VERANSTALTUNGEN

DAHO.AM
24.07.18 - 24.07.18
In München

IT-Sourcing 2018
03.09.18 - 04.09.18
In Hamburg

2. Jahrestagung Cyber Security Berlin
11.09.18 - 12.09.18
In Berlin

DILK 2018
17.09.18 - 19.09.18
In Düsseldorf

it-sa 2018
09.10.18 - 11.10.18
In Nürnberg

byod80.jpg

Bring your own device – also die Integration von privaten Smartphones der Mitarbeiter im Unternehmen ist ein aktuell stark diskutiertes Thema.
 
Die Hauptvorteile dazu sind schnell identifiziert:
 
  • Der Mitarbeiter trägt die Kosten für sein Endgerät
  • Schulungs- und Supportaufwand fallen für das Unternehmen gering aus. Mitarbeiter kennen sich meist sehr gut mit dem privaten Gerät aus
  • Die Erreichbarkeit steigt. Private Geräte sind auch nach Feierabend eingeschaltet
  • Die Attraktivität des Unternehmens steigt, da jeder Mitarbeiter freie Gerätewahl hat
 
Auf den ersten scheinen die Vorteile zu überzeugen. Selten werden jedoch die Nachteile dieses Konzepts konkret thematisiert, welche sich technisch und organisatorisch stellen. Gerade die Situation, eine heterogene Endgeräteflotte in einem MDM-System zu integrieren, kann einige Schwierigkeiten mit sich bringen:
  • Sicherheitsproblematik: Eine heterogene Landschaft bietet eine wesentlich größere Angriffsfläche
  • Erhöhter Administrationsaufwand
  • Nicht alle mobilen Betriebssysteme lassen sich im gleichen Ausmaß verwalten
  • Ein einheitliches Nutzungskonzept ist schwer durchzusetzen, weil evtl. nicht alle Apps und Features auf allen Endgeräten verfügbar sind
  • Schwieriger Support – kommt es zum Supportfall, muss Know-how für die vielfältigen Betriebssystemvarianten bereitgestellt werden
 
Konzeptionell stellen sich folgende Fragen:
 
  • Wie weit sollte/darf eine Firmen-Policy den Funktionsumfang eines privat angeschafften Gerätes einschränken?
  • Warum sollte ein Mitarbeiter sein Gerät durch ein MDM-System des Arbeitgebers verwalten lassen, inkl. eventueller Einschränkungen, wenn das Gerät sein Privateigentum ist?
  • Wer haftet für die privaten Daten auf dem Endgerät wenn dieses durch die IT-Abteilung gelöscht wird, etwa bei verlorenen und später wieder aufgefunden Geräten oder bei Ausscheiden des Mitarbeiters aus der Firma?
  • Was passiert, wenn ein Mitarbeiter durch nicht passende Mobilfunkverträge Mehrkosten generiert, die nur aufschlagen weil das Gerät für Unternehmenszwecke genutzt wird, bspw. bei Überschreitung von Datenvolumengrenzen?
  • Wie geht man damit um, wenn wichtige Mitarbeiter nicht an der BYOD-Strategie teilnehmen möchten? Bezahlt dann der Arbeitgeber ein Endgerät? Wie wird die Gleichberechtigung zu den BYOD-Teilnehmern hergestellt, welche letztlich Ihre Geräte voll privat finanziert haben?
  • Wie empfinden es die Mitarbeiter, wenn die Grenze zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmt? Ein privates Smartphone wird in der Regel nach Feierabend mitgeführt und man ist – zumindest theoretisch –  stets erreichbar
BYOD ist ein Betriebsszenario, welches deutlich schwieriger zu implementieren ist als der einheitliche und strukturierte Einsatz von Endgeräten, welche Firmeneigentum darstellen. Administrationsaufwand, Rechtssicherheit und Nutzungsbedingungen sind schwierig zu realisierende Eckpunkte des BYOD-Szenarios. Ob die Vorteile dieses Betriebskonzeptes überwiegen, ist individuell zu entscheiden: Der häufig zuerst angeführte Vorteil, BYOD spare schließlich die Endgerätekosten für das Unternehmen ein, ist zutreffend. Dies sollte jedoch nicht der alleinige Entscheidungsgrund sein, da gleichzeitig viele andere Problem- und Fragestellungen zu bewältigen sind.
 
Zukünftig könnten einige dieser Fragen, durch den Einzug von Virtualisierungstechnologien auf Smartphones, beantwortet werden. Das virtuelle, abgekapselte und voll verwaltete Firmensmartphone auf dem physikalischen privaten Endgerät hat VMware mit Horizon bereits vorgestellt - allerdings steht man hier noch am Anfang der Entwicklung.
 
Das Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  (36 Seiten, PDF 7,6 MB) können Sie hier kostenlos anfordern:
 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int 13df605ca35c7e974ce5baf5f6fa9d4e

Nach DSGVO: Insider-Bedrohungen sinken in Deutschland

Laut einer aktuellen Untersuchung haben Cyber-Sicherheitsvorfälle, deren Ursprung im…
Startup

Jedes dritte Startup verzichtet auf Geld vom Staat

Ob Gründungsstipendien, staatliche Darlehen oder auch Risikokapital – in Deutschland gibt…
Cyber Attack

Industrielle Systeme anfällig für Cyberangriffe

Ob Produktionsstraße oder Roboter, in Zeiten der Industrie 4.0 gilt es zunehmend…
Businesspeople

Digitalisierungsprojekte im Mittelstand: Freie IT-Experten gesucht

Die Zusammenarbeit mit Freelancern ist eine gute Chance, Digitalisierungsprojekte…
Tb W190 H80 Crop Int 4cd9368674ff287e42332f0cd5d29a0d

Sonne, Strand, Smartphone

Urlaubsfotos vom Meer, Feriengrüße via Messenger und Videostreaming auf dem Hotelzimmer:…
KI

Die führenden Einsatzgebiete von Künstlicher Intelligenz

Eine weltweite Umfrage von IFS unter rund 1.400 IT-Entscheidern identifiziert drei…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security