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FU Berlin MX700 conferenceMehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland steht bei der Arbeit oft bis sehr häufig unter Zeitdruck, so der Report 2015 des „DGB-Index Gute Arbeit“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Eine Herausforderung, die auch die Forscher der Freien Universität Berlin gut kennen.

Sie stehen in ständigem Austausch mit Wissenschaftlern auf der ganzen Welt – in rund 500 Hochschulen und Instituten im In- und Ausland. Früher mussten die Forscher deswegen oft reisen. Heute brauchen sie nur noch wenige Mausklicks: Per Videokonferenz schalten sie sich zu einer Besprechung in Moskau dazu oder präsentieren einem Kollegen in New York Projektergebnisse. Das spart Zeit und Aufwand.

„Sie können eine Videokonferenz heute so einfach starten, als würden Sie zum Telefonhörer greifen“, sagt Torsten Prill, Direktor des Hochschulrechenzentrums der Freien Universität Berlin. „In wenigen Sekunden erreichen Sie Ihre Kollegen auf diesem Weg – egal, wo diese sich auf der Welt befinden.“

Eine Oberfläche für alles

Welches Endgerät sie für die Videokonferenzen nutzen, entscheiden die circa 7.000 Universitäts-Mitarbeiter selbst. Denn die Cisco-basierte Anwendung läuft im Hochschulrechenzentrum im Berliner Stadtteil Dahlem und ist über das IP-Netz der Universität verfügbar. An den Arbeitsplätzen steht zum Beispiel ein IP-Telefon zur Verfügung, das einem Tablet ähnelt und Videokonferenz, Voice-over-IP-Telefonie und Computerbildschirm vereint. Über dieselbe Oberfläche können die Mitarbeiter hier eine Videokonferenz starten, telefonieren, chatten gemeinsam an Dokumenten arbeiten.

In den Konferenzräumen der Universität kommt das Highend-Videokonferenzsystem TelePresence zum Einsatz. Die beiden zugehörigen Kameras erkennen, wer gerade spricht, und folgen demjenigen automatisch. Aber auch über mobile Endgeräte können die Forscher Videokonferenzen starten und so ihren Standort frei wählen.

Die Lösung lässt sich flexibel mit anderen Systemen koppeln. Die Folge: Die Forschungspartner in Indien, den USA oder China benötigen nicht dasselbe Videokonferenzsystem, um miteinander zu kommunizieren. „Auch Kandidaten für Professuren und Forschungsprojekte können wir so schnell und einfach kennenlernen“, sagt Prill.

Attraktiv für den Nachwuchs

Die technische Basis für die digitale Kommunikation hat das Team von Torsten Prill gemeinsam mit T-Systems gelegt: Ein IP-basiertes Local Area Network (LAN). Den drahtlosen Zugriff auf das Netz ermöglichen mehr als 1.800 Hotspots auf dem Campusgelände. Darüber surfen neben den Mitarbeitern auch die mehr als 34.000 Studierenden mit bis zu 877 Megabit pro Sekunde im Internet. „Hochschulen stehen wie Unternehmen im Wettbewerb um guten Nachwuchs“, sagt Prill. „Wir müssen also attraktiv für Studierende, Nachwuchs-Wissenschaftler und Mitarbeiter sein.“

Fortschrittlich bei der IT – das ist auch die Fachhochschule Flensburg. Deswegen hat sie ihre IT-Infrastruktur und -Verwaltung umgekrempelt. An der nördlichsten Hochschule Deutschlands nutzen mehr als 80 Professoren und rund 4.200 Studierende flexible IT-Ressourcen aus der Cloud für ihre Studien und Forschungsprojekte. T-Systems hat maßgeschneiderte Lösungen für den Eigenbetrieb zusammengestellt und die IT in eine hochsichere private Cloud migriert. Die Fh Flensburg profitiert von flexiblem Zugang zu kurzfristig benötigten Speicherressourcen, zentralem und einfachem Management der IT-Landschaft und schnell verfügbaren Serverkapazitäten. Außerdem hat T-Systems kürzlich beim Redesign des LAN und WLAN unterstützt und geholfen, die Komponenten zu implementieren.

Weitere Informationen:

https://www.t-systems.com/de/de/ueber-uns/unternehmen/newsroom/news/news/cio-talk-mit-torsten-prill-direktor-hochschulrechenzentrum-219778


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