Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

CESIS 2018
20.02.18 - 21.02.18
In München

SAMS 2018
26.02.18 - 27.02.18
In Berlin, Maritim proArte

Plentymarkets Online-Händler-Kongress
03.03.18 - 03.03.18
In Kassel

Search Marketing Expo 2018
20.03.18 - 21.03.18
In München, ICM – Internationales Congress Center

Mac MalwareDie zweifelhafte Ehre, die hauptsächlich Linux und Windows Nutzern vorbehalten ist, trifft leider auch vermehrt Apple-User: Malware für den Mac findet immer häufiger Zugang zu Apple-Geräten.

Der europäische Security-Software-Hersteller ESET analysierte in den vergangenen Wochen einen aktuell besonders interessanten Fall. Die als OS X/Keydnap bekannte Malware versucht, ein permanentes Backdoor zu installieren und unbemerkt Anmeldedaten von Nutzern auszuspähen.

Unbekannter Infektionsweg

Bisher ist noch nicht klar, wie Opfer auf OS X/Keydnap hereinfallen. Verantwortlich dafür könnten Spam-Nachrichten, Downloads von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder manipulierte E-Mail-Anhänge sein. Bislang bekannt ist, dass über eine .zip Datei ein Downloader verbreitet wird. Die Archivdatei enthält eine ausführende Mach-O-Datei mit einer Endung wie .txt oder .jpg, die Vertrauen erwecken soll. Allerdings enthalten die Dateiendungen zusätzlich ein Leerzeichen am Ende. Damit die Chance erhöht wird, dass der User auf die Dateien klickt, ahmen sie bekannte Icons nach. Einmal gestartet, öffnet sich das Terminal-Fenster und die böswillige Nutzlast wird ausgeführt.

Die Funktionsweise des Keydnap Downloaders ist simpel:

  1. Er lädt ein Backdoor herunter und installiert es
  2. Der Inhalt der Mach-O-Datei wird durch einen Köder ersetzt – entweder eine eingebettete oder durch eine aus dem Internet heruntergeladene Datei
  3. Öffnen des Köder-Dokuments
  4. Schließen des Terminal-Fensters, das kurz geöffnet wurde

Der Downloader ist nicht dauerhaft. Allerdings fügt das heruntergeladene Backdoor einen Eintrag in das LaunchAgents-Verzeichnis hinzu, um zukünftige Neustarts zu überleben. Das OS X/Keydnap Backdoor ist mit einem Mechanismus ausgestattet, der Passwörter und Schlüssel abfangen und auslesen kann, die in OS X Keychain gespeichert sind.

Sicherheitsmechanismen werden umgangen

Zwar gibt es mehrere Sicherheitsmechanismen in OS X, die für Malware ein Hindernis darstellen. Dennoch ist es möglich, die Sandbox des Users zu umgehen und bösartigen Code einzuschleusen, indem im Prinzip einfach das Symbol einer Mach-O-Datei ersetzt wird.

Die ausführliche Analyse findet sich im deutschsprachigen Blog von ESET.

www.eset.de
 

GRID LIST
Bill Evans

NATO-Vorstoß in Sachen offensiver Cyber-Kriegsführung

Die NATO soll gerade dabei sein, Leitlinien zur Cyber-Kriegsführung für die Militärs zu…
Tb W190 H80 Crop Int B5b0ff15e508b5ed0e077aec201a86db

Wie eine IT-Security-Architektur die Digitalisierung vereinfacht

Die aktuelle OWASP Top 10 Liste, die vor kurzem veröffentlicht wurde, klärt über…
WLAN Cyber Crime

Vorsichtsmaßnahmen nach WPA2-Sicherheitslücke

Avast warnt vor den Konsequenzen der WPA2-Sicherheitslücke KRACK. Unternehmen und…
Tb W190 H80 Crop Int Fdef4a5c2ffd2a8f9afde14b4aefbad1

Wer soll sich so viele Passwörter merken?

Kein Mbit fließt, ohne dass erneut eine Sicherheitslücke in den Schlagzeilen ist. Von…
Cloud Security

Learnings aus dem Cyberangriff bei Uber

Beim Fahrdienst-Vermittler Uber erlangten Cyberangreifer im Oktober 2016 Zugriff auf eine…
Tb W190 H80 Crop Int C2ba5ef936b84b748ce5064d774e909c

Die zentrale Rolle von Login-Daten im Uber-Hack

Der Vermittlungsdienst zur Personenbeförderung Uber erlitt 2016 einen Hack, in dem bis zu…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security