Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

DWX-Developer Week
24.06.19 - 27.06.19
In Nürnberg

4. Cyber Conference Week
01.07.19 - 05.07.19
In Online

IT kessel.19 – Der IT Fachkongress
04.07.19 - 04.07.19
In Messe Sindelfingen

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

MCC CyberRisks - for Critical Infrastructures
12.09.19 - 13.09.19
In Hotel Maritim, Bonn

Anzeige

Anzeige

Cloud Concept 747147856 700

Die Argumente für eine Migration in die Cloud gehören mittlerweile zum IT-Allgemeinwissen. Aber ein Selbstläufer ist die Umstellung selbstverständlich nicht. In einer aktuellen Umfrage von IDC und AppDynamics gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, in den nächsten beiden Jahren zwei bis fünf Clouds nutzen zu wollen – 60 Prozent verfolgen damit das Ziel, die Kosten zu senken. 

Doch wer hoch hinauswill, der braucht ein stabiles Fundament. Das gilt nicht nur für den Bau von Wolkenkratzern, sondern auch für eine erfolgreiche Multi-Cloud-Strategie. Unternehmen müssen vier Herausforderungen meistern, damit der Sprung in die Wolken nicht im kalten Wasser endet.

Evaluieren, planen und testen

Am Anfang des Projektes stehen Evaluation und Planung. In diesem Schritt geht es darum, sich über Abhängigkeiten und Voraussetzungen einzelner Anwendungen einen Überblick zu verschaffen. Bei besonders strengen Sicherheits- und Datenschutzbestimmungen oder Abhängigkeiten von bestimmten physischen Infrastrukturen kann die Migration einer Anwendung in die Cloud unter Umständen zu Problemen führen. In manchen Fällen lassen sich Anwendungen in einzelne Container aufspalten und anschließend partiell migrieren. Außerdem sollten bei der Planung unternehmerische Risiken sowie Anforderungen an die Performance der Software berücksichtigt werden, über die Hälfte der Befragten halten das für wichtig.

Im zweiten Schritt werden dann einzelne Anwendungen unter Testbedingungen verschoben und der Vorgang anschließend evaluiert. Dabei können KPIs vor und nach der Migration zu Rate gezogen werden – zum Beispiel technische Metriken wie CPU- oder Speicherauslastung oder Transaction Response Times. Auch ökonomische KPIs wie Umsatz oder Kundenbindung sollten überwacht und ausgewertet werden. Den Vergleich zwischen alten und neuen KPIs halten die Teilnehmer der AppDynamics-Studie mit 54 Prozent für die wichtigste Information in dieser Phase. Erfolgsentscheidend ist dabei die richtige Technologie. Eine leistungsstarke Application-Intelligence-Lösung ermöglicht nicht nur ein flächendeckendes Monitoring und eine schnelle Behebung von Systemfehlern, sondern schlägt auch die wichtige Brücke zwischen Anwendungs-Performance und Geschäftsmetriken. Eine Kosten-Nutzen-Analyse in Echtzeit hilft bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit, ebenso wie Real-Time-User-Monitoring im Vorher-Nachher-Vergleich. Proaktive Alarmfunktionen können Performance-Probleme aufdecken, bevor Kunden diese zu spüren bekommen.

Welche Cloud ist die richtige?

Was die Wahl der Cloud angeht, stellen sich zwei Fragen: Ist es sinnvoller, eine bestimmte Anwendung in eine Public Cloud oder eine Private Cloud zu migrieren? Und wenn die Entscheidung zugunsten der Public Cloud ausfällt – welcher Anbieter ist der richtige? Um sich die Entscheidung leichter zu machen, sollten IT-Verantwortliche bestimmte Kriterien berücksichtigen: Am wichtigsten sind dabei Aspekte der Sicherheit, des Datenschutzes und der Compliance, sagen 65 Prozent der Umfrageteilnehmer. Außerdem hat die Skalierbarkeit der Infrastruktur Einfluss auf ihre Entscheidung (57 Prozent). Die Wahl der Cloud kann auch Auswirkungen auf die Performance von Anwendungen haben. Nicht zu vernachlässigen ist zudem der Kostenfaktor, dieser spielt für gut die Hälfte der Befragten eine wichtige Rolle. Unternehmen sollten außerdem bedenken, dass jede Anwendung eine einzigartige Architektur und spezielle Anforderungen hat, die individuelle Taktiken notwendig machen. Aus den Einzellösungen entsteht dann schließlich eine Multi-Cloud-Umgebung, in deren Rahmen Services auf unterschiedlichsten Plattformen zusammenarbeiten.

