VERANSTALTUNGEN

USU World 2018
06.06.18 - 07.06.18
In World Conference Center Bonn

CEBIT 2018
11.06.18 - 15.06.18
In Hannover

ERP Tage Aachen
19.06.18 - 21.06.18
In Aachen

next IT Con
25.06.18 - 25.06.18
In Nürnberg

XaaS Evolution 2018
01.07.18 - 03.07.18
In H4 Hotel Berlin Alexanderplatz

GeldDass Cybercrime ein lohnendes Geschäftsmodell ist, zeigen unter anderem die detaillierten Untersuchungen des Trustwave Global Security Report 2016. Doch wie viel Geld können Hacker eigentlich mit bisher unbekannten Sicherheitslücken, sogenannten Zero-Day-Lücken, verdienen? Viel!

Erst vor kurzem spürten die Experten des Trustwave-Spider-Labs-Teams im Darknet einen Hacker auf, der eine angeblich unbekannte Windows-Schwachstelle für knapp 100.000 US-Dollar anbot. Ein russischer Hacker hat auf dem Online-Schwarzmarkt eine angebliche Windows-Sicherheitslücke angeboten, die Hunderte Millionen Nutzer betreffen soll. Die Schwachstelle soll in allen Windows-Versionen seit Windows 2000 enthalten sein und Angreifern einen uneingeschränkten Zugriff auf Windows-Rechner erlauben.

Der russische Hacker beschreibt die Sicherheitslücke, die in win32k.sys stecken soll, sehr detailliert und erklärt außerdem, was der Käufer für sein Geld enthält. Eine ins Englische übersetzte Version des Angebots steht im SpiderLabs-Blog zur Verfügung. Das Einstiegsangebot des Hackers lag übrigens bei 95.000 US-Dollar, wurde dann aber auf 90.000 US-Dollar gesenkt. Nach wie vor ist nicht geklärt, ob die vermeintliche Sicherheitslücke tatsächlich existiert. Microsoft ist das Angebot zwar bekannt, es ist aber nicht bekannt, ob Microsoft darauf reagiert hat.

Hacker, die Zero-Day-Lücken aufspüren, können auf jeden Fall eine ganze Menge Geld verdienen. Dafür müssen Sie übrigens nicht den Weg übers Darknet gehen. Firmen wie Microsoft zahlen als Belohnung für eine Zero-Day-Lücke zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar. Recherchen des Trustwave-SpiderLabs-Blogs zeigen, dass Unternehmen für Zero-Day-Lücken auch deutlich höhere Beträge als Microsoft zahlen. Das auf Zero-Day-Exploits spezialisierte Unternehmen Zerodium bietet zum Beispiel bis zu 500.000 US-Dollar für Zero-Day-Exploits. 

Gegen unbekannte Sicherheitslücken können sich Anwender zwar schwer schützen, grundsätzlich empfehlen die Experten des Trustwave-SpiderLabs-Teams aber folgende drei Punkte zu beherzigen:

  1. Software immer aktuell halten
  2. Intelligente Security-Produkte installieren
  3. Den gesunden Menschenverstand nutzen

www.trustwave.com

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int Cc956cb8b76a48ab25093365b37dfc0c

Spectre-NG: Weitere Sicherheitslücken in Prozessoren

Im Januar 2018 wurden unter den Bezeichnungen "Spectre" und "Meltdown" schwer zu…
Tb W190 H80 Crop Int Fff03ad1554fb492cd1df6c7ccf69ca1

Telegram Chatgruppen als neuen Marktplatz für Cybercrime

Die Sicherheitsforscher von Check Point Software Technologies, erkennen eine neue…
Tb W190 H80 Crop Int 6146d7037a40c2f874a1f5d3399939c7

User Bashing: Mitarbeiter sind mit IT-Sicherheit überfordert

Die IT-Sicherheit lädt zu viel Verantwortung auf den Mitarbeitern ab. Günter Junk, CEO…
Tb W190 H80 Crop Int Ffc884102cf599e1985eaa1355f9b2fa

Probleme PGP und S/MIME sind keine Überraschung

Verschlüsselte E-Mails sind „nicht mehr sicher“ - Forschern ist es gelungen, diesen…
Tb W190 H80 Crop Int 5db74c35038f85cc90618c59a5cf8fbe

E-Mail-Verschlüsselung bleibt sicher

Am 14.05.2018 veröffentlichte ein Team aus Sicherheitsforschern der Fachhochschule…
Tb W190 H80 Crop Int 7f34eb55b3556a8251b3162716d61345

Efail-Schwachstellen

Sicherheitsforscher der Fachhochschule Münster, der Ruhr-Universität Bochum sowie der…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security