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Frau mit Lupe

One Identity, Anbieter für Identity- und Access Management (IAM)-Lösungen, hat in einer jüngst veröffentlichten globalen Studie herausgefunden, dass eine überwältigende Mehrzahl von Beschäftigten bewusst nach Informationen sucht, auf die sie nicht zugreifen dürften. Die Resultate legen nahe: Unternehmen haben in dieser Hinsicht ein massives Problem mit ihrer eigenen Belegschaft.

  • Globale Studie mit über 900 IT-Experten belegt: Mitarbeiter suchen nicht nur bewusst nach Informationen, die sie nicht für ihren Job benötigen, sondern finden sie auch.
  • 92 % der Befragten räumen ein, dass Mitarbeiter versuchen auf Informationen zuzugreifen, die sie nicht brauchen, um ihre tägliche Arbeit zu erledigen.
  • Nahezu zwei von drei Befragten (66 %) gaben zu, bereits aktiv nach solchen Unternehmensinformationen gesucht oder darauf zugegriffen zu haben.

Die von Dimensional Research unter mehr als 900 IT-Sicherheitsexperten durchgeführte globale Studie beschäftigt sich mit Trends und Herausforderungen beim Verwalten von Zugriffsberechtigungen für Unternehmensdaten. Zu den wichtigsten Befunden gehört, dass 92 % der Befragten versuchen auf Informationen zuzugreifen, die sie für ihre tägliche Arbeit nicht benötigen. Beinahe einer von vier Befragten (23 %) sagte, dass dies sogar häufig der Fall sei.

Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass gerade IT-Sicherheitsexperten selbst zu den schlechtesten Hütern von Unternehmensdaten gehören. Einer von drei Befragten räumte ein, bereits auf sensible Informationen zugegriffen zu haben. Informationen, die nicht notwendig waren um die tägliche Arbeit zu verrichten. Die Resultate sind umso erschreckender, wenn man bedenkt, dass der Missbrauch mit Hilfe von privilegierten Zugriffsberechtigungen erfolgte, die mit der Position als IT-Sicherheitsexperte verbunden sind.

Weitere Ergebnisse der Studie, die mit diesen Ergebnissen direkt in Zusammenhang stehen:

  • Informationen zu Leistung und Erfolg des Unternehmens sind „heiße Ware“: Mehr als einer von drei Befragten (36 %) hat eingeräumt nach sensiblen Informationen zu Leistung und Erfolg des Unternehmens gesucht oder sogar schon darauf zugegriffen zu haben. Unabhängig davon, ob diese Informationen tatsächlich erforderlich gewesen wäre.
     
  • IT-Sicherheits-Manager tragen aufgrund ihrer privilegierten Position und den damit verbundenen Zugriffsberechtigungen die größte Verantwortung: 71 % von ihnen gaben zu, nach für sie nicht notwendigen Informationen zu suchen, verglichen mit lediglich 56 % der Mitarbeiter außerhalb des Management-Teams. 45 % der Befragten auf Management-Ebene räumten ein, gezielt nach sensiblen Unternehmens-informationen zu suchen oder bereits darauf zugegriffen zu haben. Das taten im Vergleich dazu nur 17 % der Mitarbeiter in IT-Teams.
     
  • Je kleiner das Unternehmen, desto mehr wird „geschnüffelt“: 38 % der IT-Sicherheitsexperten in Unternehmen mit 500 bis 2.000 Mitarbeitern räumten ein, aktiv nach solchen Unternehmensinformationen zu suchen, während das in Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten nur 29 % tun.
     
  • Wer in Technologieunternehmen arbeitet, interessiert sich ganz besonders für sensible Informationen: 44 % der Befragten, die in einem Technologieunternehmen beschäftigt sind, haben schon aktiv nach Informationen zur Unternehmensperformance gesucht, verglichen mit 36 % der Befragten aus dem Finanzwesen, 31 % aus der Industrie und nur 21 % aus dem Gesundheitswesen.

