Anzeige

Smartphone Scanning

Smartphones eignen sich hervorragend zum Scannen von Barcodes, doch bisweilen stehen Unternehmen ihrem Einsatz skeptisch gegenüber und vertrauen lieber auf teure Spezialgeräte. Scandit räumt mit den größten Missverständnissen auf.

Ob im Handel, in Logistikzentren und bei der Paketzustellung, in der Fertigung, im Außendienst oder auf Veranstaltungen – Barcodes und Barcode-Scanner sind aus vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. Immer häufiger kommen dabei Smartphones statt dedizierter Scanner zum Einsatz, weil sie viele Vorteile bieten. Allerdings ranken sich weiterhin einige Mythen um das Smartphone-Scanning, die Firmen vor dem Einsatz der eigentlich moderneren Technik zurückschrecken lassen. Scandit, der führende Anbieter für Mobile-Computer-Vision- und Augmented-Reality-Lösungen, erklärt die wichtigsten Fehleinschätzungen.

Unzureichende Leistung.

Als Hauptargument gegen Smartphone-Scanning wird gerne die unzureichende Scan-Leistung der Geräte angeführt. Allerdings sind aktuelle Smartphones mit so leistungsstarker Hardware bestückt, dass sie nicht nur eine höhere Scan-Geschwindigkeit als dedizierte Scanner erreichen, sondern auch eine größere Reichweite haben. Zudem eignen sich Smartphones hervorragend dazu, mehrere Barcodes in einem Rutsch zu verarbeiten, selbst wenn diese nicht alle gleich ausgerichtet oder in schlechter Qualität gedruckt sind.

Kurze Akkulaufzeit.

In vielen heutigen Smartphones stecken Akkus mit einer Kapazität von 3.000 bis 4.000 mAh, was für rund 10.000 Scan-Vorgänge reicht – mehr als genug für eine Schicht oder einen ganzen Tag, da in den meisten Branchen das tägliche Scan-Volumen bei durchschnittlich 2.000 Scans pro Gerät liegt.

Nicht robust genug.

Normale Smartphones können zwar durch Stürze beschädigt werden, allerdings lassen sie sich gut mit robusten Hüllen schützen und überstehen dann auch unbeschadet einen Fall auf harten Untergrund. Für den Einsatz in Arbeitsumgebungen mit widrigen Bedingungen sind indes Outdoor-Smartphones die bessere Wahl, die teilweise sogar militärischen Standards genügen und unempfindlich gegenüber Staub, Feuchtigkeit oder großen Temperaturschwankungen sind. 

Unkomfortabel und nicht ergonomisch.

Smartphones sind nahezu jedem Menschen aus dem Alltag vertraut – sie können intuitiv mit ihnen umgehen und benötigen lediglich eine Einweisung für die Scan-App, nicht jedoch für das Gerät selbst. Mittlerweile werden sogar viele dedizierte Barcode-Scanner im Smartphone-Design gebaut, weil der Formfaktor praktisch ist und sich auf den großen Displays viele Daten anzeigen lassen. Ein Smartphone kann per Computer Vision viel mehr Daten erfassen als nur Barcodes und in einem Augmented Reality Overlay zusätzliche Informationen einblenden, die ein dedizierter Scanner nicht darstellen kann – das ist äußerst hilfreich und komfortabel. Überdies ist die Scan-Reichweite dank der inzwischen sehr guten Smartphone-Kameras groß, sodass Anwender sich seltener bücken oder strecken müssen, um Barcodes an unzugänglichen Stellen zu erfassen. 

Zu unsicher für den Unternehmenseinsatz.

