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Mit dem IT Cloud Index präsentieren techconsult und HP Deutschland die Langzeituntersuchung zur Stellung von Cloud Computing in mittelständischen Anwenderunternehmen. 
 
Neues Cloud-Partner-Portal von techconsult und HP

In den Ergebnissen der Frühjahrsbefragung spiegelt sich deutlich die zunehmende Etablierung von Cloud-Computing-Angeboten unter mittelständischen Anwenderunternehmen wider. In den ersten Erhebungswellen wurden Cloud-Lösungen noch häufig als temporäre Unterstützung herkömmlicher IT-Bereitstellungsmodelle eingesetzt. Heute wird die Cloud dagegen viel stärker strategisch in die Unternehmens-IT integriert.

Neben der Veröffentlichung der aktuellen Studienergebnisse stellt HP Deutschland in Kooperation mit vier renommierten Partnern auf dem neugestalteten Cloud-Portal www.it-cloud-index.de  aktuelle Lighthouse-Projekte der Partner vor. Neben dem Benchmark-System, mit der Möglichkeit, die eigene Cloud Position anhand vergleichbarer Unternehmen zu überprüfen, bietet dies interessierten Unternehmen Einblick in die tatsächliche Umsetzung von Cloud-Lösungen und den erzielten Vorteilen.
 
Einblick in die tatsächliche Umsetzung von Cloud-Lösungen
 
„Die Cloud greifbar machen,“ so bezeichnete Ulrich Seibold vom IT-Cloud-Index-Hauptsponsor HP Deutschland die Initiative, das etablierte Benchmark-System zu einem Cloud-Portal mit einem detaillierteren Informationsgehalt auszubauen. Da lag es nahe, etablierte und cloud-erfahrene Partnerunternehmen in das Projekt einzubeziehen und deren Know-How und konkrete Projekterfahrung den Besuchern des Cloud-Portals zugänglich zu machen. Die Partner Janz-IT, Bechtle, Concat AG und CANCOM steuerten Berichte zu Lighthouse-Projekten im Cloud-Umfeld bei, die exemplarisch einen Auszug aus dem sehr viel breiteren Cloud-Portfolio von HP und ihren Partnern bieten.
 
Klar identifizierbare Nutzungsszenarien
 
„Die Darstellung des gesamten Lebenswegs der Cloud-Projekte erlaubt den Anwenderunternehmen, einen vertieften Einblick in die Möglichkeiten und Chancen der Cloud zu erhalten“, so Seibold weiter. Damit reagiere man direkt auf Ergebnisse aus den letzten Cloud-Index-Befragungswellen. Konkrete Nutzungsszenarien sind für viele Befragte demnach nicht klar identifizierbar und hinter dem abstrakten Modell der Cloud verborgen. Dies zeigt sich insbesondere anhand des deutlich stärkeren Wachstums der Auseinandersetzung und des Interesses an Cloud Computing als dem tatsächlichen Einsatzgrad im Jahresverlauf. Mit der Darstellung der Lighthouse-Projekte bieten sich dem Entscheider möglicherweise darüber hinaus direkte Anknüpfungspunkte für die Einführung und Umsetzung der Cloud im eigenen Unternehmen. Die handverlesenen Partnerunternehmen und Co-Sponsoren gewährleisten den Anwenderunternehmen eine hohe Beratungsqualität. Als HP Cloud Center of Excellence bieten diese ihren Kunden unter anderem Demo-Umgebungen zum direkten Erleben der Leistungsfähigkeit der Cloud.

Im Rahmen des Cloud-Portals wird auch das Self Check System angeboten und steht Anwenderunternehmen mit aktualisiertem Datenmaterial zur Verfügung. Die Datengrundlage liefern quartalsweise durchgeführte Befragungen unter mittelständischen Unternehmen in einer Größenklasse von 20 bis 2000 Mitarbeitern. Bestandteile des IT Cloud Index Mittelstand sind neben den Cloud-Einsatzgraden beispielsweise auch die Bewertung der Vorteile bzw. Nachteile von Cloud-Lösungen sowie die individuelle Cloud-Fitness.

Cloud-Einsatz wächst kontinuierlich weiter

Im Vergleich zum Jahresende 2011 zeichnet sich eine leichte Verlangsamung des Wachstums ab, der Einsatzgrad entwickelt sich dennoch weiterhin positiv. Für das zweite Quartal 2012 planen demnach mehr als 17 % die Nutzung von Cloud-Computing-Lösungen.

