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Hacker Flugzeug

In einer neuen Studie hat McAfee die Gefahren rund um Online-Reisebuchungen untersucht. Das häufigste Ziel von Hackern sind dabei Buchungen für Amsterdam. 

Wenn Nutzer nach Reisen in die niederländische Hauptstadt suchen, besteht im Vergleich die größte Gefahr, dabei auf manipulierten Internetseiten zu landen und Opfer von Datendiebstahl und Malware zu werden oder das Geld für die Reisekosten an Betrüger zu zahlen. Grundsätzlich sind die Deutschen zwar im internationalen Vergleich überdurchschnittlich vorsichtig bei Online-Buchungen – trotzdem gibt es aber noch einige Punkte, bei denen Online-Bucher genauer aufpassen sollten.

Lieblingsziele der Hacker

Besondere Vorsicht ist beim Buchen bestimmter Reiseziele geboten. So hat die Studie, ergeben, dass es Hacker ganz besonders auf Online-Buchungen der folgenden Reiseziele abgesehen haben:

Amsterdam, Niederlande
Nizza, Frankreich
Florida, USA
Lagos, Portugal
New York, USA

Cyber-Kriminelle nutzen gezielt das hohe Suchaufkommen nach Unterkünften und Angeboten dieser beliebten Reiseziele aus, indem sie Nutzer auf gefährliche Websites führen und die Installation von Malware erzwingen. Dadurch können Hacker persönliche Daten und sogar Passwörter erbeuten.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Im europäischen Vergleich schützen sich die Deutschen am besten: Während in Großbritannien jeder Fünfte schon Mal Opfer von Online-Betrug bei der Reisebuchung war, sind es in Deutschland nur 11 Prozent. Unter den Betroffenen haben 62 Prozent angegeben, dass sie die Website bei der Buchung als vertrauenswürdig einordneten – danach mussten sie jedoch feststellen, dass sie Opfer von Betrügern wurden und ihr Geld verloren haben. Gerade vor dem Hintergrund, dass nur jeder vierte Deutsche vor einer Reisebuchung die Authentizität der jeweiligen Website prüft, gibt es hier also doch noch Raum für Verbesserung – selbst für die aufgeklärten Deutschen. Zumal die Summen, um die die Betroffenen im Durchschnitt betrogen wurden auch keine unbedeutenden sind: So verloren 40 Prozent der Betroffenen zwischen 1.000 – 3.000 Euro.

„Wir empfehlen Angebote, Ferienunterkünfte und Flüge direkt über die Websites vertrauenswürdiger Marken zu buchen, anstatt auf Links und Pop-Ups zu klicken, die Schnäppchen anbieten. Sobald die Authentizität der Plattform bestätigt werden konnte, sollte die gesamte Kommunikation und die Zahlungsabwicklung über ebendiese Plattform erfolgen. Somit wird Cyber-Kriminellen der Zugang zu persönlichen und finanziellen Daten verwehrt“, kommentiert Andreas Volkert, Sicherheitsexperte bei McAfee.

Sicheres Surfen im Urlaub

Koffer gepackt, Flug erwischt, gelandet und eingecheckt! Wenn es dann endlich soweit ist und der Urlaub beginnt, bleiben die meisten Deutschen auch online. Nur sechs Prozent geben an, den Urlaub komplett „offline“ zu verbringen. 80 Prozent nehmen sogar ihr geschäftliches Handy, Laptop oder Tablet mit in den Urlaub.

Grundsätzlich kann das Surfverhalten der Deutschen auch hier überwiegend als verantwortungsvoll eingeordnet werden. So achten 81 Prozent immer auf eine sichere Internetverbindung, wenn sie sich mit einem öffentlichen W-LAN verbinden. Vorsichtiger müssen die Deutschen allerdings werden, wenn es um VPNs geht: Knapp die Hälfte aller Deutschen benutzt kein VPN im Urlaub.

Damit die Reisebuchung und das Surfen im Urlaub nicht zum Einfallstor für Cyber-Kriminelle wird hat McAfee drei essentielle Tipps für Verbraucher zusammengestellt:

  • Websiten prüfen. Klicken Sie nur auf Websiten die von Ihrer Sicherheitssoftware als „sicher“ eingestuft werden. Tools wie der McAfee WebAdvisor identifizieren sichere Websites und blockieren Malware- oder Phishing-Websites.
     
  • Zahlungsvorgänge nur auf vertrauenswürdigen Plattformen zulassen. Online-Betrüger versuchen Nutzer oft durch günstigere Angebote auf die eigenen Websites zu locken. Bei der Reisebuchung ist es also besonders wichtig, die komplette Kommunikation und Kostenabwicklung ausschließlich über eine vertrauenswürdige Plattform laufen zu lassen.
     
  • Vorsicht beim öffentlichen Surfen. Falls Sie im Urlaub online wichtige Transaktionen tätigen müssen, verwenden Sie immer ein VPN, um eine sichere Verbindung zu garantieren.

Methodologie:

McAfee untersuchte die riskantesten Urlaubsziele und ermittelte mit Hilfe der McAfee WebAdvisor-Seitenbewertungen die Anzahl der riskanten Websites, die durch Suchanfragen auf Google, Bing und Yahoo! generiert wurden, die sowohl Top-Ferienziele als auch Suchbegriffe enthalten, die auf potenziell schädliche Websites hinweisen. Für jedes Ziel wurde ein Gesamtrisikoprozentsatz berechnet, der sich aus der Gesamtzahl der riskanten Websites dividiert durch die Anzahl der zurückgegebenen Suchergebnisse ergibt.

McAfee beauftragte 3Gem mit der Durchführung einer Umfrage unter 1.000 Erwachsenen in Deutschland über ihre Reisebuchungsgewohnheiten.

www.mcafee.com/de
 

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