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15.05.19 - 15.05.19
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17.05.19 - 17.05.19
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04.06.19 - 04.06.19
In SIGNAL IDUNA PARK, 44139 Dortmund

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04.06.19 - 06.06.19
In Aachen

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11.06.19 - 11.06.19
In Stadion Letzigrund, Zürich

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Cyber Security am Flughafen

Die Cybersicherheit steht bei CIOs von Flughäfen und Airlines – auch in Bezug auf Investitionen – nach wie vor ganz oben auf der Tagesordnung. Dennoch bleiben schnellere Fortschritte bei der Umsetzung konkreter Cyber-Präventions- und -Management-Initiativen eine Herausforderung.

  • Die verstärkte Fokussierung auf das Thema Cybersicherheit führt 2018 zu Investitionen von 3,9 Milliarden Dollar.
  • Die zügige Umsetzung konkreter Projekte zur Bewältigung der zunehmenden Bedrohungen bleibt eine Herausforderung.

Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie des globalen IT-Anbieters SITA. Die Air Transport Cybersecurity Insights 2018 zeigen, dass 89 Prozent der Airline CIOs in den nächsten drei Jahren größere Kampagnen rund um Cybersicherheit planen. Dies ist eine Steigerung von 18 Prozent im Vergleich zu 2017. Noch höher ist dieser Wert bei den Flughäfen. Hier planen 95 Prozent der CIOs umfangreiche Programme bis 2021. Priorität bleibt für mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Verantwortlichen von Fluggesellschaften und Flughäfen weiterhin die Stabilität der operativen Prozesse und Systeme.

In 2018 steigen die Ausgaben für Cybersicherheit im Vergleich zum Vorjahr auf 3,9 Milliarden Dollar. Laut den Untersuchungen von SITA geben Fluggesellschaften in diesem Jahr durchschnittlich 9 Prozent ihres gesamten IT-Budgets für Cybersicherheit aus, gegenüber 7 Prozent im Jahr 2017. Auch die Investitionen der Flughäfen in die Cybersicherheit sind mit 12 Prozent ihres gesamten IT-Budgets im Jahr 2018, gegenüber 10 Prozent im Vorjahr, weiter gestiegen.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass sich viele Verantwortliche bewusst sind, dass bei der Umsetzung umfangreicher Cybersicherheitsmaßnahmen größere Fortschritte gemacht werden müssen.

Barbara Dalibard, CEO, SITA sagt: „Die Bedeutung von Cybersicherheit ist allgemein bekannt und Fluggesellschaften und Flughäfen investieren in den Aufbau einer soliden Sicherheitsgrundlage. Die Zahl der Cyber-Bedrohungen nimmt jedoch jedes Jahr exponentiell zu, ebenso wie das Niveau der Angriffe. Angesichts der Komplexität und des ganzheitlichen Ansatzes in der Luftverkehrsbranche müssen wir zukunftsfähige Verteidigungsmaßnahmen wesentlich schneller umsetzen, um sicherzustellen, dass wir stets einen Schritt voraus sind.“

Airlines und Flughäfen priorisieren bei ihren Ausgaben für Cybersicherheit derzeit drei Schwerpunkte: Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter (76 Prozent), Einhaltung von Vorschriften (73 Prozent) sowie Identitäts- und Zugangsmanagement (63 Prozent). Daneben hat der Report von SITA weitere Bereiche identifiziert, die in den nächsten Jahren mehr Aufmerksamkeit erfordern. Dazu gehören proaktive Netzwerküberwachung und dessen Schutz, die Sicherung der erweiterten IT-Infrastruktur (Cloud, IoT) und der Schutz vor internen Bedrohungen wie Datenlecks.

Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass mehr getan werden kann, um die Bedeutung der Cybersicherheit zu erhöhen. Heute erfassen nur noch 41 Prozent der Befragten Cybersicherheit als Bestandteil eines globalen Risikomanagementsystems, während weitere 42 Prozent der Befragten bis 2021 planen, Cyber-Risiken in ihr Reporting aufzunehmen. Nur 31 Prozent der befragten Unternehmen verfügen über einen eigenen Chief Information Security Officer (CISO). Diese Funktion ist laut der Studie entscheidend für die Wahrnehmung auf Managementebene sowie für eine erfolgreiche Umsetzung. Die proaktive Überwachung durch ein Security Operations Center (SOC) ist ebenfalls ein Kernthema für viele Befragte, wobei die Mehrheit Pläne für eine schnelle Implementierung solcher Dienste hat.

Das größte Hindernis für die Implementierung ist der Mangel an Ressourcen, von dem 78 Prozent der Unternehmen der Luftverkehrsbranche betroffen sind. Zusätzliche Herausforderungen sind das Recruiting und die Mitarbeiterbindung (47 Prozent) sowie die fehlende Kapazität für Mitarbeiterschulungen (56 Prozent).

Michael Schellenberg, Head of Cybersecurity Solutions, SITA, ergänzt: „Wir bei SITA haben erkannt, dass die Schwelle von Problemerkennung hin zur tatsächlichen Umsetzung eine große Herausforderung sein kann. Deshalb haben wir – zusammen mit anderen Branchenspezialisten wie Airbus – ein Portfolio von Cybersicherheitslösungen aufgebaut, die Unternehmen der Luftverkehrsbranche helfen, Cyber-Risiken zu erkennen, zu überwachen und zu managen. Nur durch eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Branche können wir schneller vorankommen und sicherstellen, dass unsere Branche gut geschützt und vorbereitet bleibt.“

Die vollständige Studie "Air Transport Cybersecurity Insights 2018" finden Sie hier.

www.sita.aero
 

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