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WifiOb mit dem Laptop zu Hause oder mit dem Handy unterwegs – reißt eine Datenverbindung ab, ist der Schuldige schnell gefunden: das WLAN. Häufig liegt die Ursache für fehlerhafte Verbindungen liegt oft hinter dem Übergang ins Kabel.

„Es gibt durchaus Stellen in der Netzwerkarchitektur, die anfällig für Störungen sind: zu wenige oder zu viele Access Points, fehlerhafte Kanalplanung oder zu viele SSIDs“, weiß Andreas Riepen, Head of Central and Eastern Europe bei Ruckus Wireless. „Sehr viel häufiger liegt die Ursache des Problems aber hinter dem Übergang zum Kabel.“

Mangelndes Breitband

„Besonders oft hört man, dass eine schlechte oder langsame Breitbandverbindung verantwortlich gemacht wird, wenn das Internet ruckelt“, sagt Riepen. „Grundsätzlich sind Geschwindigkeiten von einigen Hundert Mbit pro Sekunde möglich – allerdings nur, wenn der Backhaul ins Internet funktioniert“. Ist dies nicht der Fall, kann es sehr lange dauern, bis die geforderten Dienste funktionieren und auch das beste WLAN scheint langsam und unzuverlässig zu reagieren.

MAC-Kapazität

Jedes Endgerät hat eine einzigartige MAC-Adresse, damit die Netzwerk-Switches den Überblick behalten, wohin eine Information gesendet werden soll. Switches können aber nicht unbegrenzt MAC-Adressen verwalten, sondern haben eine Obergrenze. Wird diese Grenze überschritten, werden die Switches überlastet. Das führt zu beträchtlichen Paketverlusten. Auch dieses Problem tritt relativ häufig auf, hat aber nichts mit dem WLAN an sich zu tun.

Besonders anfällig sind Gäste-WLANs die als virtuelle Netzwerke (VLAN) konfiguriert sind, denn das VLAN schränkt die MAC-Kapazität der Switches zusätzlich deutlich ein. Besonders bei größeren Veranstaltungen kann es dadurch schnell zu Problemen mit der Datenverbindung kommen, die dann als Schwierigkeit mit dem WLAN interpretiert werden.

DHCP-Leases

Auch Fehler in der automatischen Konfiguration der TCP/IP-Netzwerkeinstellungen für unterschiedliche Geräte über das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) werden nicht selten dem WLAN angelastet. Besonders wichtig sind dabei die DHCP-Lease-Zeiten, die regeln, wie lange ein Gerät seine IP-Adresse behalten darf. Ist diese Zeit zu lange eingestellt, kann es zu Problemen kommen: Wird ein Netzwerk von vielen Nutzern beansprucht, ist es möglich, dass alle verfügbaren IP-Adressen vergeben wurden – ob sich die Nutzer noch im Netzwerk befinden oder nicht. Dadurch kann es vorkommen, dass neuen Nutzern keine IP-Adresse mehr zugewiesen werden kann.

„Es gibt viele Gründe dafür, dass eine Verbindung abbricht oder gar nicht erst zustande kommt“, weiß Andreas Riepen. „Das WLAN wird zwar häufig verantwortlich gemacht, doch meist liegt die Ursache des Problems hinter dem Übergang zum Kabel. Denn auch das beste WLAN kann nicht über die Kapazitäten des zugrundeliegenden LANs hinausgehen.“

www.ruckuswireless.com
 

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