VERANSTALTUNGEN

USU World 2018
06.06.18 - 07.06.18
In World Conference Center Bonn

CEBIT 2018
11.06.18 - 15.06.18
In Hannover

ERP Tage Aachen
19.06.18 - 21.06.18
In Aachen

next IT Con
25.06.18 - 25.06.18
In Nürnberg

XaaS Evolution 2018
01.07.18 - 03.07.18
In H4 Hotel Berlin Alexanderplatz

Fragezeichen Rot 284769404 700

Datenbanken und Datenbankmanagementsysteme (DBMS) gehören heute zu den Kernsystemen für fast jedes Unternehmen. Die Lizenz- und Supportkosten für diese Systeme sind jedoch nicht gerade Peanuts und verschärfen die ohnehin angespannte Budgetsituation in IT-Abteilungen zusätzlich. 

Auch die mit den Lizenzverträgen einhergehende Hersteller-Abhängigkeit ist für viele Anwender zu einem Ärgernis geworden: Allein unter Oracle-Kunden denkt laut DOAG jeder Dritte über eine Ablösung der Datenbank nach. 

Fast unmerklich sind viele Unternehmen in eine Preisspirale geraten, in der die Support- und Wartungspreise ihrer Kerndatenbanksysteme Jahr für Jahr steigen. Bestehende DBMS-Lizenzen beruhen oftmals auf der Grundlage der maximalen Anzahl der Server-Kerne und nicht auf der Grundlage der tatsächlich genutzten. Mit dem Trend hin zu Software-Defined Data Centers (SDDC), Virtualisierung und Hyper-Konvergenz, bei der mehrere Virtualisierungslösungen wie VMware, Hyper V und Xen auf der gleichen Hardware konsolidiert werden, nutzen viele Unternehmen in der Praxis nur einen Teil der verfügbaren Rechenleistung ihrer Server. Sie zahlen aber immer noch die volle Serverkapazität sowie die zusätzliche Hardware, die zum Ausführen von Workloads erforderlich ist. Dies führt unweigerlich zu Datenbank-Lizenzkosten, die in keinem Verhältnis zu den tatsächlich genutzten Kapazitäten stehen und wertvolle Budgets blockieren, die dringend für IT-Innovationen benötigt werden.

DBMS-Lizensierung

Nicht alle Lizenzmodelle für Datenbanken und DBMS sind gleich aufgebaut. Grundsätzlich sollten Unternehmen bei der Entscheidung für einen Kauf oder Wechsel folgende Kriterien berücksichtigen:

 Achtung vor potenziell versteckten Hardware-Kosten zum Ausführen von Workloads. Einige Lösungen stellen sich als „offen“ dar, erweisen sich bei genauerer Betrachtung aber als restriktiv, was immer ein Nachteil für den Anwender ist.

Ermitteln Sie unbedingt vorab die tatsächlichen Kosten für die Ausführung einer benutzerdefinierten Anwendung oder eines Workloads. Hier erweisen sich die reellen Kosten meist sehr viel höher als das, was ein Unternehmen ursprünglich projiziert hat.

Prüfen Sie das Verhältnis Ihrer lizensierten und tatsächlich genutzten Ressourcen. Unternehmen sollten nur für die Ressourcen zahlen, die von ihrer Datenbank tatsächlich genutzt werden – nicht pauschal für 100 Prozent ihrer potentiellen Verarbeitungsleistung, wie bei vielen Lizenzmodellen.

Stichwort Virtualisierung: Zertifizierungen wie „VMware Ready™“ zeigen, dass die Datenbank den Aufbau virtueller Data Centers über entsprechende, offene Cloud Infrastrukturen unterstützt. Prüfen Sie aber insbesondere, welche herstellerunabhängigen Virtualisierungslösungen der DBMS-Anbieter als „Hard-Partitioning“ anerkennt, um sicherzustellen, dass nur die jeweils zugewiesenen Prozessoren lizenziert werden müssen und nicht der komplette Server / Server-Verbund.

