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Sorgenfrei OnlineZuverlässige und kosteneffiziente IT-Arbeitsplätze: Der private Gesundheitsversorger PUR VITAL modernisiert sein IT-Netz mit Microsoft Remote Desktops und fernadministrierbaren Thin und Zero Clients von IGEL. 

Individualität und Gemeinschaft leben – unter diesem Motto eröffnete PUR VITAL Ende 2013 im oberbayerischen Traunreut ein besonders modernes Seniorenwohnheim. Mit dem für 119 Plätze konzipierten Neubau bietet der private Gesundheitsversorger seinen künftigen Bewohnern unter anderem einen flächendeckenden Internetzugang. Das Personal profitiert von modernen und hoch verfügbaren IT-Arbeitsplätzen.

IT-Wildwuchs behindert Fortschritt

Mit ihren 525 Mitarbeitern hat sich die PUR VITAL GmbH zum Ziel gesetzt, ältere Menschen in der Region Südostbayern mit attraktiven Wohn-, Pflege-, Hauswirtschafts- und Therapiekonzepten zu unterstützen. Das 1997 gegründete Unternehmen betreibt als Eigentümer insgesamt sechs Häuser mit insgesamt 667 Plätzen. Dazu kommen noch eine Bungalow-Anlage für betreutes Wohnen, zwei häusliche Pflegedienste sowie je eine Physio- und Ergotherapiepraxis. Was dem Anbieter jedoch irgendwann fehlte, war eine schlüssige IT-Strategie für sein kontinuierliches Wachstum. „Bis zum Jahr 2008 arbeitete jeder der damals vier Standorte mit einem eigenen, lokalen IT-Dienstleister zusammen, den die jeweilige Hausleitung koordinierte“, schildert Geschäftsführer Markus Mittermeier die Ausgangslage. „Diese uneinheitliche IT-Umgebung war nicht nur uneffektiv und kostenintensiv, sondern auch hinderlich für eine rein elektronische Pflegedokumentation.“

Zentrale IT mit Lösungen von Microsoft und IGEL

Auf der Suche nach einer Lösung „aus einem Guss“ entschied sich Markus Mittermeier für ein Modell des regionalen IT-Dienstleisters steps software. Dieser baute für PUR VITAL sukzessive eine für alle Standorte einheitliche Server Based Computing-Architektur auf, die sich auf die IT-Bereitstellung Microsoft Windows Server und die darin enthaltenen Remote Desktop Services (RDS) gründet. Als kosteneffizienten und platzsparenden Ersatz für die wartungsintensiven Arbeitsplatz-PCs führte steps software Thin und Zero Clients des deutschen Marktführers IGEL Technology ein, über welche das Personal auf ihre neuen, virtuellen Arbeitsplätze (Remote Desktops) zugreift. Die geforderte Hochverfügbarkeit erfüllt das neue IT-Konzept mit wenigstens zwei leistungsstarken Servern je Standort, die sich zu Zwecken der Redundanz in unterschiedlichen Brandabschnitten befinden.

Wartungsarme Computing-Lösung

Die flächendeckend eingeführten IGEL Thin und Zero Clients senken im Vergleich zur bisherigen PC-Umgebung nicht nur die Investitions-, sondern auch die Betriebs- und insbesondere die Administrationskosten. „Als kleines IT-Unternehmen konzentrieren wir uns stets auf den überzeugendsten Anbieter innerhalb jeder Sparte“, erklärt der Inhaber von steps software Felix Zechner. „Nach sorgfältiger Evaluierung mit drei internationalen Mitwettbewerbern haben wir uns für IGEL als strategischen Lösungspartner entschieden. Dabei haben uns besonders die Supportqualität und die in der Branche einzigartige Remote-Managementlösung überzeugt.“ Für seinen Neukunden PUR VITAL wählte Felix Zechner aus dem breiten IGEL-Portfolio zwei Modelle unterschiedlicher Leistungsklassen aus, passend zu den zwei vorab definierten Nutzergruppen.

