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Wie eine aktuelle Umfrage von Bitglass zeigte, setzt noch ein Viertel der Unternehmen auf die einfache Kennwortauthentifizierung zur Sicherung von BYOD-Umgebungen - obwohl dieses Verfahren in jüngster Vergangenheit mehrmals im Zentrum größerer Datendiebstähle stand. 

Bitglass, das Unternehmen für umfassende Datensicherheit, hat in seinem Bericht "BYOD und Identität" die Ergebnisse einer Umfrage unter 200 IT-Sicherheitsexperten veröffentlicht. Dabei stellte sich heraus, dass ein Viertel der befragten Unternehmen für den Schutz von BYOD-Umgebungen immer noch lediglich auf Single-Factor-Authentifizierungsverfahren (SFA) vertraut.

Der Bericht gibt zudem Einblick in die Prioritäten bei der Cloud-Sicherheit: So zählen die externe Freigabe (45 Prozent), der Zugriff von nicht-verwalteten Mobilgeräten sowie der Schutz vor Malware (40 Prozent) zu den Hauptsicherheitsanliegen der IT-Experten in Unternehmen. Um Abhilfe zu schaffen, setzen die Unternehmen auf neue Sicherheitslösungen. Drei Viertel der befragten Anbieter nutzen bereits Verschlüsselungstechnologien und lokale Firewalls, um ihre Daten zu schützen; eine wachsende Anzahl beginnt, sichere Web-Gateways und Cloud Access Security Broker (CASB) zu implementieren.

Die Umfrage von Bitglass ergab zudem, dass die Mehrheit der Unternehmen den neuesten Verfahren zur Benutzerauthentifizierung skeptisch gegenübersteht: 61 Prozent der befragten IT- und Sicherheitsexperten haben Bedenken, was die Eignung der Face ID-Technologie von Apple als Methode zur BYOD-Authentifizierung anbelangt. Während sie auf herkömmliche Authentifizierungsmethoden wie Sicherheitscodes, Geheimzahlen und Fingerabdruck vertrauen, hat sich die Gesichtserkennung bislang noch nicht durchgesetzt.

„Unternehmen überschätzen oftmals die Wirksamkeit herkömmlicher Sicherheitslösungen, von denen viele leicht umgangen werden können“, erklärte Rich Campagna, der CEO von Bitglass. „Der BYOD-Boom setzt Unternehmen Risiken aus, die nur anhand von datenorientierten Lösungen für sicheren Zugriff reduziert werden können.“

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • 28 Prozent der befragten Unternehmen nutzen keine Multi-Faktor-Authentifizierung für den BYOD-Zugriff.
  • Die beliebtesten MFA-Methoden für BYOD-Umgebungen sind externe Anwendungen (42 Prozent) und SMS-Token (34 Prozent).
  • Die größte Sorge der befragten Experten mit Blick auf die Cloud-Sicherheit sind externe Freigaben (45 Prozent).
  • Zu den wichtigsten Sicherheitsanliegen zählen zudem der Schutz vor Malware (40 Prozent) und der Zugriff von nicht-verwalteten Geräten (40 Prozent).
  • 61 Prozent der Befragten stehen der Face-ID-Technologie von Apple skeptisch gegenüber: Zweifel bestehen demnach hauptsächlich an der Genauigkeit der Gesichtserkennung (40 Prozent), an der Vermeidung von nicht autorisiertem Zugriff (30 Prozent) und der Geschwindigkeit der Gesichtserkennung (24 Prozent).

Über die Umfrage:

Der Bericht von Bitglass basiert auf einer Befragung von 200 IT- und Sicherheitsexperten, die an dem Gartner Symposium/Itxpo teilgenommen haben, das vom 1. bis 5. Oktober 2017 in Orlando (Florida) stattgefunden hat.

Der vollständige Bericht zur Umfrage kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://bitglass.com/byod_survey_2017
 


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