Intelligente Business-Analysen anhand von Big Data werden zunehmend Kernanforderungen für Datenbank-Systeme. Voraussetzung hierfür sind besonders schnelle Zugriffszeiten, die durch In-Memory-Datenbanken (IMDB) realisiert werden, da sie ihre Daten permanent im Arbeitsspeicher halten. Viele Hersteller solcher Lösungen bieten diese jedoch nur als Asset-Paket aus Hardware und Software an und binden ihre Kunden damit an jahrelangen Hardware-Support. Erkundigen Sie sich daher nach rein Software-basierten Alternativen, die herstellerunabhängig auf Standard-Hardware mit ausreichender Performance und Speicherkapazität laufen.

Bei einem Wechsel des Datenbank-Systems sollte die Kompatibilität zur bisherigen Lösung geprüft werden – insbesondere bei Software-Clustering, Befehlen, Datentypen und SQL-Erweiterungen. Je kompatibler das alte und das neue System zueinander sind, desto unkomplizierter und schneller gestaltet sich der Systemwechsel.

Open Source passt als Rundumlösung nicht zu jedem Unternehmen. Häufig eignen sich die entsprechenden DBMS-Lösungen zwar gut für eine bestimmte Nische – bei anderen Anwendern treten jedoch Probleme auf, die für das ursprüngliche Zielpublikum nicht berücksichtigt werden mussten. Es ist daher auch wichtig, das Support Modell einer Datenbanklösung zu berücksichtigen, da Open Source-Datenbanken häufig viel Zeit und Ressourcen benötigen. Darüber hinaus haben Open Source-Datenbanken keine klare Roadmap. Sie sind von Natur aus lose strukturiert, was auf manchen Ebenen eine Herausforderung darstellt.

Flexible Lizenzmodelle setzen Budgets für Innovationen frei

Der Hauptvorteil bei einem flexiblen Lizenzierungsmodell ist die Berechnungsgrundlage für Unternehmen. Sie erhalten alle bekannten Vorteile einer DBMS, aber mit einer strikt praxisorientierten Preisstruktur. Für eine transparente und faire Lizensierung werden lediglich zwei relevante Kennzahlen benötigt: die Anzahl tatsächlicher Datenbank-Anwender oder die Anzahl tatsächlich genutzter CPUs pro Version. Auf diese Weise lassen sich TCO-Einsparungen von bis zu 60 Prozent realisieren, wie Anwenderbeispiele belegen.

„Mit dem Schritt in Richtung Virtualisierung haben Unternehmen die Möglichkeit, die Kosten für Basis-Systeme zu senken und so in Innovationen zu investieren“, erklärt Thomas Hellweg, Vice President und Geschäftsführer bei TmaxSoft für die DACH Region und Luxemburg. „Ein flexibles und vor allen Dingen für den Anwender nachvollziehbares Lizenzierungsmodell kann ein strategischer Hebel sein, um finanzielle Mittel aus Lizenzkosten für Softwarelösungen in Innovationen umzulenken.“ 

tmaxsoft.com
 

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int 8a73214089cfc94177ca237fa9f4486e

NAS-Dateien effizienter nutzen

Viele Backup-Administratoren haben immer noch Schwierigkeiten, Unmengen von NAS-Daten zu…
Tb W190 H80 Crop Int D2e97c879f93358a07f6423857d2138e

Backup: DSGVO-Anforderungen an die Datenstrategie

Bei der Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung im Unternehmen stellt sich ganz akut…
Tb W190 H80 Crop Int 775ac528c7968761631ff816c092b592

Autark, grün, sicher: Rechenzentrum mit Blick auf Digitalisierung

Die drei Hauptanforderungen der Kuka AG an ihr neues Rechenzentrum am Unternehmenssitz im…
9,7

Apple stellt neues 9,7" iPad mit Unterstützung für Apple Pencil vor

Apple hat sein iPad mit Unterstützung für Apple Pencil und noch mehr Leistung…
Tb W190 H80 Crop Int 7ceecdcfe907ab7e759b08befd02f94b

HCI-Lösungen ebnen den Weg in die Hybrid Cloud

Hyperkonvergente Infrastrukturen bilden einen idealen Ausgangspunkt, von dem aus…
Tb W190 H80 Crop Int 981ea00df0da877f1d5f65bdddb91339

Die Modernisierung von Rechenzentren in Zeiten des Klimawandels

Für die einzelnen technischen Komponenten von Rechenzentren gab es jahrelang…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security