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Das Intranet galt vor einigen Jahren noch als einziges Allheilmittel gegen verstaubte Organisationsformen und mangelnde Zusammenarbeit. Dann ist es still geworden um das Thema. Eine Analyse von Guido Weiland, Materna.

Lange Zeit war nicht klar, wie der online abrufbare Speiseplan der Kantine einen Mehrwert für die eigene Organisation bringen soll. Auch der Return on Investment (ROI) eines Intranet-Projekts ließ sich nur schwer darstellen. Ein Grund dafür waren die verfügbaren Technologien und Konzepte, die sich am klassischen Internet orientierten. In dieser Welt existierte eine klare Zweiteilung zwischen Content-Erzeugern, die die Seiten mit Inhalten bestückten, und Content-Konsumenten. Mit den sozialen Netzwerken und dem Mitmach-Web haben sich neue Methoden etabliert, die auch dem Konzept des Intranets zu neuem Schwung verhelfen.

Das neue Intranet 2.0 hat mit dem klassischen Schwarzen Brett nur noch wenig gemeinsam. Es stellt vielmehr eine universelle Kommunikations- und Kollaborationsplattform zur Verfügung, die zu nachweisbarem Mehrwert durch effizientere Organisationsformen und zu beschleunigten Geschäftsprozessen führt. Die Frage ist, warum das kollaborative Intranet mit seinen vielfältigen Funktionen, wie Instant Messaging, Dokumentenmanagement und der Integration mobiler Geräte, ein fester Bestandteil des Arbeitsplatzes der Zukunft wird.

Da die ursprünglichen Ansätze beim Intranet nicht wirklich funktioniert haben, war es lange ruhig um das Thema. Derzeit erlebt man in Kundenprojekten wieder eine deutlich stärkere Nachfrage. Die Globalisierung und die notwendige Abgrenzung vom Wettbewerb treibt Unternehmen dazu an, die Innovationskraft der eigenen Organisation zu stärken. Hierfür wird das kollaborative Intranet zu einem wichtigen Werkzeug. Das Ziel heutiger Intranet-Projekte ist es, eine zentrale, logisch konsistente Plattform aufzubauen, um das Wissen der Mitarbeiter arbeitsbegleitend zu erfassen und standortübergreifend bereit zu stellen. Kollaborative und soziale Funktionen moderner Intranet-Plattformen unterstützen neue Arbeitsmethoden. Die Verwendung von sozialen Elementen in der beruflichen Zusammenarbeit, die im privaten Umfeld vielfach schon genutzt werden, vereinfachen den organisatorischen Prozess zur Einführung des Intranet 2.0 erheblich.

Es unterstützt die flexible Teambildung, die arbeitsbegleitende Bereitstellung von Projektdaten sowie die enge Zusammenarbeit der Mitarbeiter in unterschiedlichen Konstellationen. Bestehende IT-Lösungen erfüllen diese Anforderungen meistens nicht. Dabei verlangen gerade die mit digitalen Medien aufgewachsenen jüngeren Mitarbeiter, dass ihr Arbeitsplatz Kommunikationsfunktionen bietet, wie sie aus Facebook und anderen sozialen Netzen bekannt sind. Nur so kann jeder Mitarbeiter sein Wissen und seine Erfahrung bestmöglich in das eigene Unternehmen einbringen. Ein kollaboratives Intranet muss für die Mitarbeiter möglichst einfach zu bedienen sein und sich nahtlos in vorhandene Office-Lösungen am Arbeitsplatz integrieren lassen. Viele Unternehmen setzen daher auf Microsoft SharePoint, um Anwendern möglichst bekannte Bedienkonzepte im Intranet 2.0 anbieten zu können.“

Guido Weiland, Business Development Manager bei Materna

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