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HP bringt zwei neue ARM-basierte Server heraus, darunter den ersten ARM-basierten Server mit 64 Bit für hohe Unternehmensanforderungen. 

Zudem bietet HP den Software-Entwicklern eine Plattform, um Anwendungen entwickeln, testen und auf den ARM-basierten 64-Bit-Server portieren zu können.

Die neuen Server sind Teil des HP-Portfolios HP ProLiant Moonshot. Sie stellen einen Meilenstein in der Entwicklung der Infrastrukturplattform der nächsten Generation dar, die IT-Anforderungen mit einer breiten Palette an Ressourcen zur Datenverarbeitung bewältigt. Diese sind überall und jederzeit verfügbar und können auf jede Arbeitslast skaliert werden. Die Server der Reihe HP ProLiant Moonshot bieten hochdichte ARM-basierte Systeme für Hyperscale-Umgebungen und Rechenzentren, um Kunden dabei zu unterstützen, die Anwendungs-Performance zu verbessern, Innovationen in ihrem Unternehmen voranzutreiben und die Wirtschaftlichkeit der Rechenzentren zu erhöhen.

Der neue 64-Bit-Server der Reihe HP ProLiant Moonshot – HP ProLiant m400 – ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit mit Hilfe von Kundeninformation und einer Erweiterung des ARM-Ökosystems. Mit der Erweiterung des Ökosystems konnte sichergestellt werden, dass Lösungen entwickelt werden, die den hohen HP-Standards entsprechen. Die Lösungen wurden auf Leistungsfähigkeit getestet und konnten unmittelbar danach von Unternehmen im Rechenzentrum eingesetzt werden.

Für spezifische Arbeitslasten bietet die ARM-Architektur die Antwort auf die wichtigste Kundenanforderung: eine ausgewogene Speicherinfrastruktur bei niedrigeren Gesamtbetriebskosten.

„Mit der ARM-Technologie werden Unternehmen IT-Lösungen auf eine andere Art entwickeln, um schnell auf Kundenanforderungen zu reagieren“, sagt Antonio Neri, Senior Vice President und General Manager für die Geschäftsbereiche Server und Netzwerke bei HP.

Die ARM-Technologie übertrifft das bisherige Niveau an energieeffizienter Verarbeitung und bietet eine Reihe an Lösungen für mobile Geräte. Dazu bietet ARM in Verbindung mit der Technologie der HP-ProLiant-Moonshot-Server Skaleneffekte. HP ProLiant Moonshot ist ein präzisionsgefertigtes System. Es optimiert die Anwendungs-Performance, indem es sicherstellt, dass die Hardware der Server auf die Anforderung abstimmt ist. Damit können bestimmte Arbeitslasten verarbeitet werden. Mit der energieeffizienten Technologie System-on-a-Chip (SOC) und einer dichten, konvergenten und flexiblen Infrastruktur bietet HP ProLiant Moonshot eine schnelle Verbindung zwischen Cartridges und eine ausgewogene Rechnerlösung mit maximalem Durchsatz und Speicher, um Rechenleistung und Effizienz zu steigern.

Aufbau eines starken ARM-Ökosystems

Um den Bedarf an leistungsfähigen, energieeffizienten Lösungen zu decken, vergrößert HP außerdem die Reichweite des wachsenden ARM-Ökosystems. Mit dem HP ProLiant Moonshot ARM-64 Developer Program, das Teil des Programms HP AllianceOne ist, können Entwickler Code-Stacks und Lösungen testen sowie diese in die ARM-Architektur portieren. Mithilfe des Developer-Programms können Entwickler auf dem ARM-basierten 64-Bit-System voll funktionsfähige Software entwickeln. Dafür greifen sie von extern auf das HP ProLiant Moonshot Discovery Lab zu.

Zudem wird das ARM-Ökosystem auf dem Server HP ProLiant Moonshot durch die folgenden Lösungen erweitert:

  • Canonical bietet eine Distribution des Betriebssystems Ubuntu sowie Orchestrierungs-Tools wie Juju und Metal-as-a-Service (MAAS) als vorinstallierte Software auf den Servern HP ProLiant Moonshot. Damit können Kunden komplexe Arbeitslasten schnell verarbeiten.
  • IBM Informix ist die einzige kommerziell erhältliche Datenbank, die auf HPs neuer Mikroserver-Architektur ProLiant Moonshot läuft. Informix bietet eine einzigartige Kombination aus flexibler Grid-Technologie und effizienter Datenarchitektur. Kommerzielle Arbeitslasten können so von den neuen Server-Architekturen profitieren.

