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Die Finanzorganisationen der meisten Unternehmen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind noch nicht optimal aufgestellt und nutzen noch nicht die bestmögliche Unterstützung von Dienstleistern. 

Das zeigt die jüngst veröffentlichte Untersuchung „Auslagerung von Prozessen der Finanzabteilung: Chance oder Risiko für den CFO?“ des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC), die OpusCapita als ein Partner unterstützte. Für die Studie wurden über 200 CFOs, Finanzvorstände und weitere F&A-Entscheider befragt. Ergebnisse: Die Finanzabteilungen und CFOs nutzen schon mehrheitlich die Unterstützung externer Dienstleister, aber setzen die Berater meist nur in begrenzten Projekten ein und lassen damit großes Outsourcing-Potenzial ungenutzt. Dabei sind ihre Vorbehalte unbegründet, denn 94 Prozent der Unternehmen mit Outsourcing-Erfahrung bewerten diese positiv.

„Laut PAC setzt erst rund jedes fünfte Unternehmen auf Outsourcing. Dabei schlummert hier das größte Potenzial. Die Studie bestätigt unsere Erfahrungen als europaweit agierender Spezialist in der Automatisierung von Finanz-Transaktionsprozessen – oft liegt die Zurückhaltung an unbegründeten Vorbehalten“, sagt Christian Scherf, Geschäftsführer der OpusCapita GmbH. Sein Fazit aus der Studie: „Als Dienstleister müssen wir durch Transparenz, Soft Skills und belegbares Know-how unbegründete Vorbehalte abbauen, damit zukünftig mehr Unternehmen ihr volles Potenzial nutzen – besonders im Bereich Outsourcing.“ Nach Ansicht von PAC können externe Experten den CFO bei der Bewältigung sowohl der operativen als auch der strategischen Aufgaben effektiv unterstützen.

Finanzprozesse nicht optimal organisiert

Die Finanzorganisationen der meisten Unternehmen in der DACH-Region sind laut PAC noch nicht optimal aufgestellt: Zwar betreibt mit 53 Prozent mehr als die Hälfte ihr Finanz- und Rechnungswesen als zentralisierte Funktion im Hauptfirmensitz, aber nur 15 Prozent haben ihre Finanzabteilung in einer Shared Service Center- oder Global Business Service-Struktur aufgestellt und damit ein strukturiertes Wissen über Prozesse und Kosten sowie adäquate Kontrollsysteme. Dabei ist die Nutzung externer Dienstleister im Finanz- und Rechnungswesen heute schon fest etabliert: 61 Prozent der befragten Unternehmen nutzen externe Dienstleister in der Finanzorganisation. Aber in der Mehrheit werden lediglich Berater für begrenzte Projekte eingesetzt. Nur knapp jedes fünfte der befragten Unternehmen nutzt F&A Outsourcing.

Vorbehalte durch Erfahrung abbauen

Die größten Vorbehalte gegen umfassende F&A BPO beruhen auf befürchtetem Know-how-Verlust (81 Prozent) und auf Sicherheitsbedenken (73 Prozent). Auffällig ist dabei, dass die Vorbehalte dort größer sind, wo noch keine Erfahrungen mit F&A BPO bestehen. Unternehmen dagegen, die bereits eigene Erfahrungen mit F&A BPO-Dienstleistern gemacht haben, bewerten diese zu 94 Prozent positiv. Im Bereich Near- und Offshoring fällt das Urteil noch deutlicher aus: Insgesamt 96 Prozent der Befragten haben positive Erfahrungen gemacht.


Zukunftstrend: Dienstleistung ausweiten

Laut PAC-Umfrage wollen viele Unternehmen die Zusammenarbeit mit Partnern in der kommenden Zeit ausweiten. 41 Prozent der Finanzabteilungen mit BPO-Praxis planen, ihre Ausgaben für externe Dienstleister zu erhöhen. Und auch 30 Prozent der Unternehmen ohne Erfahrung mit externen Dienstleistern wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren verstärkt auf deren Services setzen. Beweggründe sind insbesondere der Zwang zur Kostensenkung und der Fachkräftemangel. Wichtigste Kriterien bei der Dienstleisterwahl sind dessen Branchen-Know-how und die Qualität des Projektteams (Expertise, Vertrauensbasis und effektive Kommunikation).

www.opuscapita.de

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