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EfficientIP stellt die Ergebnisse einer unabhängigen Studie vor, die aufzeigt, wie gut Unternehmen weltweit, 100 Tage vor Ablauf der Frist für die Einhaltung der EU-Datenschutzverordnung (DSGVO), auf die neuen Vorgaben vorbereitet sind. Obwohl immer mehr Unternehmen die Datenvorschriften einhalten, gibt es dennoch nach wie vor Nachholbedarf. 

Das unabhängige Marktforschungsunternehmen Coleman Parkes befragte im Auftrag von EfficientIP über 1.000 Unternehmen weltweit nach ihren Vorbereitungsmaßnahmen für die EU-Datenschutzverordnung (DSGVO). Dies sind die wichtigsten Ergebnisse:

Global ist die Mehrheit der Unternehmen auf die DSGVO vorbereitet:

  • Fast drei Viertel (72 Prozent) der globalen Unternehmen sind zuversichtlich, dass sie bis zum 25. Mai 2018 alle erforderlichen DSGVO-Compliance-Prozesse implementiert haben werden.
  • Nordamerika ist diesbezüglich die zuversichtlichste Region der Welt. US-amerikanische und kanadische Unternehmen sagen, dass sie mit 84 Prozent beziehungsweise 75 Prozent vorbereitet sind.
  • Trotz der laufenden Brexit-Verhandlungen und der Ungewissheit über die Durchsetzung und Wirksamkeit der DSGVO-Verordnung für lokale Unternehmen, ist Großbritannien die zuversichtlichste Nation in Europa. 74 Prozent der britischen Befragten gaben an, dass sie bis zum Stichtag bereit sein werden.
  • Im Vergleich dazu liegen spanische Unternehmen mit 73 Prozent an zweiter Stelle hinter Großbritannien. Bei den französischen Befragten Unternehmen sind es lediglich 66 Prozent. Deutsche Organisationen sind mit 61 Prozent am wenigsten zuversichtlich in Europa.

Kundenvertrauen und Treue den Unternehmen, die sich für die Einhaltung der DSGVO aussprechen

  • Weltweit sind Unternehmen davon überzeugt, dass die Einhaltung der DSGVO-Vorschriften zahlreiche Vorteile für sie beinhaltet. Fast die Hälfte aller befragten Unternehmen (46 Prozent) gibt an, dass der wichtigste Vorteil der DSGVO-Konformität darin bestehe, das Vertrauen der Kunden im Umgang mit sensiblen Daten zu gewinnen. 31 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass Compliance insbesondere die Markenbekanntheit steigere. 18 Prozent der Befragten sagen, dass die Einhaltung der DSGVO-Richtlinien die Kundenbindung stärken werde.
  • Die Regionen APAC, Nordamerika und Europa sind der Ansicht, dass der größte positive Effekt von Compliance und der damit verbundene Umgang mit sensiblen Kundendaten, eine wesentliche Steigerung des Vertrauens, mit 53 Prozent, 46 Prozent beziehungsweise 41 Prozent, sein wird.
  • Europäische Unternehmen führen an erster Stelle an, dass eine erhöhte Kundenbindung mit 22 Prozent die größte Auswirkung sei. Nordamerika und APAC folgen mit 15 Prozent beziehungsweise 14 Prozent.

Unternehmen investieren bis zu 4,5 Millionen Euro zur Einhaltung der DSGVO

  • Im Durchschnitt haben globale Organisationen bisher 1,28 Millionen Euro für die Einhaltung der DSGVO ausgegeben.
  • Weltweit gaben europäische Unternehmen im Durchschnitt am meisten für die Einhaltung der Vorschriften aus, wobei Deutschland mit 1,6 Millionen Euro führend war, gefolgt von Großbritannien mit 1,46 Millionen Euro und Frankreich mit 1,45 Millionen Euro.
  • Die USA und Singapur sind die Spitzenreiter bei den Ausgaben in Nordamerika und APAC und investieren durchschnittlich 1,27 Millionen Euro beziehungsweise eine Million. Kleine und mittlere Unternehmen haben bisher durchschnittlich 1,02 Millionen Euro für Compliance ausgegeben, während es bei große Unternehmen bis zu 4,5 Millionen Euro waren.

Unternehmen setzen vermehrt auf DNS-Analyse als auf ältere Firewall-Technologien

  • Zentraler Bestandteil der EU-DSGVO ist die Gewährleistung eines durchgängigen Datenschutzes durch Unternehmen. Als Reaktion auf diese regulatorische Anforderung sind 38 Prozent der globalen Firmen davon überzeugt, dass eine bessere Überwachung und Analyse des DNS-Datenverkehrs die beste Option ist, um den Datenschutz in ihren Netzwerken sicherzustellen. Nur 35 Prozent sind hingegen der Meinung, dass die Absicherung von Netzwerk-Endpunkten die beste Lösung sei. Nur 21 Prozent haben sich entscheiden, mehr Firewalls hinzuzufügen. Dies zeigt, dass viele Unternehmen realisieren, dass umfangreiche Datenschutzverletzungen im vergangenen Jahr stattgefunden haben und das herkömmliche Firewall-Technologie nicht länger ausreicht.
  • Unternehmen aus APAC, Nordamerika und Europa vertrauen mittlerweile auf DNS-Überwachungs- und Analysetechnologie mit 40, 37 beziehungsweise 36 Prozent.

Die Studie sollte hier zum Download stehen.

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