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Ralf Koezern, Gründer und Geschäftsführer von LANCOM Systems

Ralf Koenzen, Geschäftsführer von LANCOM Systems, mit einem Statement über das Prinzip und die Vorteile temporärer Ladenflächen.

 

Den Verkaufsstart seines viel diskutierten Tablet-Computers Surface läutete Microsoft im Oktober in den USA mit so genannten Pop-up Stores ein. Temporäre Ladenflächen sind nicht nur international auf dem Vormarsch, inzwischen entstehen auch in deutschen Großstädten regelmäßig Pop-up Stores. eBay sorgte mit seinem Verkaufsraum in Berlin in der Vorweihnachtszeit für Schlagzeilen. Temporäre Shops sind immer nur für einen begrenzten Zeitraum geöffnet. Dieser kann nur wenige Tage dauern oder über Wochen und Monate reichen. Gerade für Markenunternehmen, aber auch für kleine unbekannte Labels oder Shops, die sonst nur im Internet zu finden sind, sind temporäre Laden- und Verkaufsflächen eine reizvolle Alternative, um für Aufmerksamkeit zu sorgen, ihr Sortiment anzubieten oder spezielle Aktionen damit zu koppeln. Durch die zeitliche Befristung erzielt ein Pop-up Store automatisch mehr Aufmerksamkeit und Exklusivität. Damit wird der Konsument zum Erleben, Entdecken und Shoppen an neuen und ungewohnten Orten eingeladen. In manchen Unternehmen sind Pop-up Stores heute schon fest im Marketing-Mix und der Filialpolitik integriert. Voraussetzung für das Gelingen ist aus technischer Sicht das Vorhandensein einer schnellen Internet-Verbindung vor Ort und eine zuverlässige Anbindung an das IT-System des Unternehmens. Die Integration in die Unternehmens-IT muss schnell, sicher und trotzdem kostengünstig erfolgen - es handelt sich ja um eine "Investition auf Zeit". 

Schnelle Mobilfunknetze - vor allem LTE ist bei der Umsetzung entsprechender Lösungen die Alternative der Wahl - und smarte Kombi-VPN-Router (Mobilfunk / WLAN) schaffen die Grundlage für die Vernetzung, für effiziente Prozesse und für interaktive Einkaufserlebnisse. Temporäre Shops können ihren Kunden damit das gleiche Shopping-Erlebnis bieten wie stationäre, dauerhafte Shops. Das reicht vom bargeldlosen Zahlungsverkehr bis hin zur Verbreitung von In-Store-Marketing oder Nachrichten über moderne Bildschirminformationssysteme (Stichwort Digital Signage). So genannte Smart Retail Networks ermöglichen darüber hinaus eine Echtzeit-Bestandsführung, Tagesumsätze werden in Echtzeit an das Warenwirtschaftssystem des Unternehmens übermittelt und automatisch ausgewertet. Eine WLAN-basierte Inventur sowie automatische Nachbestellungen verkaufter Artikel sind durch die völlige Integration in das Netz eines etwaigen Mutterkonzerns heute ebenfalls möglich. Und WLAN-Kameras sorgen für die Video-Überwachung der Shops.

Die eingesetzte Technik ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in kürzester Zeit installiert, in kleinen temporären Ladenflächen reicht oft schon ein Gerät. Ein weiterer Vorteil: Wenn der Shop schließt oder umzieht, können sie ganz einfach "mitgenommen" werden. Installationen dieser Art bieten sich übrigens auch für viele andere Einsatzbereiche an: Für Einzelhändler etwa, bei denen größere Umbauarbeiten anstehen und die zeitlich befristet eine voll funktionale Ladenfläche oder Verkaufshalle benötigen, um den Verkauf fortzusetzen. Oder für mobile Shops, die an verschiedenen Orten Station machen. 

Ralf Koenzen, Gründer und Geschäftsführer von LANCOM Systems

www.lancom.de

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