Thin und Zero Clients für zwei User-Gruppen

Neben den Verwaltungskräften bilden die Haus- und Pflegedienstleitungen die Gruppe der Power-User. Sie nutzen als Standardarbeitsgerät das leistungsstarke Modell IGEL UD5 LX und greifen darüber unter anderem auf pflegespezifische Programme und weitere Anwendungen zur Dienstplanung oder Abrechnung des Pflegepersonals zu – teilweise auch mit zwei parallel angeschlossenen Bildschirmen (Dualview). Eine Ausnahme von der Regel stellt das Modell IGEL UD9 dar, das als repräsentatives 21,5-Zoll-All-in-one-Gerät seinen Dienst in der Bungalow-Anlage Garching verrichtet. Die zweite Nutzergruppe bilden die sogenannten „Standard-User“, das sind beispielsweise die Hauswirtschafts- oder Küchenleitung oder das Pflegepersonal. Deren Dokumentations- und Funktionsarbeitsplätze wurden bis 2013 mit dem Einstiegsmodell IGEL UD2 LX ausgestattet. 

PurVital Igel KleinSeit dem Neubau in Traunreut setzt PUR VITAL auf den neuen, preislich noch attraktiveren Zero Client IGEL  IZ1 RFX. Dessen Hardware arbeitet dank System-on-Chip-Design (SoC) und ARM-Prozessor besonders energieeffizient. Zur Multimediabeschleunigung im Rahmen von Microsoft RemoteFX-Sitzungen, die ab Windows Server 2012 auch standortübergreifend möglich sind, besitzt der IGEL Zero Client ferner einen digitalen Signalprozessor (DSP), der als Co-Prozessor im Chip integriert ist.

Externe Administration von Servern und Clients…

Mit den grundsätzlich aktualisierbaren IGEL Thin und Zero Clients kann PUR VITAL seinen Anwendern über viele Jahre ein optimales Nutzererlebnis bieten. Zwar verwendet PUR VITAL das neueste Serverbetriebssystem Windows Server 2012 bislang ausschließlich zur Servervirtualisierung mittels Hyper-V, doch schon das aktuell laufende Update der Remote Desktop Services von Windows Server 2003 auf 2008 RS bringt den Anwendern einen spürbaren Performancegewinn. 

Denn die 64-Bit-Version des Betriebssystems kann pro Terminalserver mehr Arbeitsspeicher adressieren. „In zentralen IT-Umgebungen haben serverseitige Updates meist einen größeren Effekt als clientseitige“, erklärt Felix Zechner. „Das hat den Vorteil, dass die IGEL Thin und Zero Clients nur alle sechs bis zehn Jahre zu erneuern sind.“ Wichtiger als die Client-Hardware ist laut Zechner die Remote-Managementsoftware, mit der sich die Endgeräte fernadministrieren und zentral verwalten lassen. „Diesbezüglich punktet IGEL mit seiner Universal Management Suite (UMS), die Kunden und Dienstleistern eine effiziente Fernwartung anhand leicht zu erstellender Konfigurationsprofile erlaubt.“

… macht Supportkosten endlich transparent

Obendrein gehört die UMS grundsätzlich zum Lieferumfang einer jeden IGEL-Lösung. Auf dieser Grundlage kann der IT-Partner Kunden wie PUR VITAL den Support und die Administration der kompletten IT-Umgebung inklusive aller Clients zu einer festen monatlichen Wartungspauschale anbieten. Für Markus Mittermeier bedeutet das eine nie dagewesene Kostentransparenz. Die Anwender profitieren wiederum von schnellen Reaktionszeiten. Gibt es ein akutes Problem, schaltet sich ein Helpdesk-Mitarbeiter mittels VNC-Software auf den betroffenen Thin Client auf und kann so rasch eine Lösung herbeiführen. „Die IGEL UMS ermöglicht uns letztendlich, einen Desktop inklusive Wartung und Support als Dienstleistung anzubieten“, sagt Felix Zechner. „Selbst Firmware-Updates lassen sich darüber bequem und automatisiert aus der Ferne anstoßen und ausfallsicher durchführen. Darüber hinaus schätzen wir viele der integrierten Funktionen, darunter das Asset-Management oder die Möglichkeit, zu den Arbeitsplätzen eine Beschreibung zu hinterlegen.“