In den ersten Erhebungswellen wurden Cloud-Lösungen von den Teilnehmern noch häufig als punktuelle Unterstützung herkömmlicher IT-Bereitstellungsmodelle eingesetzt. Dabei wurde die Cloud punktuell und temporär - vor allem in Public-Cloud Form - zur Lösung von Engpässen zugebucht. Heute wird die Cloud dagegen sehr viel stärker als Alternative angesehen und strategisch in die Unternehmens-IT integriert. Demnach sinkt die Zahl der Unternehmen, die die Cloud „ab- und anschalten“ zugunsten einer dauerhaften Nutzung der Cloud. So gaben in den letzten beiden Erhebungswellen mehr als 90 % der Cloud-Nutzer an, Cloud-Services auch in den kommenden 3 Monaten und darüber hinaus nutzen zu wollen. Zum Jahreswechsel 2010/2011 gaben dies nur etwa die Hälfte der Cloud-Nutzer an.
 
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Ein wichtiger Gradmesser wird zukünftig neben dem allgemeinen Cloud-Einsatzgrad die Nutzungsintensität sein. So werden etwa neben der Erhöhung der Seat-Anzahl im SaaS-Bereich mittelfristig die Erschließung weiterer Einsatzfelder und Lösungsbereiche ausschlaggebende Messgrößen für die weitere Etablierung der Cloud im Mittelstand sein. Gerade unter den Nutzern der Private-Cloud-Modelle zeigt sich im vergangenen Quartal ein breites Einsatzspektrum. Während im ersten Quartal 2011 nur rund 20 % der Private-Cloud-nutzenden Unternehmen mehr als zwei Lösungsbereiche mit Private-Cloud-Services unterstützten, sind es nunmehr mehr als 40 %. Auffällig ist dabei, dass zunehmend geschäftskritische Systeme in die Cloud-Welt gebracht werden. Der Trend gilt allerdings auch für die Public Cloud. Hier wurden häufig punktuelle und temporäre Cloud-Services von einem externen Dienstleister bezogenen um einen konkreten und aktuellen Bedarf abzudecken. Positive Erfahrungen mit dem Modell führte dazu, dass Public-Cloud-Services auch für andere Einsatzbereiche evaluiert wurden und sich so den Weg hin zu einem strategischen Cloud-Einsatz bahnten.

Mobilität und ortsunabhängiger Datenzugriff

Während Software-as-a-Service-Angebote (SaaS) weiter Treiber für die Cloud sind, wuchsen Infrastructure- und Platform- as-a-Service nur verhalten und konnten auch im zweiten Quartal nur geringfügig stärker Verbreitung finden. Im Bereich SaaS werden immer stärker unternehmenskritische Bereiche durch Cloud-Lösungen unterstützt. Neben dem als SaaS-Pionierbereich zu nennenden Customer Relationship Management zählen dazu insbesondere die Finanzbuchhaltung und Lösungen aus dem Komplex Enterprise Ressource Planning. Wesentliche Faktoren werden dabei immer mehr die mobile Bereitstellung von Daten und der ortsunabhängige Zugang zu den Unternehmensressourcen sein. Dabei geraten die IT-Abteilungen zunehmend durch die Forderungen der Fachabteilungen unter Druck, die Erfahrungen im privaten Bereich und auch privat genutzte Endgeräte im Zuge der Consumerization of IT in die berufliche Sphäre übertragen möchten. Neben herkömmlichen Laptops treten immer stärker Smartphones und Tablets hervor. Zur Beherrschung des Orchestrierungs- und Administrationsaufwands verschiedener Devices inkl. deren Plattformen, sehen die Befragungs-Teilnehmer perspektivisch eine browserbasierte Lösung auf dem HTML5-Standard als wesentliche Erleichterung an. Darüber hinaus würde gerade mit der Offline-Fähigkeit von Business Apps auf mobilen Endgeräten ein wesentliches Hindernis für die Etablierung von Cloud Computing entfallen.

Mehr als 40% der Mittelständler setzen sich intensiv mit der Cloud auseinander

Die Auseinandersetzung mit der Cloud wächst stetig und deutlich stärker als der Cloud-Einsatzgrad. Im ersten Quartal 2012 hatten sich 42 % der teilnehmenden Unternehmen bereits intensiv bzw. sehr intensiv mit der Cloud beschäftigt – während sich im selben Zeitraum 2011 nur 27 % diesen Kategorien einordneten. . Für Stefan Neitzel vom durchführenden Marktforschungsinstitut techconsult wird sich diese Tendenz fortsetzen. Dies sei eine deutliches Signal für die positive Entwicklung des Cloud-Einsatzgrades, so Neitzel. Mehr als ein Drittel der Unternehmen wiesen ohnehin für 2012 konkrete Cloud-Planungen auf, dieser Wert dürfte angesichts der steigenden Angebotsvielfalt, der zunehmenden Auflösung des Informationsdefizits und der finanziellen Attraktivität weiter zunehmen. In der Zunahme der Intensität spiegelten sich demnach auch die konkreten Erfahrungen mit ersten Cloud-Projekten wider, die immer häufiger nur ein erster Schritt waren und einer Vertiefung des Cloud-Einsatzes den Weg bereiteten.

