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Rechenzentrum

Selbstverständlich macht es einen Unterschied, ob ein Rechenzentrum mit einem, zehn oder 200 Racks bestückt ist. Je mehr Racks im Datacenter sind, desto mehr zugehörige Komponenten pro Rack müssen gewartet werden, desto größer wird der zeitliche und damit der budgetäre Aufwand.

Unabhängig von der IT-Infrastruktur ist jedoch allen RZ gemeinsam, dass sie hinsichtlich Effizienz, Wirtschaftlichkeit oder Schutz vor Ausfällen individuell geplant sein müssen.

Aus einer frühzeitigen Analyse der Ist-Situation resultiert dann die Empfehlung für die Wartung beziehungsweise den Service. Durch Service Level Agreements (SLA) wird die Wartung passgenau zugeschnitten. Gleichzeitig sichern IT-Verantwortliche und Facility-Manager damit Gewährleistungsansprüche ab.

Ausgangssituation

Am Anfang steht also die Analyse: Dazu zählen auch gesetzliche und Geräte spezifische Wartungsanforderungen. Wie hoch die Abhängigkeit des Betreibers von seinen IT-Infrastrukturen ist, hängt auch vom Unternehmen ab. Zum Beispiel haben IT-Dienstleister andere Anforderungen an ihre IT-Infrastruktur als produzierende Unternehmen, auch wenn beide in Zeiten der Automatisierung und Digitalisierung hochgradig auf ihre IT angewiesen sind. Beide vereint jedoch, dass der Schutz vor einem Ausfall der IT überlebensnotwendig ist und daher im Fokus der Wartung stehen sollte, um den Verlust von Daten beziehungsweise einen Produktionsstillstand zu verhindern. Daher sind Serviceprozesse und -zeiten individuell zwischen Kunden und Service-Dienstleister zu vereinbaren.

Effizienz

Unabhängig von der Datacenter-Größe sollten Verantwortliche den genauen Bestand aller Infrastrukturkomponenten sowie deren Konfiguration kennen und regelmäßig aktualisieren. So muss zum Beispiel geklärt sein, wie groß der Verbrauch ist. In nicht wenigen Fällen spielt das Alter der Klima- oder USV-Anlagen eine entscheidende Rolle. So genügt es zuweilen eben nicht, lediglich ein paar Betriebsparameter einzustellen. Mitunter lohnt sich sogar die Erneuerung der Anlagen. Spätestens dann, wenn abzusehen ist, dass eine Neuanschaffung auf Dauer energie- und somit kosteneffizienter ist. Am effektivsten ist aber eine regelmäßige, von Anfang an durchgeführte Wartung.

Vereinbarungen

Daraus entstehen schließlich kundenspezifische Vereinbarungen, die SLA. Sie definieren Umfang, Frequenz der Wartungen, die Reaktionszeiten im Störfall und sichern so den Betrieb. Ein wichtiger Teil des professionellen Energie- und Wartungsmanagements sind Monitoring-Tools, die permanent die Leistungsdaten der IT-Infrastrukturen überwachen und protokollieren. Nur so können Betreiber überhaupt erkennen, wenn Auffälligkeiten oder gar Störungen auftreten. Bei allen vereinbarten SLA ist jedoch der ROI wichtig – und: Welche Komponenten der IT-Infrastruktur sind unabdingbar, welche Leistungen sind für das Unternehmen wichtig, was darf auf keinen Fall passieren?

datacenter-group.com/de
 


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