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Daten löschenEigentlich scheint alles ganz einfach. Mit einem Klick der rechten Maustaste auf die verzichtbare Datei und der Entscheidung für die Option „Löschen“ meint man, das betreffende Dokument unwiderruflich entfernt zu haben. Doch zunächst wird die Datei nur in den Papierkorb verschoben und ist ohne Probleme wiederherstellbar. 

Das Datenrettungsunternehmen Datarecovery hat Tipps zusammengestellt, wie nicht mehr benötigte Daten auch tatsächlich nie wieder zum Leben erweckt werden können. Mitunter sind rigorose Maßnahmen die sicherste Option.

Warum Löschen nicht gleich Löschen bedeutet

Bekanntlich sammeln sich auf dem PC im Laufe der Jahre eine Menge persönlicher Dokumente und privater Fotos an. Will man das veraltete Gerät dann verschrotten oder aufgrund des noch guten Zustands weiterverkaufen, stellt sich schnell die Frage: Wohin mit den darauf abgespeicherten Dateien? Schließlich sollen Urlaubsbilder oder gar erotische Fotos vom Partner niemals in fremde Hände gelangen.

Das übliche Löschen und Verschieben in den Papierkorb ist keine wirkliche Option. Daraus verschwinden die vermeintlich gelöschten Dateien erst, wenn die Speicherkapazität überschritten ist oder der Papierkorb durch den Windows-Nutzer geleert wird. Doch selbst in diesem Fall werden ausschließlich die Verweise aus dem Inhaltsverzeichnis der Festplatte, dem sogenannten Index, entfernt und zum möglichen Überschreiben freigegeben. Das heißt: Auch wenn man nicht mehr auf die Daten zugreifen kann, bleiben sie dennoch auf der Hard Disk gespeichert.

Auch eine Formatierung ist keine wirksame Methode zum Löschen von Daten. Denn bei der üblicherweise zur Anwendung kommenden High-Level-Formatierung wird zwar die Struktur des Dateisystems völlig neu angelegt und der gesamte alte Index gelöscht. Dennoch bleiben die Informationen weiterhin auf dem Datenträger vorhanden.

Warum ein Überschreiben der beste Weg ist

Will man Daten tatsächlich im wortwörtlichen Sinne löschen, ist das vollständige Überschreiben die effektivste Maßnahme. Auf diesem Weg werden die vorhandenen Daten unwiderruflich eliminiert. Spezielle Computerprogramme helfen dabei und überschreiben die verzichtbaren Dateien mit Zufallszahlen oder beliebigen Zeichen. Diese Prozedur wird einmalig oder auch mehrmals durchgeführt. So rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dazu, ältere Festplatten-Exemplare mit Hilfe der Software-Tools bis zu sieben Mal überschreiben zu lassen. 

Ist die Festplatte neueren Typs, kann der ATA-„Secure-Erase“-Befehl zur Anwendung kommen, der am besten gemeinsam mit einer Überschreibung mittels Zufallszahlen erfolgen sollte. Dabei löscht die herstellerspezifische Routine den kompletten Datenträger. Zwei Vorteile bietet diese Methode: Erstens werden selbst beschädigte Bereiche nicht von der Prozedur ausgenommen, zweitens ist die Festplatte nach erfolgreichem Abschluss weiterhin verwendbar. Empfohlen wird der Rückgriff auf dieses Verfahren vor allem bei halbleiterbasierten Datenträgern (SSDs) und bei Solid-State-Hybridfestplatten (SSHDs).

Zwar kann man auch mit bestimmten Windows-Befehlen die Hard Disk teilweise löschen, der Einsatz der teils kostenfreien Software-Tools ist jedoch sicherer und komfortabler. Die auf dem Markt erhältliche Produktpalette ist jedoch kaum noch überschaubar. Das BSI empfiehlt, eine Software zum Überschreiben der Daten zu verwenden, die von einem bootfähigen Speichermedium wie einem USB-Stick gestartet werden kann. Außerdem ist es sinnvoll, die gesamte Festplatte überschreiben zu lassen.

Warum schwere Geschütze auch eine Option sind

Die mit Abstand wirksamste Methode zur Entsorgung von Daten ist gleichzeitig die rabiateste: Mit der physischen Vernichtung des Datenträgers im Anschluss an das Überschreiben ist man hundertprozentig auf der sicheren Seite. Diese Option bietet sich auch an, wenn das Löschen bzw. Überschreiben der Daten aufgrund eines Defekts des Speichermediums nicht mehr funktioniert. Beim Zerstören des Gerätes z. B. mit dem Hammer braucht man sich auch nicht in vornehmer Zurückhaltung üben. Nur maximale Beschädigungen erzielen das gewünschte Ergebnis.

Sinnvoll ist, bei der manuellen Vernichtung entsprechende Schutzkleidung zu tragen, da etwa CDs extrem zersplittern können. Vor der Aktion sollte man sich zudem vergewissern, sowohl die Daten als auch das Speichermedium nie wieder zu benötigen. Denn: Die physische Zerstörung ist endgültig, auch Datenrettungsunternehmen können die verlorenen Daten in diesen Fällen nicht wieder rekonstruieren.

www.datarecovery-datenrettung.de  

 

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