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Rosi Weindel, Programm Managerin an der Graduate School Rhein-NeckarRosi Weindel, Graduate School Rhein-Neckar, über unsere Bildungsland-schaft.

Der Anstieg der Lebenserwartung, der spätere Eintritt ins Rentenalter und stetige Veränderungsprozesse im Arbeitsleben führen dazu, dass sich die Bildungslandschaft grundlegend wandeln muss. Der „Bologna-Prozess“ prägte das vergangene Jahrzehnt und führt inzwischen zu einem Umdenken hinsichtlich der Bedeutung des lebenslangen Lernens. Ein erster Hochschulabschluss (nun nicht mehr das Diplom, sondern der Bachelor) ist in vielen Fällen nicht mehr ausreichend, um die beruflichen Herausforderungen bis zum Ende des Berufslebens zu bewältigen.

Der Lebenslauf ist heute in der Regel von vielen Positions- oder auch Unternehmenswechseln geprägt. Viele Arbeitnehmer wünschen sich, dass mit den Wechseln auch ein beruflicher Aufstieg verbunden ist. Nicht jeder weiß schon gegen Ende seines ersten Studiums in welche Richtung sich seine Interessen und Fähigkeiten zwei, fünf oder sogar zehn Jahre später entwickeln.

Ein konsekutiver Vollzeit-Masterstudiengang, der zumeist eine fachliche Vertiefung zum ersten Studium bietet, kann eine Weiterqualifizierung darstellen. Viele (Wirtschafts-) Informatiker/innen stellen jedoch fest, dass sie z.B. bei der Übernahme von Führungsaufgaben Wissenslücken in den Bereichen Management, Leadership und Betriebswirtschaft aufweisen. Diese Themen werden nur am Rande oder gar nicht in fachspezifischen Bachelor- und Masterstudiengängen behandelt. Beim Übergang zur Führungskraft sind aber genau diese Kenntnisse gefragt.

Hochschulen nehmen sich dieser Herausforderung an. Sie erkennen in der Entwicklung von entsprechenden Weiterbildungsangeboten zunehmend eine strategische Komponente. Im Zuge der Umgestaltung der akademischen Landschaft zu gestuften Studiengängen werden vor allem berufsbegleitende Angebote zunehmen.

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg, Standort Mannheim hat zusammen mit der Graduate School Rhein-Neckar (GSRN) im Jahr 2010 ein berufsbegleitendes Studienprogramm entwickelt, das auf die oben genannten Bedürfnisse eingeht - den MBA-Studiengang IT Management. Die Qualitätssicherungsagentur Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) hat das Programm ohne Auflagen akkreditiert. Es ist eines von lediglich sieben MBA-Programmen, das keine Auflagen durch die Agentur erhalten hat. Insgesamt wurden 2010 von der FIBAA 17 Programme akkreditiert, die zum MBA-Titel heranführen. Als große Stärke wurde die Kooperation mit den zahlreichen Wirtschaftsunternehmen hervor gehoben. Diese Nähe zur Wirtschaft äußert sich auch in der Praxisorientierung des Studienganges.

Der Studiengang trägt der Tatsache Rechnung, dass das erfolgreiche Management von Informationen und Informationstechnik mittlerweile eine unternehmenskritische Rolle inne hat. Bereichsübergreifendes Verständnis, Fähigkeiten integrative Lösungsansätze zu finden und Kompetenzen den IT-Betrieb sicher und kostenoptimaler zu organisieren, sind maßgebliche Schlüsselqualifikationen für künftige Führungskräfte.

Ein Weiterbildungsstudium muss so organisiert sein, dass die Teilnehmer dieses berufsbegleitend absolvieren können. Deshalb setzt der MBA in IT Management auf einen hybriden Einsatz von monatlichen Präsenz- und wöchentlichen Online-Lehrveranstaltungen. Letztere finden freitags nachmittags statt. Auch die Studierenden schätzen diese Kombi-nation: „Der bilinguale Ansatz sowie die Aufteilung der Vorlesungen in Präsenz- und Onli-neveranstaltungen ist zeitgemäß und ermöglicht Beruf und Studium zu vereinen“ bestätigt Torsten Zube, Development Project Manager bei der SAP AG in Walldorf. Er gehört zu den ersten Studierenden des Programms. Nach Abschluss aller Vorlesungen erarbeitet er nun seine Masterarbeit.

Sein Kommilitone Tobias Münch, Berater bei Freudenberg IT in Weinheim, ergänzt: „Das persönliche Engagement von Dozenten und Studierenden stellt für alle Beteiligten eine Win-win Situation dar. Die übersichtlichen Kursgrößen ermöglichen interessante Diskussionen und eine sowohl effiziente als auch effektive Vermittlung von Wissen.“ Zusammen mit den Studierenden des zweiten Jahrgangs fliegt er im Juli 2012 zu einem integrierten zweiwöchigen Auslandsaufenthalt an eine kanadische Hochschule: „Durch die Kooperation mit einer ausländischen Hochschule ermöglichen wir den bei uns nebenberuflich Studierenden, ihre internationalen Erfahrungen auszubauen und von der ausgewiesenen Expertise unserer dortigen Kollegen zu profitieren. Die Absolventen werden somit noch attraktiver für den Arbeitsmarkt“ erläutert Prof. Dr.-Ing. Clemens Martin, Studiengangleiter.
 
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