Eine geringe bzw. keine Auseinandersetzung mit der Cloud ist bislang insbesondere in Unternehmen zu verzeichnen, die nur in geringem Umfang oder gar nicht auf Virtualisierung setzen sowie auch hinsichtlich ihrer Automatisierungs- und Standardisierungsanstrengungen deutlich hinter dem Durchschnitt der Mittelständler zurückbleiben. Meist ist die Infrastruktur über die Jahre gewachsen und stark auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten. Hier ist die Regel „Never change a running system“ zum Gesetz geworden. Mit innovativen Technologien findet meist keine Auseinandersetzung statt, da die Ressourcen in der Regel voll und ganz in der Aufrechterhaltung des IT-Betriebs gebunden sind.

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IT-Abteilungen als Cloud-Treiber

Cloud-Treiber in den Unternehmen bleiben nach wie vor die IT-Abteilungen. Gerade Fachpublikationen und Messen (z.B. Cebit) bringen die Cloud immer wieder auf die Tagesordnung. Die Adressierung von Sorgen und Ängsten um die Datensicherheit, der -Standort oder die Verletzung rechtlicher Vorschriften sind derzeit noch erfolgskritisch Kriterien für eine weitere Etablierung der Cloud. Dabei stoßen die aktuelle Weiterentwicklung der Cloud-Angebote und der Aufbau lokaler Rechenzentren in Partner- oder Anbieter-Hand auf ein positives Echo. Während für die Lösungsbereiche CRM und Finanzbuchhaltung die Initiative zur Cloud-Nutzung in erster Linie aus den Fachabteilungen kommt, ist es in der Regel die IT-Abteilung, die die Initiative zum Cloud-Einsatz anstößt, Lösungen evaluiert und auch die finale Auswahl trifft. Während für die Fachabteilung meist die Funktionalität der Lösung ausschlaggebend ist, hat die IT-Abteilung einen weitaus größeren Blickwinkel. Neben der Abdeckung der Erwartungen der Fachabteilung an die Funktionalität, spielen insbesondere die Betrachtung von Kostenaspekten und die Interoperabilität und Integrationsfähigkeit eine entscheidende Rolle. Über allem schweben aber nach wie vor Bedenken um die Sicherheit und Verfügbarkeit von Cloud-Services– insbesondere im Zusammenhang mit Public-Cloud-Angeboten.

Private Cloud bleibt die präferierte Bereitstellungsform

Wichtigstes Modell ist und bleibt die Private Cloud, die insbesondere der Public Cloud aus Sicherheits- und Compliance-Gründen einer Private Cloud vorgezogen wird. Die Hoheit über Daten und Systeme wird nur ungern an einen Dienstleister ausgelagert, gleichzeitig sehen insbesondere mittelständische Industrieunternehmen in der starken Individualisierbarkeit der Private Cloud einen Wettbewerbsvorteil.

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Unter den Mittelständlern mit dem Einsatz einer Private Cloud lässt sich anhand der Befragungsergebnisse ein überdurchschnittlicher Grad der IT-Virtualisierung-, -Standardisierung und –Automatisierung erkennen. Einerseits haben diese Unternehmen bereits im Vorfeld oftmals intensive Bemühungen um eine Erhöhung dieser Gradmesser betrieben, andererseits verstärkt die Private Cloud diese Effekte noch einmal deutlich.

Die Public Cloud verzeichnet nur ein geringes Wachstum, etabliert sich aber zusehends im Mittelstand und ist in den Unternehmen fest verwurzelt. Einen Rückgang im Vergleich zum vierten Quartal 2011 weist das Bereitstellungsmodell Hybrid Cloud auf. Dagegen ist im zweiten Quartal 2012 wieder ein Wachstum vorausgesagt worden.

Cloud-Self-Check-System

Auf Basis der aktuellen Ergebnisse stellen techconsult und HP ein Self-Check-System (www.it-cloud-index.de) zur Verfügung. Sowohl für erfahrene Cloud-Nutzer als auch Neulinge bietet das Online Tool eine attraktive Möglichkeit, die eigene Cloud-Position mit der vergleichbarer Unternehmen ihrer Branche und Größenklasse zu benchmarken. Neben dem Cloud-Einsatzgrad gibt das webbasierte Tool Antworten auf Fragen nach der Cloud-Fitness und der Nutzenbewertung von Cloud Computing. Die Teilnahme ist kostenlos und steht jedem mittelständischen Anwenderunternehmen zur Verfügung.
 
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Stefan Neitzel, Analyst, techconsult GmbH
 

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