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Sie ist schnell, flexibel und günstig: Und genau deshalb ist sie für viele Unternehmen so attraktiv - die Cloud. Auf der anderen Seite stehen die Skeptiker, die Cloud-Services kritisch beäugen und lieber auf altbewährte IT setzen.

Vor allem Unternehmen stellen hohe Erwartungen an das IT-Konzept Cloud - die Transformation muss reibungslos ablaufen und einfach nutzbare, verlässliche Lösungen bringen. Langsam aber wird es höchste Zeit, sich zu entscheiden: Wer nicht jetzt auf den Cloud-Zug aufspringt, steht bald auf verlorenem Posten.

Cloud Computing ist ganz klar auf dem Vormarsch in Deutschland: 40 Prozent der Unternehmen nutzen bereits Cloud-Services. Weitere 29 Prozent planen oder diskutieren deren Einsatz [1]. Unternehmen erkennen, dass die flexible Nutzung von IT-Leistungen Wettbewerbsvorteile bringt und Kosten spart. Betriebe können besser auf Veränderungen im Markt reagieren, Kundenwünsche aufnehmen; sie schneller in Produkte integrieren und umsetzen. Das Spektrum an Cloud-Services reicht dabei von Infrastructure-as a-Service (IaaS), Software-as-a-Service (SaaS) über Platform-as-a-Service-Lösungen (PaaS) und dynamisierte SAPAnwendungen bis hin zu Big-Data- Werkzeugen.

Transformation in die Cloud: kein Übel, sondern notwendig

Je mehr Mitspieler im Markt auf Cloud-Lösungen setzen, desto schneller gerät das angestammte Geschäftsmodell, die alteingesessene IT-Landschaft, ins Wanken. Die Konkurrenz ist mit Cloud-Lösungen effektiver und spart Kosten ein – das wiederum spiegelt sich auch in günstigeren Angeboten für Kunden wider. Unternehmen, wollen sie wettbewerbsfähig bleiben, müssen ihre bestehende IT in die Cloud bringen. Dennoch ist die Transformation in die Cloud anspruchsvoll: Wo fängt man an? Sind geschäftskritische Prozesse und (Kunden-)Daten zugriffssicher? Wie flexibel bin ich wirklich, wenn ich den Prozess einmal in Gang gesetzt habe? Dass Cloud-Computing wirklich zuverlässig effektiv und sicher ist, möchte ich anhand folgender Beispiele verdeutlichen.

Sicher und effektiv zusammenarbeiten

Ein führender Automobilhersteller entschied sich kürzlich, seine komplette interne Kommunikation, einschließlich E-Mail-Systemen, in die Wolke zu transformieren. Eine Private Cloud, mit deren Nutzung firmeneigene Compliance und die Sicherung des Unternehmens-Know-hows gewährleistet sind. Die Lösung ließ sich direkt in die Prozesse des Automobilherstellers integrieren. Über ein global einheitliches Kollaborationssystem verbinden sich heute rund 200.000 Mitarbeiter über Webkonferenzenmiteinander und tauschen Daten und Dokumente sicher in Echtzeit aus. Weltweit können Teams schnell und unkompliziert zusammenarbeiten, natürlich bestmöglich geschützt gegen unbefugte Zugriffe. Diese könnten für den Automobilbauer zu hohen Einbußen führen, etwa wenn Konkurrenten in den Besitz hochsensibler Entwicklungs- und Produktdaten gelangen und neue Modelle früher auf den Markt bringen als er selbst.

Neben der Senkung der Betriebskosten profitiert der Automotive-Anbieter davon, dass die Kollaborationsplattform aus der Cloud die Produktivität der Mitarbeiter erhöht und die Prozesse beschleunigt. Und nicht zuletzt steigt auch die Qualität des Kundenservice, denn neue Produkte sind nun schneller verfügbar und Anfragen können zügiger beantwortet werden.

