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CostsJedes Jahr verschlingen Lizenzkosten für Serversoftware größere Teile des IT-Budgets. In einer Zeit, in der alles von Software definiert wird, werden Lizenzkosten oft als Fixkosten angesehen – doch das muss nicht so sein. 

So können Unternehmen das volle Potenzial ihrer lizenzierten CPU-Cores ausschöpfen, benötigen eine geringere Anzahl an Lizenzen in ihrem System und sparen dabei zehntausende Euro.

Die Anzahl der Lizenzen verringern: Eine bewährte Methode, um das IT-Budget zu maximieren

Laut der weltweiten Gartner IT-Ausgabenprognose für 2018 sollen die Ausgaben für Unternehmenssoftware um 7 % steigen, während das allgemeine IT-Wachstum nur 2,6 % betragen soll. Für viele IT-Abteilungen sind die Ausgaben für Unternehmenssoftware der am schnellsten wachsende Posten in der Budgetplanung. Deshalb ist das Senken der Lizenzkosten wichtiger als je zuvor. Glücklicherweise ist das gar nicht so schwierig, da Softwarelizenzen an CPU-Cores gebunden sind, die mit Arbeits- und Festplattenspeicher funktionieren.

„Wie viel gibt Ihr Unternehmen für Server-Softwarelizenzen aus?“ fragt Michael Moreland, Produktmarketing-Manager für Server-DRAM bei Crucial. „Wahrscheinlich sehr viel. Und diese Anwendungen sind in vielen Fällen notwendig, damit das Geschäft einwandfrei läuft. Vielleicht wussten Sie noch nicht, dass es hier eine Möglichkeit gibt, Geld zu sparen: Durch das Hinzufügen von mehr Server-DRAM und die Virtualisierung von Unternehmensanwendungen können Sie die volle Leistung von CPU-Cores nutzen, wodurch Sie die Kosten für Softwarelizenzen senken, da Sie eine geringere Anzahl an Lizenzen benötigen, damit Ihr Geschäft läuft.“

Je mehr Leistung Unternehmen aus jedem Prozessorkern herausholen können, desto geringer ist die Anzahl der benötigten Lizenzen. So können sie das Leistungspotenzial ihrer lizenzierten Anwendungen voll ausschöpfen und erhebliche Kosten einsparen.

Hier sind einige der verbreitetsten Unternehmensanwendungen, die in nahezu allen Branchen verwendet werden, und eine Übersicht an Lizenzkosten, wie sie berechnet werden, ob sie abhängig von Arbeits- und Festplattenspeicher sind und wo die Einsparungspotentiale liegen.

Weniger Kosten für Softwarelizenzen Bild 1

Annahmen: 12 Cores pro CPU-Steckplatz, 2 Steckplätze pro physischem Server (jeder Core ist lizenziert). Die Anzahl an CPU-Cores und Steckplätzen in den Servern kann unterschiedlich sein, daher werden die jeweils prognostizierte Kosten abweichen können. Die obigen Annahmen basieren auf dem DellPowerEdge R730xd-Server, da dieser weit verbreitet, leistungsstark und gut aufrüstbar ist.

Wie diese Zahlen zustande gekommen sind: Sämtliche Lizenzkosten/Preisangaben stammen direkt von der Website des jeweiligen Softwareunternehmens und wurden am 5. Mai 2017 für einen Konzeptvergleich erfasst. Die Preise dienen nur als Schätzungswert. Möglicherweise zahlen Unternehmen auch weniger als die UVP. Da Microsoft Windows Server 2016-Lizenzen in Paketen für 16 Cores verkauft werden, wurden die UVP pro Paket (5.660 €) durch 16 geteilt, um einen Schätzungswert pro Kern zu erhalten. Da Microsoft SQL Server-Lizenzen in Paketen für 2 Cores verkauft werden, wurden auch hier die Paketkosten (13.110 €) entsprechend durch 2 geteilt, um einen Schätzungswert pro Kern zu erhalten. Der Preis für die Oracle Database Enterprise Edition wurde mithilfe des standardmäßigen 0,5 Oracle Prozessorkern-Lizenzierungsfaktors berechnet, der in der aktuellen Ausgabe der Oracle Processor Core Factor Table (aktualisiert am 13. April 2017) für Intel E5-2650 v4 Prozessoren zu finden ist. Anschließend wurde der Core-Lizenzierungsfaktor mit dem Preis multipliziert, der in der aktuellsten Ausgabe der Oracle Technology Global-Preisliste vom 31. März 2017 aufgelistet ist (Supportkosten sind nicht enthalten). Der VMWare vSphere-Preis enthielt den (vollen) Produktions-Supportplan für den standardmäßigen Zeitraum von einem Jahr, jedoch ohne zusätzliche Funktionen. Red Hat-Abonnementpreise basieren auf der Premium-Support-Version mit den folgenden Angeboten: Smart-Management, hohe Verfügbarkeit, widerstandsfähiger Speicher und erweiterter Update-Support.

Wie sich Unternehmensanwendungen virtualisieren und Kosten durch eine geringere Anzahl an zu lizenzierenden Cores sparen lassen

Microsoft, Oracle und andere Anbieter nutzen ein Core-basiertes Lizenzierungsmodell, wodurch Unternehmen eine beliebige Anzahl an virtuellen Maschinen (VMs) auf jeder lizenzierten CPU erstellen können. Ein großartiges Konzept, das man sich jedoch auch zunutze machen muss. Wenn Unternehmen nicht so viele VMs wie möglich erstellen, kommen sie mit ihrem Geld nicht besonders weit.

