Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

CESIS 2018
20.02.18 - 21.02.18
In München

SAMS 2018
26.02.18 - 27.02.18
In Berlin, Maritim proArte

Plentymarkets Online-Händler-Kongress
03.03.18 - 03.03.18
In Kassel

Search Marketing Expo 2018
20.03.18 - 21.03.18
In München, ICM – Internationales Congress Center

JobDer seitens der Mitarbeiterzahl zweitgrößte Industriezweig ist aktuell die Informations- und Telekommunikationsbranche (ITK). Mit etwa einer Millionen Beschäftigten liegt diese Branche damit nur knapp hinter dem Maschinenbau. Laut Branchenverband Bitkom sind derzeit 43.000 IT-Stellen vakant.

 „Die Jobaussichten für IT-Spezialisten sind hervorragend, und das Wachstum bei der Zahl der Arbeitsplätze wird sich im aktuellen Geschäftsjahr fortsetzen“, so Juliane Petrich, Bereichsleiterin Bildungspolitik und Arbeitsmarkt beim Bitkom Verband.

Nicht nur die ITK-Branche selbst hat aufgrund der zunehmenden Digitalisierungsanforderungen viele Vakanzen zu verzeichnen, auch in Branchen wie dem Bankensektor, der produzierenden Industrie, dem Gesundheitswesen und anderen Sektoren werden IT-Spezialisten verstärkt gesucht, um den Anforderungen, die für die digitale Transformation benötigt werden, gerecht zu werden.

Unternehmen suchen verstärkt nach Digitalisierungsprofis

Aktuell suchen Unternehmen besonders die IT-Spezialisten, die bei der Digitalisierung unterstützend tätig sind. Seien es die Lead Architects oder die Cyber Security Manager bis hin zu ausgedeuteten Digitalisierungsprofis (CDO, etc.). Wohl darum sind auch genau diese Positionen bei IT-Führungskräften sehr begehrt. Hier sehen CIOs das größte Potenzial zur beruflichen Weiterentwicklung.

Der Rollenwechsel kreiert neue Jobprofile

Mit den neuen Anforderungen haben sich auch die notwendigen Kompetenzen und Soft Skills der IT-Fach- und Führungskräfte verändert. Eine gute IT-Fach- und Führungskraft ist in der Lage, sich schnell, aber fundiert in neue Themen und Anforderungen einzufinden und lösungsorientiert zu agieren. Darüber hinaus hat sie hohe Empathie und ein gutes Gespür für verschiedene Situationen und Menschen. Problemstellungen werden von guten Fach- und Führungskräften abgearbeitet und die erforderlichen Schritte eingeleitet. Der Spagat zwischen Betrieb und Innovation wird gemeistert. Wer sich beruflich neu orientieren möchte, sollte also vor allem diese Skills mitbringen.

Durch die verstärkte Professionalisierung der ITK-Branche sowie der Produkte, ist es für Quereinsteiger jedoch häufig schwierig, hier Fuß zu fassen, da fundiertes Fachwissen vorausgesetzt wird.

Anforderungen an Manager und Teams

Digitalisierung stellt nicht nur an die Unternehmen erweiterte Anforderungen, sondern an alle Mitarbeiter. Insbesondere ist eine hohe Lernbereitschaft beim Entdecken und Bewerten der Möglichkeiten und Umsetzen von Initiativen gefordert. Die Fähigkeit, effizient mehrere komplexe Themen parallel umzusetzen, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor auch für kleine Teams. Agile Arbeitsmethoden unterstützen die effiziente Zusammenarbeit und permanente Verbesserung. Schlüsselkompetenzen sind neben bankfachlichen Kenntnissen, hoher Kundenorientierung und kommunikativen Fähigkeiten vor allem technisches Grundverständnis und Erfahrungen im Umgang mit Software und digitalen Prozessen in unterschiedlichen Unternehmensgrößen. Die richtige Priorisierung, smartes, effizientes Arbeiten und Selbstorganisation sind genauso unabdingbar wie souveränes bereichsübergreifendes Arbeiten und neue Ideen zur besseren Lösung anstehender Herausforderungen.

Komfortzone war gestern – Digitaler Wandel ist heute

Die erfolgreichsten Teams begreifen den Wandel durch die Digitalisierung als Chance, nicht als Bedrohung. Sie haben Spaß daran, neue Dinge für interne und externe Kunden zu entwickeln, umständliche Prozesse zu vereinfachen und effizienter zu gestalten oder komplexe Zusammenhänge in großen Datenmengen zu analysieren. Und sie sind in der Lage, auch in ungewissen, sich ändernden Umfeldern sehr gute Ergebnisse zu erzielen.

Fazit

Der Erfolg der Digitalisierung in Unternehmen hängt maßgeblich von den Mitarbeitern ab. Diese sollten entsprechend in die Digitalisierungsprozesse eingebunden und auch gefordert werden.

MArtin Krill

 

 

Autor: Martin Krill ist Geschäftsführer der Hager Unternehmensberatung

 

 

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