Kein Stillstand mehr bei der Produktion

Für Consol, Südafrikas größten Verpackungsglashersteller, kam es beim Umstieg in die Wolke vor allem auf eine sichere Transformation der SAP-Services an. Auch im späteren Betrieb sollten die SAP-Systeme zuverlässig verfügbar sein: 7x24x365. Denn nur so konnte die Ausfallsicherheit der 15 Millionen Euro teuren, SAP-gesteuerten Glasöfen weiterhin gewährleistet werden, mit denen Consol immer wieder neue, kundenindividuelle Produktlinien produziert: vom Parfümflakon bis zum Marmeladenglas.

Um die komplexe SAP-Systemlandschaft bei laufendem Betrieb fit für die Cloud zu machen, setzte Consol auf die Unterstützung und Erfahrung von T-Systems. So konnten die Cloud-Lösungen nahtlos in die IT- und Prozessumgebung integriert werden. Heute sorgt eine Private Cloud mit redundanter Struktur für eine SAP-Verfügbarkeit von 99,5 Prozent. Gleichzeitig sparte Consol durch die bedarfsabhängige Nutzung innerhalb von zwei Jahren 25 Prozent der Betriebskosten im Vergleich zur früheren In-House-Lösung ein. Außerdem kann der Glashersteller die SAP-Nutzung flexibel den wechselnden Kundenanforderungen anpassen und seinen Expansionskurs weiter verfolgen, ohne Kapital in eigenen IT-Ressourcen zu binden.

Spitzenleistung auch bei Leistungsspitzen

Mehr Skalierbarkeit und Flexibilität – das waren die zentralen Ziele des Startups Runtastic, als es sich für eine Verlagerungdder IT-Infrastruktur in die Wolke entschied. Der Anbieter von Fitness-Applikationen, mit denen die Nutzer zum Beispiel ihre Laufleistungen überprüfen können, ist seit seiner Gründung 2009 stark gewachsen: Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der App-Downloads von 19 auf über 60 Millionen an. Hinzu kam, dass die mobilen Fitness-Apps zu bevorzugten Trainingszeiten stark nachgefragt wurden, die IT-Infrastruktur von Runtastic diese Lastspitzen jedoch kaum mehr bewältigen konnte.

Und hier gibt es nur eine Lösung: die Transformation von Apps und Portal in die Hybrid-Cloud. Das brachte Runtastic die notwendige Flexibilität, um weiter zu wachsen und kurzfristige Maximalauslastung abzudecken – ohne neue kostspielige Server bereitzustellen. Gleichzeitig hilft die virtuelle IT-Nutzung dem Start-up, neue Geschäftsmodelle zu testen und den Aufwand flexibel zu skalieren. Die neuen Apps können schnell und einfach mit der Cloud-Technologie umgesetzt werden. Runtastic spart bereits heute 40 Prozent an Betriebskosten ein.

Motor der Digitalisierung

Welche Gründe ein Unternehmen auch immer zur Transformation veranlassen mögen: Cloud Computing ist der Motor der Digitalisierung – und gibt ihr zugleich eine gänzlich neue Dimension. Auch wenn sich Digitalisierung schon längst nicht mehr auf die IT beschränkt, sondern starke Auswirkungen auf alle Geschäftsbereiche hat, wird diese Verbindung durch Cloud-Computing verstärkt: IT, Netze und Business wachsen zusammen wie nie zuvor.

Als IT-Dienstleister, der die Digitalisierung der Geschäftswelt von Anfang an begleitet und unterstützt hat, spielt T-Systems auch bei der Verbreitung der Cloud-Services eine Vorreiterrolle. Vor über einem Jahrzehnt brachte das Unternehmen die Personalcomputer in die Büros. Danach wurden erst einzelne Abteilungen und Unternehmen digitalisiert, schließlich die Unternehmen und sogar deren Maschinen untereinander vernetzt – Stichwort Industrie 4.0. Cloud-Computing verbindet heute immer mehr Bereiche, Anwender und Dinge – und T-Systems ist als ,Enabler‘ ganz vorn mit dabei.

Bernd Wagner, www.cloud.t-systems.de


[1] BITKOM Research GmbH: „Cloud Monitor 2014“, 2013, im Auftrag von KPMG

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