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Einer Umfrage von Fortinet zufolge sind neunzig Prozent aller CIOs und CTOs der Meinung, dass der Schutz ihrer Unternehmen zunehmend schwieriger wird. Der vor allem von der Geschäftsleitung ausgeübte Druck hierzu ist im letzten Jahr um fast ein Drittel gestiegen. 

Das zeigt, dass die Sicherheit des Unternehmens mittlerweile höchste Priorität gegenüber anderen Geschäftsanforderungen hat.

Diese und weitere Erkenntnisse sind Teil des „Fortinet Security Census 2014“. An dieser weltweiten Studie, die vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Lightspeed GMI durchgeführt wurde, haben im August 2014 mehr als 1.600 IT-Entscheidungsträger vorwiegend aus Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern* teilgenommen. 

Die wichtigsten Erkenntnisse sind:

  • 63 Prozent der Teilnehmer, auf die der größte Druck seitens der Geschäftsleitung ausgeübt wird, geben zu, neue Projekte aufgrund von IT-Sicherheitsbedrohungen entweder aufzuschieben oder zu streichen. In Deutschland lag diese Zahl bei 60
  • Die steigende Anzahl und zunehmende Komplexität der Bedrohungen (88 Prozent weltweit/ 91 Prozent in Deutschland) sowie die Anforderungen neuer Technologien wie das Internet der Dinge und Biometrie (88 Prozent weltweit/ 90 Prozent in Deutschland) stellen die größten Herausforderungen für IT-Entscheider dar. In Deutschland lag auch der Druck seitens der Geschäftsleitung mit den neuen Technologien gleich auf (87 Prozent weltweit).
  • Laut der befragten Teilnehmer sind Datenschutz (90 Prozent weltweit/ 86 Prozent in Deutschland) und die Absicherung von Big Data-Initiativen (89 Prozent weltweit/ 83 Prozent in Deutschland) die Hauptursachen für weitere Investitionen in die IT

Oberstes Management nimmt IT-Sicherheit unter die Lupe

Durch die verstärkte Wahrnehmung von IT-Sicherheit seitens der Geschäftsleitung und deren daraus resultierende Einmischung steigt der Druck; mittlerweile bestätigen 75 Prozent der Teilnehmer gegenüber gut 50 Prozent im Vorjahr, dass die Geschäftsleitung ein hohes bzw. sehr hohes Bewusstsein für IT-Security hat. In Deutschland liegt die heutige Zahl sogar bei über 80 Prozent. Weiteres geben 53 Prozent der IT-Entscheider zu, die Einführung einer neuen Applikation oder Dienstleistung oder ein anderes Projekt wegen Sicherheitsbedenken entweder aufgeschoben oder gestrichen zu haben. In Deutschland lag diese Zahl allerdings nur bei 43 Prozent. Bei Teilnehmern, auf die der größte Druck seitens der Geschäftsleitung ausgeübt wird, steigt diese Zahl auf 63 Prozent bzw. 60 Prozent in Deutschland. Die Themenbereiche Mobility und Cloud sind hier besonders betroffen.

Neue Technologien bringen mehr Sicherheitsbedenken

Die steigende Anzahl und Komplexität sogenannter Advanced Persistent Threats (APT) sowie von DDoS-Attacken und anderen Internetbedrohungen gekoppelt mit Trends wie Internet der Dinge und Biometrie machen dem IT-Leiter das Leben schwer. Ein klarer Trend zur Biometrie wird in allen befragten Branchen erkannt. Diese Technologie ist laut 46 Prozent (42 Prozent in Deutschland) der Befragten heute schon im Einsatz oder ist für die nächsten 12 Monate vorgesehen. Mehr als zwei Drittel der Befragten geben an, Biometrie bereits sicher managen zu können, doch ein knappes Drittel sieht sich auch in Zukunft nicht in der Lage biometrische Daten abzusichern. 

Investitionen in Datenschutz und die Sicherheit von Big Data

Aufsehenerregende Datenschutzverletzungen haben dazu geführt, dass 90 Prozent der befragten IT Entscheidungsträger (86 Prozent in Deutschland) ihre Sicherheitsstrategie verändern wollen. Davon werden 56 Prozent der Teilnehmer (55 Prozent in Deutschland) mehr Geld und Ressourcen investieren, währenddessen 44 Prozent (45 Prozent in Deutschland) die bestehende Strategie überdenken wollen. 89 Prozent der Befragten (83 Prozent in Deutschland) sehen Big Data und Datenanalyse als Auslöser zum strategischen Umdenken, davon plant knapp die Hälfte weitere Investitionen.

Die Branchen, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit in die IT-Sicherheit investieren werden, sind in Deutschland die Finanzdienstleistungen (75 Prozent) und der Einzelhandel (62 Prozent). Außerdem zeigt sich bei Großunternehmen eine klare Tendenz mehr zu investieren.

Bei der Frage nach ausreichenden Ressourcen – sowohl bei Budget als auch Personal – behaupten 80 Prozent der IT-Entscheidungsträger weltweit (75 Prozent in Deutschland), für die vergangenen 12 Monate ausreichend ausgestattet gewesen zu sein. Insgesamt geben auch 83 Prozent der Befragten weltweit (79 Prozent in Deutschland) an, in den nächsten 12 Monaten ebenfalls ausreichende Ressourcen zur Verfügung gestellt zu bekommen. Dies gilt für die meisten der befragten Branchen. Der öffentliche Sektor zeigt hier beispielsweise weltweit eine Steigerung von 74 auf 77 Prozent und der Einzelhandel von 80 auf 81 Prozent. Am besten vorbereitet für die nächsten 12 Monate fühlen sich IT-Leiter in der Finanzindustrie (87 Prozent weltweit/ 100 Prozent in Deutschland).

Widerstand gegen Cyber-Angriffe

„Die IT-Sicherheit ist mittlerweile ein Fixpunkt auf der Agenda der Geschäftsleitung. IT-Entscheider stehen dadurch unter zunehmendem Druck, und es stellt sich die Frage, ob Unternehmen gleichzeitig sicher und innovativ sein können“, sagt Christian Vogt, Regional Director Germany & Netherlands bei Fortinet. „Diese Unternehmen müssen heute dafür sorgen, dass sie nicht nur den Bedrohungen von morgen, sondern auch der intensiveren Überwachung der IT-Sicherheitsmaßnahmen standhalten können. Ein Umdenken der schon gesetzten Ziele ist nötig, um die richtige Balance zu finden und das Unternehmen widerstandsfähig gegen Internet-Bedrohungen zu machen“. 

„Positiv ist allerdings, dass viele der Befragten jetzt schon angeben, für zukünftige Security-Herausforderungen gut vorbereitet und gut ausgestattet zu sein. Das zeigt, dass neue, intelligente Strategien angewandt werden und Investitionen steigen“, so Vogt weiter.

www.fortinet.com


Die insgesamt 1.610 befragten IT-Entscheidungsträger kamen aus den folgenden Ländern: Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea, Mexiko, Spanien und den USA.

* 8 Prozent der Teilnehmer arbeiten in Unternehmen mit 100-500 Mitarbeitern. 

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