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Robotic Process Automation gewinnt bei deutschen Unternehmen zunehmend an Bedeutung, wie der aktuelle Report „Process Mining & RPA 2019“ zeigt. 

Der Bericht wurde im Auftrag von Blue Prism, erstellt und enthält die Key Findings der gleichnamigen Studie von IDG Research Services, bei der das Unternehmen Partner war.

Den Ergebnissen zufolge räumen für das Jahr 2019 nur rund 25 Prozent der befragten Unternehmen Robotic Process Automation einen hohen oder sehr hohen Stellenwert ein. Für 2020 liegt die Zahl bereits bei 44 Prozent. Etwa 52 Prozent des Mittelstands und fast die Hälfte der Großunternehmen (49 Prozent) sind der Meinung, dass die Technologie im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen wird.

Großunternehmen sind führend beim Einsatz von RPA

Während 51 Prozent der mittelständischen Unternehmen erste RPA-Pilotprojekte planen oder umsetzen, hat bereits fast ein Viertel (24 Prozent) der Großunternehmen fünf oder mehr automatisierte Prozesse im Einsatz. Dabei lässt sich eine Verbindung zwischen der Priorität der RPA-Technologie und dem verfügbaren Budget ziehen. Für alle gilt: Ab einem RPA-Budget von 250.000 Euro halten 80 Prozent der befragten Fachkräfte die Technologie für wichtig.

PRA Studie

Die Ziele unterscheiden sich je nach Unternehmensebene

Bei den Ergebnissen zur Frage, in welchen Bereichen Unternehmen von den Technologien Process Mining und RPA profitieren können, zeigen sich signifikante Unterschiede zwischen einzelnen Unternehmensbereichen. Während z.B. 33 Prozent der befragten IT-Fachkräfte höhere Umsätze als wichtigsten Vorteil nennen, sehen nur 26 Prozent der Geschäftsentscheider das ebenso. Hingegen erwarten 38 Prozent der Unternehmensentscheider eine höhere Kundenzufriedenheit und ein besseres Kundenverständnis. Der gleichen Ansicht sind aber nur 27 Prozent der IT-Kräfte und 19 Prozent der Fachabteilungen. „Um das Potential der Technologie voll ausschöpfen zu können, empfehlen wir unseren Kunden einen strategischen Einsatz von RPA“, sagt Robert Ekstrom, Vice President DACH & EMEA North bei Blue Prism.

Informationsmangel als Hindernis

Auf die Frage nach Herausforderungen haben 22 Prozent nicht funktionierende Datenintegration angegeben. Auch wenige Informationen über Anbieter und Lösungen sind für die befragten Teilnehmer (21 Prozent) eine Hürde genauso wie mangelndes Wissen, das am Markt erhältlich ist (19 Prozent). Für ebenfalls 19 Prozent ist ein hoher Schulungsbedarf ein Thema.

„Sinnvoll ist es natürlich RPA-Lösungen einzusetzen, die auch für Mitarbeiter ohne IT-Background einfach zu nutzen sind. So können sie beispielsweise vollkommen selbständig mittels Drag and Drop Prozesse abbilden und automatisieren. Wichtig ist bei solchen Self-Service-Lösungen, dass die IT-Abteilung jederzeit die Kontrolle über die automatisierten Prozesse hat. Dazu ist es nötig RPA als unternehmensweite, strategische Plattform zu implementieren“, so Robert Ekstrom.

Der Report sollte hier zum download stehen.

www.blueprism.com
 

 
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