Smartphones gelten häufig als Sicherheitsrisiko, können aber bereits mit Bordmitteln wie Gesichtserkennung oder Fingerabdruckscan gut vor unbefugter Benutzung geschützt werden. Fortschrittliche Software-Lösungen helfen Unternehmen zudem bei der Geräteverwaltung und der Absicherung gegen Cyberattacken. Mehr noch: Aktuelle Smartphones erhalten regelmäßig Sicherheitsupdates und Patches, während viele dedizierte Barcode-Scanner noch auf Windows CE basieren, dessen Mainstream-Support bereits ausgelaufen ist. Und auch die Scanning-Apps selbst können Unternehmen sehr komfortabel und kurzfristig aktualisieren, um Sicherheitslücken zu schließen oder neue Funktionen nachzurüsten.

„Smartphones sind dedizierten Barcode-Scannern nicht nur ebenbürtig, sondern sogar überlegen“, betont Samuel Müller, CEO und Mitgründer von Scandit. „Ihre Hardware ist leistungsstärker, und Computer Vision und Augmented Reality erschließen ihnen Anwendungsbereiche, die weit über das reine Scannen von Barcodes hinausgehen. Mit Smartphones können Unternehmen viele Prozesse im Handel, der Logistik und der Produktion verbessern und ihren Mitarbeitern den Arbeitsalltag enorm erleichtern.“ 

www.scandit.de


Artikel zu diesem Thema

Smartphone
Jan 14, 2021

Smartphones oft Flucht aus Konversation

Smartphones dienen Menschen in Cafés häufig dazu, einer Konversation zu entkommen oder…
Augmented Reality
Nov 28, 2020

Wie Augmented Reality das Einkaufserlebnis im Einzelhandel verbessert

Mit Shopping-Apps, die Barcode-Scanning und Augmented Reality verbinden, können Händler…
Augmented Reality
Feb 10, 2020

Augmented Reality leitet nächste Omnichannel-Generation ein

Der Einzelhandel bietet Konsumenten mittlerweile ein nahtloses Einkaufserlebnis über…

Weitere Artikel

Digital

3 Trends zur Monetarisierung von digitalen Inhalten

In der Anfangszeit der Digitalisierung stand die Grundannahme, digitale Inhalte müssen kostenfrei sein. Mittlerweile zeigt sich jedoch eine immer größer werdende Zahlungsbereitschaft sowie Akzeptanz. Doch wohin geht der Trend der Monetarisierung von Content?
Facebook

Onlinehandel: Wie Facebook ein echter “game changer” werden kann

Eine Infografik aus dem vergangenen Jahr dürfte vielen Menschen, die sich professionell mit Marketing und E-Commerce beschäftigen, im Gedächtnis geblieben sein: Im Zeitraum von drei Monaten wuchs der Onlinehandel in den USA genauso schnell, wie zuvor…
E-Schrott

IT-Recycling: Da geht noch mehr!

Schon in der Schule lernen wir, dass Recycling eigentlich eine gute Sache ist. Bei der Entsorgung des Mülls sollen wertvolle Sekundärrohstoffe gesammelt und wieder nutzbar gemacht werden. Aber im Fall von ausrangierter Hardware ist die Rechnung gar nicht so…

Gerüchte zum iPhone 12S

Erst am 23. Oktober 2020 wurde das iPhone 12 von Apple offiziell veröffentlicht, doch bereits kurz darauf wurden erste Gerüchte in Bezug auf eine S-Variante des iPhone 12 laut. Vor allem in den vergangenen Monaten sprudelte die Gerüchteküche nur so über,…
Chatbot

Digitale Helfer: Diese Bots beflügeln Banken

Chatbots übernehmen heute auf den Websites der meisten Banken den Kundenservice, doch sie sind nicht die einzigen digitalen Helfer im Alltag der Kreditinstitute. Pegasystems, Anbieter von Software zur Vereinfachung komplexer Arbeitsprozesse, stellt die…
Smartphone

Auf der letzten Meile sind Smartphones der Königsweg

Last-Mile-Logistikunternehmen stehen, laut einer von Scandit durchgeführten Studie, vor großen Herausforderungen. Klassische Probleme sind etwa Ineffizienz und Kostendruck.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.