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BewerbungBewerbungsverfahren in der IT (und in vielen anderen Branchen) sind oft mühsam, ineffizient und nervig – und zwar für beide Seiten.

Die Software-Profis müssen sich zuerst einmal durch hunderte Stellenanzeigen oder Job-Anfragen in sozialen Netzwerken wühlen, um herauszufinden, was davon auf ihr Profil passen könnte und interessant erscheint. In den jeweiligen Stellenanzeigen stehen jedoch nur kaum unterscheidbare Allgemeinheiten wie „Wir suchen einen hochmotivierten Mitarbeiter/In ....“ Alles, was einen Arbeitgeber unterscheiden könnte und für Softwareprofis interessant macht, fehlt jedoch komplett: kein Wort über die verwendeten Technologien, das angebotene Gehalt, Benefits, die Arbeitsplatzausstattung, usw. Auf der Suche nach Jobs merken Spezialisten schnell, dass sie einem intransparentem Markt gegenüberstehen. Hier den am besten passenden Arbeitgeber herauszufiltern ist nervig und oft kaum möglich.

Will man dann doch mal bei ein paar möglichen Firmen anfragen, muss sich noch beworben werden mit Anschreiben und Bewerbungsmappe. Guidelines für das perfekte Verfassen des Bewerbungsschreibens und die Reihenfolge der Dokumente gibt es wie Sand am Meer. Dennoch quälen sich die ITler auf Jobsuche bei diesem Schritt immer wieder mit den gleichen Fragen: Wie stelle ich mich dar? Wie beschreibe ich meine Stärken am Besten? Welchen Zeilenabstand muss ich im Anschreiben auswählen? Warum ist nach 15 Berufsjahren immer noch das Abiturzeugnis von Wichtigkeit? Nach endloser Wortfindung und Zusammensuchen aller Unterlagen muss dann alles per Post oder Email versendet werden – in der Hoffnung, dass irgendwann eine Antwort kommt.

Auf Unternehmensseite geht es dabei leider weder zeitsparender noch effizienter zu. Für die Vakanzen in der IT zeitnah gute Bewerbungen zu gewinnen, ist ein enormer Kraftakt. Selbst wenn das eigene Unternehmen mit modernsten Technologien arbeitet und ihre Software-Profis überdurchschnittlich entlohnt, ist dies nach außen nicht bekannt. Wenn es sich nicht um eine überregional starke Marke handelt, sind kaum brauchbare Bewerbungen auf Stellenanzeigen zu erwarten. Offene Stellen in der IT bleiben dann viel zu lange unbesetzt – mit den entsprechenden wirtschaftlichen Folgen für das Unternehmen. 

Zeiten ändern sich – Methoden auch

Auch wenn die Kandidatensuche via Stellenanzeige noch fest verankert ist in den Personalabteilungen, es hat sich schon etwas getan im Recruiting. Wenn man es genau nimmt, gab es in den letzten Jahren so gravierende Neuerungen, wie noch nie zuvor im Personalwesen. Neue Methoden wie Active Sourcing oder Employer Branding haben die Personalbeschaffung bereits gründlich aufgemischt. Nichtsdestotrotz sind diese Trends, auch wenn sie allgegenwärtig scheinen, längst noch nicht überall angekommen.

Wenn es für Arbeitgeber immer schwieriger wird, über Stellenanzeigen geeignete Talente zu gewinnen, dann ist der konsequente Umkehrschluss daraus: lasst die Stellenanzeige komplett weg! Und auf die Bewerbungsmappe der Kandidaten bitte auch verzichten!

Heutzutage sind IT-Spezialisten gefragt wie nie zuvor. In den vergangenen Jahren hat sich die IT-Branche zu einem der größten Arbeitgeber Deutschlands entwickelt. Der Trend wird auch weiter ungebrochen in diese Richtung gehen. Jedes Jahr gibt es zehntausende offene IT-Stellen in Deutschland für die kein passender Kandidat gewonnen werden konnte. Unternehmen müssen also etwas tun, wenn sie diese gewinnen wollen.

Am besten selbst finden. Die fähigsten Spezialisten werden so oder so per Direktansprache und Empfehlungen akquiriert. Wenn der Freundes- und Bekanntenkreis abgegrast ist, kann man Reverse-Recruiting-Plattformen nutzen. Hier wird das Verfahren einfach umgedreht und die Unternehmen bewerben sich direkt bei den Spezialisten. 4scotty als Reverse-Job-Marktplatz für Software-Profis sorgt beispielsweise dafür, dass Kandidaten sich unter Angaben der eigenen Expertise, dem anvisierten Betätigungsfeld sowie der eigenen Gehaltsvorstellung anmelden. Die Unternehmen können direkt die Profile einsehen und Kandidaten mit einem konkreten Job-Angebot einladen. Der gesamte Prozess wird dadurch für beide Seiten enorm verschlankt und beschleunigt.

Mehr Transparenz im Recruiting ist zum Vorteil für beide Seiten. Reverse-Recruiting-Plattformen wie 4scotty machen das möglich.

Frank GeßnerFrank Geßner 

Der IT- und Internet-Experte Frank Geßner ist einer der Pioniere im E-Commerce sowie der deutschen Start-up-Szene. Als 
Mitgründer der Intershop AG ist er ein wahrer Veteran im Internetbereich. Intershop ist ein führender Anbieter 
innovativer und umfassender E-Commerce-Lösungen. Als Senior Vice President Engineering war Frank Geßner über zehn Jahre verantwortlich für die gesamte Produktlinie des Unternehmens. Von 2012 bis 2014 war Frank Geßner Chief Information Officer (CIO) bei Delivery Hero und weltweit verantwortlich für alle IT-Projekte. Um das Recruiting von IT-Spezialisten deutlich zu vereinfachen, gründete Frank Geßner im Jahr 2014 zusammen mit Matthias Schleuthner 4scotty.

 

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