Anzeige

digitale Transformation

Führungskräfte, die ihr Unternehmen durch den digitalen Wandel navigieren, sollten vier treibende Kräfte auf ihrem Radar haben: das wirtschaftliche Ökosystem, Kundenzentriertheit, Geschäftsprozesse sowie die Mitarbeiter selbst.

Diese vier Aspekte schaffen Klarheit über die anzustrebenden Veränderungen und gewähren einen ganzheitlichen Blick. So können sich Unternehmen für die Zukunft und für die sich immer schneller ändernden Anforderungen aufstellen.

Während einer Umfrage unter B2B-Führungskräften zufolge noch rund 50 Prozent der Befragten glauben, eine robuste Strategie für ihre digitale Transformation zu haben, sind weniger als die Hälfte im Zusammenhang mit ihrer digitalen Strategie von der Kundenorientierung und den Geschäftsprozessen ihres Unternehmens überzeugt. Sogar nur 32 Prozent glauben, dass ihre Organisation die erforderlichen Fähigkeiten und Denkweisen für den digitalen Wandel besitzt.

Damit Unternehmen auch künftig am Markt bestehen können, müssen vier zentrale Dimensionen berücksichtigt werden: das wirtschaftliche Ökosystem, Kundenzentriertheit, Geschäftsprozesse sowie die Mitarbeiter.

1. Wirtschaftliches Ökosystem

Führungskräfte müssen das Ziel-Ökosystem der digitalen Transformation verstehen, anstatt das aktuelle Ökosystem als in den Stein gemeißelt wahrzunehmen. Dieses erforderliche Verständnis des Ökosystems bedeutet, die Veränderungen in der Beziehung zwischen Lieferanten, Partnern, Wettbewerbern und Kunden zu verstehen. Es treibt die digitale Vision und Strategie, bestimmt den Weg für Kooperationen oder Akquisitionen und legt den Grundstein für neue Geschäftsmodelle.

Welche Fragen treiben das Verständnis des Ökosystems an?

  • Vision und Strategie: Verfügt das Unternehmen über eine konsistente digitale Vision und Strategie?
  • Geschäftsmodelle: Enthält die Strategie neue Geschäftsmodelle, die Daten von vernetzten Produkten und Dienstleistungen nutzen?
  • Partner, Startups und Akquisitionen: Gibt es einen klaren Ansatz, um die aktuellen digitalen Fähigkeiten durch Partner, Startups und Akquisitionen zu ergänzen?

Was tun führende B2B-Unternehmen in der digitalen Transformation?

  1. Sie experimentieren mit neuen Geschäftsmodellen wie X as a Service, Plattformgeschäftsmodellen und Abonnementmodellen.
  2. Sie investieren in Partnerschaftsmodelle, die Cloud-Technologien, API-basierte flexible Programmierschnittstellen und das industrielle Internet der Dinge (IIdD) nutzen.
  3. Sie arbeiten mit den Akteuren entlang der Wertschöpfungskette zusammen, um digitale Lösungen zu entwickeln.
  4. Sie richten interne Innovationsteams, und Gründerzentren ein, um innovative Ideen zu fördern.
  5. Sie integrieren spezifische Kennzahlen, um den digitalen Erfolg zu verfolgen und zu messen: Erträge aus digitalen Investitionen (RoI), gemanagte Produkte („Assets under Management“), jährliche wiederkehrende Einnahmen aus Abonnements (ARR) oder Kundenabwanderung bei Abonnements.

2. Kundenzentriertheit

Digitale Technologien verleiten dazu, die technologischen Möglichkeiten in den Vordergrund zu stellen. Kundenzentriertheit hat Vorrang vor Technologie-Denken. So wird verhindert, dass Technologien vorangetrieben werden, die nicht den Kundenbedürfnissen entsprechen. Kundenzentriertheit zwingt Unternehmen, jede ihrer Entwicklungen zu starten, indem sie zuerst die Kundenbedürfnisse und -prozesse verstehen und dann ein Wertversprechen entwickeln, das die digitale Technologie nutzen kann. Das Minimum Viable Product (MVP) und die Rapid Prototyping-Philosophie sorgen dabei für eine steile Lernkurve.

Welche Fragen prüfen Kundenzentriertheit?

  • Produkte und Dienstleistungen: Befasst sich die digitale Technologie mit einem echten Kundenbedürfnis oder stattdessen mit dem, was möglich ist?
  • Marketing und Vertrieb: Geht das Marketing- und Vertriebsteam vom Werteversprechen aus, versteht es die digitalen Angebote und kommuniziert es sie konsequent?
  • Benutzererfahrung: Ist die Benutzererfahrung konsistent über alle Kanäle, Geschäftsbereiche und Geräte hinweg?

Was tun führende B2B-Unternehmen in ihrer digitalen Transformation?

  1. Sie stellen das Verständnis des Mehrwerts in den Vordergrund, und beginnen mit den tatsächlichen Kundenbedürfnissen, indem sie dem Design-Thinking-Ansatz folgen, Personas beschreiben und die Kundenkontaktreise nachvollziehen.
  2. Sie bieten vernetzte Produkte und Produkt-Service-Hybride als Basis Dienstleistungen wie remote oder predictive Maintenance an.
  3. Sie vereinheitlichen die Benutzeroberfläche der Produkte und Dienstleistungen über alle Geschäftsbereiche und Geräte hinweg, um das Kundenerlebnis zu verbessern.
  4. Sie verwenden auch in B2B digitale Marketing-Tools wie gezielte Werbung, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Social Media und Influencer-Marketing.
  5. Sie stimmen das Marketing über alle Kanäle hinweg hinsichtlich Verkauf von Produkten und Dienstleistungen ab.

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Weitere Artikel

Customer Joorney

Auf dem Weg zum kundenzentrierten und intelligenten Unternehmen

Die digitale Transformation in Unternehmen schreitet voran. Aber die Zukunft gehört den Kunden und liegt in der Intelligenz, ihnen eine möglichst perfekte Customer Experience zu gewähren. Damit ist der Weg zum Intelligent Enterprise vorgezeichnet. Mehr und…
Softskills

Führungskräfte setzt infolge der Pandemie stärker auf Soft Skills

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten nicht nur viele Unternehmen, sondern ganze Branchen zum Umdenken gezwungen. Die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half zeigt: Manager passen infolge der wirtschaftlichen und…
Digital X, Michael Looschen, Telekom

DIGITAL X: Digitale Events als Chance erkennen

Die Deutsche Telekom zeigt, wie mit virtuellen Formaten Innovationen erlebbar gemacht werden können. Michael Looschen, Vice President B2B Marketing bei Telekom Deutschland erklärt, wie gerade virtuelle Events eine Chance für Digitalisierung und Vernetzung…
Virtual Reality

Wie die Werbung der Zukunft aussieht

Virtual Reality, kurz VR, gilt im Content Marketing als Buzzword der Stunde. Vor allem große Konzerne haben diesen Trend für sich adaptiert und bieten ihren Kunden damit zumindest pointiert intensive, emotional geprägte und kommunikative Markenerlebnisse.
KI - Netzwerk

KI als Herzstück des Netzwerks

Unternehmen sehen eine steigende Anzahl mobiler und IoT-Geräte sowie einen Ansturm auf neue Apps in ihrem drahtlosen Netzwerk. Es ist daher an der Zeit für Innovationen, die der IT dabei helfen, die Skalierbarkeit zu erhöhen und diese neuen Anforderungen zu…

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!