Peripheriegeräte und Datenschutz

Mit rund 120 IGEL Thin und Zero Clients ist der Anteil der PC-Arbeitsplätze bei PUR VITAL auf unter fünf Prozent gesunken. Ausnahmen von der erfolgreichen Client-Standardisierung duldet die neue IT-Strategie nur in Ausnahmefällen. So befindet sich in jedem Haus lediglich ein Notebook, das zu Präsentations- oder Schulungszwecken genutzt wird. Darüber hinaus gibt es unternehmensweit nur noch drei PCs, mit denen die Mitarbeiter CDs brennen, die Mitarbeiterzeitschrift erstellen oder Bettenprüfgeräte ansteuern. Alle weiteren Anwendungsfälle – inklusive der Verwendung von Kartenlesern, USB-Speichermedien oder der Bildübertragung von Digitalkameras – erfolgen konsequent über die Thin und Zero Clients von IGEL. 

Letztendlich helfen die schlanken Endgeräte auch bei der Erfüllung der strengen Datenschutzrichtlinien. Über die IGEL UMS lassen sich alle USB-Schnittstellen und -Geräte und nutzerspezifisch freigeben und ansonsten einheitlich sperren. Grundsätzlich kann das Personal keine Daten lokal abspeichern oder gar Programme installieren.

Stabil und kostengünstig

Seit 2008 hat steps software an allen PUR VITAL-Standorten sukzessive Thin und Zero Clients von IGEL eingeführt. Der letzte Roll-out in Traunreut nahm insgesamt 21 Personentage in Anspruch – inklusive Einbau der vorkonfigurierten Server, Verkabelung und Anschluss der IGEL Clients mit allen Peripheriegeräten.

Mit dem jüngsten Projekt hat PUR VITAL einen weiteren Meilenstein erreicht und das zentrale Ziel des Modernisierungsprojektes erfüllt. „Wir verfügen heute über ein stabiles und kostentransparentes IT-Konzept, das unser kontinuierliches Wachstum unterstützt“, so das Resümee von Geschäftsführer Markus Mittermeier. „Mit den kosteneffizienten und zukunftssicheren Thin und Zero Clients von IGEL sehen wir künftigen IT-Anforderungen sorgenfrei entgegen.“ 

www.igel.com


Der Anwender:

  • Privater Gesundheitsversorger für ältere Menschen in der Region Südostbayern
  • Sechs Pflegeeinrichtungen, betreutes Wohnen, zwei häusliche Pflegedienste, eine Physio- und eine Ergotherapiepraxis
  • 525 Mitarbeiter, ca. 130 IT-Arbeitsplätze

Die Herausforderung:

  • Verbesserung der Informationstechnik hinsichtlich Verfügbarkeit, Qualität und Kostentransparenz
  • Standardisierte IT als Grundlage für eine rein elektronische Pflegedokumentation
  • Geringere Fehleranfälligkeit und schneller Support

Die Lösung:

  • Serverseitig: Microsoft Remote Desktop Services (RDS), Servervirtualisierung mit Microsoft Hyper-V
  • IGEL Zero Clients (IGEL IZ1 RFX) und Universal Desktop-Thin Clients (IGEL UD2, UD5 und UD9)
  • IGEL Universal Management Suite (UMS)

Der Kundennutzen:

  • Client-Standardisierung: verschiedene Modelle mit einheitlichem Remote-Management
  • Bedarfsgerechte Auswahl an für Microsoft RDS optimierten Zero Clients und flexiblen Thin Clients
  • Hohe Kostentransparenz durch externes Remote-Management (Supportkostenpauschale)
  • Einfacher Datenschutz dank zentraler USB-Kontrolle 
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