1f46ef268c0

Sicherheit im Netz: Bleiben wir wachsam | Kommentar

Zahlreiche Cyberattacken zeigen uns, dass ein Zwischenfall katastrophale Folgen haben…
DDoS Bomben

Secondhand DDoS-Angriffe: Worauf Service Provider achten sollten

Immer mehr Unternehmen weltweit verlassen sich auf gehostete kritische Infrastrukturen…
Crime Scene

Wie kann ein Angriff auf IT-Systeme nachgewiesen werden?

Die Forschungsgruppen der Frankfurt UAS und der Hochschule Darmstadt entwickeln Methoden…
Bluetooth

Bluetooth-Schwachstelle Blueborne

Hersteller und Nutzer von Bluetooth-fähigen Geräten weltweit waren in Aufruhr, als…
Jürgen Jakob

Anti-Malware & E-Mail Security nach wie vor unverzichtbar | Statement

Im digitalen Zeitalter sind die Sicherheitsbedrohungen für IT-Systeme zahlreich und…
Frische IT-News gefällig?
IT Newsletter Hier bestellen:

Newsletter IT-Management
Strategien verfeinert mit profunden Beiträgen und frischen Analysen

Newsletter IT-Security
Pikante Fachartikel gewürzt mit Shortnews in Whitepaper-Bouquet