Wie Arbeitsspeicher VMs antreibt

Für die Erstellung mehrerer VMs benötigt man mehr Speicher, da jede VM denselben verfügbaren Speicher nutzt, und die Virtualisierungssoftware selbst benötigt RAM, um zu funktionieren. Dazu kommt, dass die Anwendungen, die möglicherweise virtualisiert werden sollen, vom Arbeitsspeicher abhängig sind, was bedeutet, dass sie mit aktiven Daten arbeiten, die durch den Arbeitsspeicher laufen.

Warum Enterprise-SSDs wie ein Turbo für die VM-Leistung sind

Eine effektive Virtualisierung benötigt auch schnellen Speicher, da virtualisierten Anwendungen oft der Speicher ausgeht, was zu einem natürlichen Abfall der Speichergeschwindigkeit führt. Der gewöhnliche Abfall muss jedoch nicht tragisch sein, wenn Unternehmen Enterprise-SSDs verwenden, die es ihnen ermöglichen, Daten nahezu in Echtzeit zu laden, speichern und darauf zuzugreifen – selbst wenn der Arbeitsspeicher knapp wird. Durch das Beschleunigen virtualisierter Anwendungen helfen Enterprise-SSDs dabei, das Maximum aus der jeweiligen Software-Investition herauszuholen.

Die Kosten für Softwarelizenzen im Vergleich zu der Hardware, durch die sie versorgt werden

Da alle Cores, über die eine Anwendung läuft, lizenziert werden müssen, ist die beste Möglichkeit, Geld zu sparen, das volle Potenzial jedes CPU-Cores voll auszuschöpfen. Wenn Unternehmen nur 50 % eines lizenzierten CPU-Cores einsetzen, bezahlen sie viel zu viel für ihre Software (es sei denn, die geringe CPU-Nutzung ist durch ihre Arbeitslast bedingt). Da die Hardware in den meisten IT-Abteilungen die Ursache für Leistungsengpässe ist, gibt es eine einfache Möglichkeit, Geld zu sparen: Unternehmen sollten ihre Cores voll und ganz ausnutzen, dafür haben sie schließlich Geld bezahlt. Dies ist einer der versteckten Schlüssel zur Modernisierung des Datencenters und zur Senkung der Kosten, während die Leistung gleichzeitig gesteigert wird.

Dabei sollte sichergestellt werden, dass die CPUs rund um die Uhr laufen, indem sie mit mehr RAM und schnelleren E/As ausgestattet, und vorhandene Festplatten durch Enterprise-SAS-SSDs ersetzen und/oder PCIe-Slots mit NVMe-Festplatten gefüllt werden. Hier ist die Kostenaufstellung:

Weniger Kosten für Softwarelizenzen Bild 2

Wie diese Zahlen zustande gekommen sind: Mit denselben Grundannahmen wie bereits zuvor angegeben, wurde der Arbeits- und Festplattenspeicher eines Dell PowerEdge R730xd-Servers aufgrund seiner Beliebtheit, Leistung und Aufrüstbarkeit voll erweitert (2 CPUs mit jeweils 12 Cores, 24 DIMM-Slots, 24 Speicherschächte). Am 5. Mai 2017 betrug die UVP einer Crucial DDR4 RDIMM mit 32 GB und 2400 MT/s 364 €. Dieser Betrag wurde mit 24 multipliziert, um eine vollständig umgesetzte Arbeitsspeicherkonfiguration zu simulieren. Für die SSDs wurde die UVP von 1.027 € der Micron S630DC TCG-fähigen 2,5-Zoll-SAS-SSD mit 960 GB mit 24 multipliziert, um eine vollständige Flash-Speicherkonfiguration für diese Arten von Unternehmensanwendungen zu simulieren. Zwar können die Preise abweichen, jedoch bleibt das Verhältnis zwischen Kosten für Software und Hardware normalerweise ähnlich. 

4 Hauptvorteile

  1. Ein DRAM- und SSD-Upgrade kostet weniger als 7 % der Lizenzierung eines Oracle Database Servers
  2. Ein SSD-Upgrade kostet weniger als 16 % der Kosten für die Lizenzierung eines SQL Servers, und ein DRAM-Upgrade <6 %
  3. Mit großer Wahrscheinlichkeit können mehrere Lizenzen eingespart werden, wenn die Hardware aufgerüstet wird
  4. Unternehmen sollten die CPU-Leistung nicht ungenutzt lassen

Hardware- und Softwareinvestitionen im Langzeitvergleich

Wenn Unternehmen ihre Hardware- mit Softwarekosten vergleichen, müssen sie bedenken, dass Lizenzen ihr Budget jedes Jahr als Betriebskosten belasten, während ein Hardware-Upgrade eine einmalige Investition ist, die mehrere Jahre für die Lebensdauer der Festplatte oder des Moduls hält.

„Das Senken der Lizenzkosten für Serversoftware bietet eine Möglichkeit, Ihr Rechenzentrum zu modernisieren und gleichzeitig Geld zu sparen“, meint Steve Hanna, Micron Senior Manager für Produktmarketing, Enterprise-SSDs. “Effizienz ist der Schlüssel, und da die Hardware oft für Leistungseinbrüche bei Servern verantwortlich ist, können durch die einmalige Investition in mehr DRAM und SAS- oder NVMe-SSDs Lizenzkosten für mehrere Jahre gespart werden – die Kosten, die jährlich einen großen Teil der Ausgaben in Ihrem IT-Budget ausmachen.“

Ein Hardware-Upgrade lohnt sich also. Um Softwarelizenzen kommt man nicht herum, doch sie müssen nicht als Fixkosten angesehen werden.

www.crucial.de
 

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