Steigende Komplexität meistern

Die Migration von Anwendungen in die Cloud macht vieles einfacher, aber sie erzeugt auch ein nicht zu unterschätzendes Maß an Komplexität. Anstelle einer monolithischen Infrastruktur wollen plötzlich unzählige virtuelle Maschinen, Microservices und Container verwaltet werden. Es entstehen vielfältige Querverbindungen und Abhängigkeiten. Nur wenn die einzelnen Komponenten reibungsfrei zusammenarbeiten, können sie die Anwendungsfunktionalität liefern. Das macht die Identifikation von Problemquellen zu einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen und zwingt den IT-Betrieb zu einer Neuausrichtung. Die bislang eingesetzten Methoden zur Fehlerbeseitigung und zur Gewährleistung von Performance und Nutzererfahrung werden der neuen Komplexität schlicht nicht mehr gerecht. Auch hier helfen Application-Intelligence-Lösungen, die nicht mehr nur isolierte Infrastrukturmetriken erfassen, sondern Transparenz für sämtliche geschäftliche Transaktionen und die damit verbundenen Downstream-Aktivitäten herstellen.

Erfolgskontrolle im laufenden Betrieb

Auch nachdem die Migration vollzogen ist, müssen Unternehmen betriebswirtschaftliche und technische Kennzahlen weiter im Blick behalten. Mit 53 Prozent sieht die Mehrheit der Befragten Informationen zum Kosten-Nutzen-Verhältnis der Cloud in dieser Phase als vorrangig an. Es gilt außerdem sicherzustellen, dass Nutzererfahrung, Serviceleistung, Kosten und der Verbrauch an Ressourcen mit den Zielvorgaben übereinstimmen, die für den Cloud-Migration-Prozess auschlaggebend waren. Nur durch gezielte Sammlung und Analyse von Daten zur Application Performance lässt sich gewährleisten, dass die Software auch in Zukunft noch zufriedenstellend funktioniert. Auch für Entwicklungsprognosen sind diese gesammelten Informationen wertvoll.

Der Aufwand lohnt

Unternehmen erhoffen sich von der Cloud-Migration vielfältige Vorteile. Sie streben Einsparungen beim IT-Betrieb und der Entwicklung an, eine bessere Skalierbarkeit und Effizienzsteigerungen wie zum Beispiel kürzere Bereitstellungszeiten. Auch von der besseren Verfügbarkeit wollen die Unternehmen profitieren: Cloud-Dienste sind nicht standortgebunden und können auch unterwegs und über mobile Endgeräte genutzt werden. Der Aufwand lohnt also. Voraussetzung sind jedoch ein klarer Plan, eindeutige Zielsetzungen, verlässliche Metriken und eine kontinuierliche Erfolgsmessung. Die Application-Intelligence-Lösung hilft dabei, das dafür notwendige Maß an Transparenz herzustellen. Sie liefert Ende-zu-Ende- und Echtzeit-Daten über Nutzer, Transaktionen, Code und Infrastruktur – also genau die Informationen, die Unternehmen benötigen, um die technische Komplexität zu meistern und eine betriebswirtschaftlich sinnhaltige Cloud-Migration durchzuführen.

appdynamics.com  

 

GRID LIST
Cloud Digital

Die Digitale Transformation im Kontext des Multi-Cloud-Hypes

Ohne Nutzung von Cloud-Services ist die Digitale Transformation ein Ding der…
Cloud Strategie

Hybrid- und Multi-Cloud-Strategien beschleunigen

Auch wenn alle Welt über Daten und ihre Bedeutung für mehr Wettbewerbsfähigkeit und…
Cloud

So nutzt der Mittelstand die Cloud effizient

Dem Mittelstand fehlt es oft an nötigem Cloud-Wissen und an Ressourcen, um es aufzubauen.…
Containerlösung

Wie sich Lock-in-Effekte vermeiden lassen

Die Wahl der richtigen Plattform für Unternehmensapplikationen mag auf den ersten Blick…
Cloud Concept

Die wichtigsten Cloud-Trends 2019

Was bringt das Jahr 2019? Keine Frage: Die Cloud wird immer wichtiger. Doch eine…
Tb W190 H80 Crop Int 3368ebdee10c122828225f75e23da6f9

Leitfaden für den Cloud-Einstieg

Laut IDC entfiel bereits 2018 die Hälfte aller IT-Ausgaben auf die Cloud. Dieser Anteil…