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CIOs werden in diesem Jahr ihre technologischen Schwerpunkte vor allem in Qualitäts- und Effizienzprojekte für Business Intelligence und Business Analytics setzen.

Die Projektnachfrage kommt dabei neben dem Finanzwesen hauptsächlich aus Fachbereichen wie Marketing, Produktion, Vertrieb oder Personal, die mit Hilfe analytischer Software ihre Prozesse transparenter und effizienter gestalten sowie die Kundenansprache optimieren möchten.

Hier entsteht laut Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk, in der praktischen Umsetzung allerdings ein großes Spannungsfeld: „Während der Druck im Business steigt, eine Vielzahl parallel laufender BI-Projekte rasch umzusetzen, fehlt es in den Fachbereichen und in der IT häufig an dem dafür notwendigen Personal. Deshalb sind sie in den nächsten Jahren deutlich stärker auf die Expertise externer BI-Berater und Software-Anbieter angewiesen.“

Nicht nur große Konzerne, sondern vor allem auch mittelständische Unternehmen stehen an dieser Stelle vor großen Herausforderungen bei der Besetzung entsprechender Positionen sowie der Rekrutierung geeigneter Kandidaten. „Neben dem notwendigen IT-Know-how sollten sie sich auch mit analytischen und statistischen Methoden auskennen und außerdem mit dem Kerngeschäft des Unternehmens sehr gut vertraut sein“, so Zillmann weiter. Viele IT-Dienstleister und BI-Softwareanbieter bieten daher die Datenauswertung und Berichterstellung als Dienstleistung oder so genannte Self-Service-BI-Lösungen mit bereits vordefinierten Berechnungsmodellen aus der Cloud an. Zwei Services, die laut Gesprächen mit Kunden und Anbietern immer stärker nachgefragt werden. Vorteile liegen in der Skalierbarkeit der Berichtstellung, dem Zugriff auf moderne Technologien, der höheren Flexibilität sowie den variablen Kosten.

Ausgaben für IT- und BI-Projekte steigen 2014

Grundsätzlich planen drei von vier Unternehmen laut Lünendonk, ihre Ausgaben für IT-Projekte in diesem Jahr zu erhöhen. Business Intelligence und Business Analytics bilden hier zwei Investitionsschwerpunkte – neben Cloud und mobilen Lösungen. Hinsichtlich der IT-Budgetplanungen zeigen sich allerdings große Unterschiede bei den analysierten Unternehmensgrößen: So rechnen etwa drei Viertel der Befragten aus Unternehmen mit bis zu 10 Milliarden Euro Umsatz mit Ausgabensteigerungen im Vergleich zu 2013. Dagegen gehen zwei Drittel der untersuchten Unternehmen mit mehr als 10 Milliarden Euro Umsatz von konstanten beziehungsweise sinkenden IT-Ausgaben aus.

Folglich erwarten auch die Anbieter von BI-Software eine weitere Belebung der Nachfrage. Bereits in den zurückliegenden sechs Jahren sind die Umsätze der Hersteller von BI-Software jeweils deutlich stärker gewachsen als der IT-Gesamtmarkt.

„Die Ansprüche an das Management Reporting sind in den letzten Jahren sowohl inhaltlich als auch formal gestiegen. Heute ist es nicht mehr ausschließlich relevant, die Finanzseite zu analysieren, sondern sämtliche Leistungsbereiche eines Unternehmens: Wie entwickeln sich einzelne Geschäftsfelder? Wie kann das Unternehmen am besten auf veränderte Marktbedingungen reagieren und sich ihnen anpassen? Wie werden die Produktionsanlagen im kommenden Jahr ausgelastet sein? Welche Kunden sind die profitabelsten, welche die unrentablen? Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, werden Unternehmen auch zukünftig in leistungsstarke Tools investieren“, so Dominik Duchon, Vorstand der LucaNet AG.

Datenqualität bleibt größte Herausforderung

Obwohl das Thema „Datenqualität“ seit Jahren Kunden wie Anbieter beschäftigt, berichten IT und Fachbereiche immer noch häufig, dass ein wesentlicher Teil ihrer Arbeitszeit auf das Zusammentragen von relevanten Informationen entfällt und spürbare Effizienzgewinne durch Automatisierung vielfach ausbleiben. Weiterhin berichten Führungskräfte immer wieder, dass sie mit der Aktualität und Genauigkeit der Kennzahlen unzufrieden sind – ein deutliches Signal dafür, dass die durchaus leistungsstarken Software-Tools ihr Potenzial noch nicht ausschöpfen respektive ausschöpfen können. „Vielerorts liegen die relevanten Informationen in Datensilos, die nicht über Schnittstellen an das zentrale Berichtswesen angedockt sind“, so Dominik Duchon.

Einen Schwerpunkt der IT-Investitionen von Mittelstand und Großunternehmen bilden daher 2014 auch die Datenebene, also die Harmonisierung von Datenbankstrukturen, sowie die Anbindung verschiedener Datenquellen an BI-Systeme. Dabei steht vor allem die Integration von Massendaten wie ERP- und CRM-Stammdaten, log files oder Textdaten im Mittelpunkt analytischer Projekte. Diese Maßnahmen werden aus Sicht von Lünendonk die Unternehmen noch drei bis vier Jahre beschäftigen.

Diese und weitere Entwicklungen im Management Reporting hat Lünendonk in fachlicher Zusammenarbeit mit der LucaNet AG betrachtet und ein Thesenpapier erstellt, das einen Ausblick in die Zukunft vermittelt. Das Lünendonk®-Thesenpapier 2014 „3 x 3 BI – Thesen zum Management Reporting der Zukunft“ behandelt einige der drängendsten Herausforderungen einer globalen sowie immer komplexeren Wirtschaftswelt und geht dabei auf die Auswirkungen von Digitalisierung auf internetbasierte Geschäftsmodelle sowie das Management Reporting ein.

Unterteilt in die Betrachtungsfelder „Know-how“, „Tools“ und „Trends“ haben die Analysten jeweils drei Thesen aufgestellt, deren Veröffentlichung in separaten Teilen erfolgt. Teil 1 „Know-how“ beschäftigt sich mit den zentralen Herausforderungen, vor denen Unternehmen heute und künftig stehen, und wie sich Veränderungen wie Globalisierung und Digitalisierung auf die Unternehmenssteuerung auswirken. Der sinnvolle Einsatz von Business Intelligence (BI) ist Inhalt des zweiten Teils „Tools“. Teil 3 „Trends“ zeigt auf, auf welche Weise Technologiethemen wie Cloud und Mobile Enterprise einen Nutzen im Management Reporting bieten. Darüber hinaus stellt eine These die Bedeutung von BI für die Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuerprüfungen dar.

Alle Teile des Thesenpapiers stehen ab sofort zum kostenlosen Download unter www.lucanet.com und www.luenendonk.de zur Verfügung.

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