ARM-Technologie für eine bessere Performance

Durch die höhere Nachfrage nach Web-Caching, Hochleistungs-Computing und Big-Data-Analysen steigt der Bedarf an Rechenressourcen. Unternehmen wiederum müssen Rechenressourcen liefern, die für Endkunden komfortabel zu benutzen sind, Innovationen im Unternehmen vorantreiben und dabei die Betriebskosten reduzieren.

Die Kombination aus den HP-Moonshot-Technologien und der ARM v8-A 64-Bit-Architektur ermöglicht eine für das Web-Caching optimierte Rechenleistung mit maximalem Speicher und einem höheren I/O-Durchsatz. Die neuen Server HP ProLiant m400, basierend auf dem X-Gene Server on a Chip der Applied Micro Circuits Corporation und dem Canonical-Betriebssystem Ubuntu, reduzieren den Verbrauch von Strom, Kühlung und Platz. Damit wird eine Reduktion von bis zu 35 Prozent der Gesamtbetriebskosten erzielt im Vergleich zum Einsatz von Rack-Servern.

Kunden wie die Sandia National Laboratories und die University of Utah werden die Server HP ProLiant m400 für High-Performance-Computing und wissenschaftliche Forschungsarbeit einsetzen.

„HP Moonshot mit dem ARM-basierten 64-Bit-SoC-Server-Cartridge führt zu Kostenreduktion, höherer Dichte und geringerem Stromverbrauch. Diese drei Fakten sind entscheidend für die Zukunft des Cloud-Computings“, sagt Robert Ricci, Research Assistant Professor of Computer Science der University of Utah. „Durch den Zugang zur HP-Moonshot-Plattform in unserer CloudLab-Anlage ermöglichen wir es unseren Wissenschaftlern, Innovationen zu entwickeln, die künftige Cloud-Infrastrukturen leistungsfähiger, verlässlicher und sicherer machen können.“

HP bringt außerdem den neuen Server-Cartridge HP ProLiant m800, der für die Echtzeit-Datenverarbeitung großer Mengen komplexer Daten, zum Beispiel für die Musteranalyse, optimiert wurde. Der ARM-basierte 32-Bit-Server enthält 66AK2Hx-SoCs von Texas Instruments, die auf der KeyStone-Architektur basieren. Dieser Server verfügt über vier ARM Cortex-A15-Knoten und einen integrierten digitalen Signalprozessor (DSP), die Canonical-istribution sowie HP 2D Torus Mesh Fabric in Kombination mit Serial Rapid I/O für eine 3-mal größere Bandbreite und um 90 Prozent niedrigere Latenzzeiten beim Datendurchsatz. 

PayPal verwendet HP ProLiant m800 in seinem Projekt Systems-Intelligence.

„Der Server-Cartridge HP ProLiant m800 kombiniert ARM und Multicore-Digital-Signal- Prozessoren mit Hochgeschwindigkeits-Netzen und hierarchischem Speichermanagement. Das schafft eine äußerst energieeffiziente, extrem leistungsfähige parallele Betriebsplattform mit einer gängigen Linux-Schnittstelle“, sagt Ryan Quick, Principal Architect der Advanced Technology Group bei PayPal. „Es ist ein völlig neuer Ansatz Scale-out-Design „in der Box“ zu ermöglichen. Das baut eine Brücke zwischen dem High-Performance-Computing und der Enterprise-Technologie.“

Zusätzlich kombiniert HP den Server HP ProLiant m800 mit der Enea Telco Development Platform und der Multimedia Transcode Engine von eInfochip, um eine gemeinsame Entwicklungsplattform zu bieten, die die Entwicklung von Netzwerkfunktionen für Telekommunikations-Kunden beschleunigt. Dadurch können Telekommunikations-Firmen die Produkteinführungszeit neuer Anwendungen verkürzen und die doppelte Leistungsfähigkeit pro Rack-Einheit erzielen im Vergleich zur ATCA-Infrastruktur. 

HP wird den neuen Server HP ProLiant Moonshot bei der ARM TechCon, 1. bis 3. Oktober in Santa Clara, Kalifornien, vorstellen.

www.hp.com

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