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Frank PientkaWie die Organisation der Entwicklungsabteilung die Qualität einer Software-Applikation prägt. Ein Kommentar von Frank Pientka, Senior Software Architekt, Materna GmbH.

Wer eine Unternehmensanwendung entwickelt, möchte diese über Jahre hinweg nutzen. Damit dies möglich ist, sollte der Sourcecode klar und nachvollziehbar sein. Aber reicht dies schon aus, um eine Software-Lösung zu schaffen, die sich kontinuierlich weiterentwickeln lässt und dazu noch effizient zu warten ist?

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es trotz Einsatz von sauberen Schichtenarchitekturen und wiederverwendbaren Komponenten immer wieder vorkommt, dass die Kosten für die Wartung die eigentlichen Entwicklungsaufwendungen übersteigen. In dem aktuellen Statement-Service erläutert Frank Pientka, Senior Software Architekt bei Materna, welchen Einfluss die Organisationsform der Entwicklungsabteilung auf die Qualität von Software-Lösungen hat.

Die Statements zum Thema nachhaltige Software-Entwicklung

„Die Software-Entwicklung hat sich nicht nur technologisch, sondern insbesondere organisatorisch verändert. Über die langfristige Qualität einer Anwendung entscheidet heute weniger die eingesetzte Technologie, als vielmehr mit welcher Organisationsform die Software entsteht.“

„Wurde die Entwicklung als DevOps organisiert, sind Tests, Integration und Installation fester Bestandteil der Entwicklungsarbeiten. Diese Form der Zusammenarbeit führt dazu, dass kleinere fachliche Dienste und vertikale Komponenten sehr schnell entstehen und sofort einsetzbar sind.“

„Fachübergreifende Teams sind in der Lage, die Anforderungen an die Software ganzheitlich bis hin zur Inbetriebnahme der Anwendung zu erfüllen. Dieser Ansatz reduziert nicht nur die Abstimmungskosten mit dem Auftraggeber, sondern wirkt sich auch auf die Architektur aus, da nur wirklich notwendige Funktionen implementiert werden.“

„In fachübergreifenden Teams sollte sich jeder Mitarbeiter zusätzlich zu seinem Fachgebiet in mindestens zwei weiteren Disziplinen sehr gut auskennen. Vor allem bei Wartungsprojekten ist es wichtig, ein Kopfmonopol zu vermeiden. Daher werden Software-Änderungen immer mit zwei Entwicklern durchgeführt, wodurch sich auch die Abhängigkeit von einzelnen Experten verringert.“

„Eine Regel besagt, dass die Architektur eines IT-Systems direkt durch die Kommunikationsstruktur der Entwicklungsabteilung beeinflusst wird. In einer Microsoft Research-Studie wurde diese Regel für Windows Vista bestätigt. Die dort entstandene Komplexität und Fehlerrate konnte sich direkt aus der dafür zuständigen Organisationseinheit bei Microsoft ableiten lassen.“

„Mehr Qualität und Zukunftssicherheit für Software-Applikationen versprechen Projektteams, in denen das Wissen für die Erstellung bis zum Betrieb komplett vorhanden ist. So wird das Silodenken vermieden und die Kommunikation verbessert. Dies sind wichtige Grundlagen zur Entwicklung einer zukunftssicheren und nachhaltigen Software-Architektur.“

Frank Pientka, Senior Software Architekt, Materna GmbH

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