John Milburn, President und General Manager von One Identity: “Während Insider-Bedrohungen oftmals gar nicht beabsichtigt sind, ist es offensichtlich weit verbreitet, dass Mitarbeiter sich bei Daten und Informationen einmischen, die nicht in ihren Verantwortungs-bereich fallen. Und es ist gerade dieses offensichtlich weit verbreitete Phänomen, mit dem Mitarbeiter sich und die Firma in Teufels Küche bringen. Ohne übergreifende Governance der Zugriffsberechtigungen und Rechtevergaben stellen Unternehmen ihren Angestellten einen Freifahrtschein aus, nach Belieben auf sensible Informationen zuzugreifen. Dazu gehören Unternehmenszahlen, vertrauliche Kundendaten oder private Dateien der Geschäftsführung. Geraten solche Informationen in die falschen Hände, sind die Folgen immer schwerwiegend. Der Verlust von Unternehmens- und Kundendaten oder deren Offenlegung und Verstöße gegen geltende Compliance-Richtlinien sind mögliche Risiken, die unwiderruflich Schaden an Image oder Finanzkraft eines Unternehmens anrichten.“

Mit Risiken beim Zugriffs- und Berechtigungsmanagement umgehen

Die veröffentlichten Resultate der One Identity Global State of IAM Study zeigen: Unternehmen halten sich zu wenig an empfohlene Praktiken, wenn es um grundlegende Maßnahmen des Identitäts- und Access-Managements geht. Was das unberechtigte Herumschnüffeln von Beschäftigten anbelangt, tragen eine Rollen-basierte Zugriffskontrolle und eine strikte Governance der Rechte und Genehmigungen dazu bei, potentiell böswillige Akteure davon abzuhalten auf vertrauliche und sensible Informationen zuzugreifen. In Bezug auf „zu neugierige“ IT-Sicherheitsexperten im Besonderen können Firmen Identity Intelligence benutzen, um herauszufinden, wer über erhöhte Rechte verfügt und wo genau der Rechtemissbrauch stattfindet, um dagegen vorzugehen. Eine Methode, die insbesondere greift, wenn IT-Sicherheitsverantwortliche selbst zu denen gehören, die unbefugt auf sensible Informationen zugreifen.

Auch ein weiterer Bericht, der ebenfalls auf den Ergebnissen der Studie basiert, hat wenig Erfreuliches zu Tage gefördert. Inaktive, verwaiste Konten, die nicht gesperrt sind und so ehemaligen Mitarbeitern oder böswilligen Akteuren den Zugriff erlauben, sind keine Seltenheit. Zugriffsberechtigungen von Mitarbeitern, die innerhalb des Unternehmens die Position gewechselt oder das Unternehmen bereits verlassen haben, sind oftmals nicht auf dem aktuellen Stand und stellen ein weiteres potentielles Risiko dar.

Über die „One Identity Global State of IAM Study“:

Die One Identity Global State of IAM Study basiert auf einer Online-Umfrage, die Dimensional Research unter IT-Experten durchgeführt hat, bei denen IT-Sicherheit den überwiegenden Teil ihrer professionellen Aufgaben betrifft und die zusätzlich über fundiertes IAM-Wissen verfügen. Eine breite Palette von Fragen beschäftigt sich mit den Erfahrungen und Herausforderungen in Zusammenhang mit dem Identity und Access Management. Befragt wurden dazu insgesamt 913 Personen aus den USA, Kanada, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich, Australien, Singapore und Hongkong.

One Identity stellt Ihnen zusätzlich eine Kurzfassung der Ergebnisse inklusive einer grafischen Darstellung mit weiteren Details zur Verfügung: Key Findings Report, eine ergänzende Infografik zu den Studienergebnissen finden Sie hier.

Weitere Informationen:

One Identity unterstützt Unternehmen dabei, mit diesen Herausforderungen fertig zu werden und bietet eine komplette Lösungssuite für das Zugriffs- und Berechtigungsmanagement, die Identity Governance, die Verwaltung von privilegierten Konten und Identity-as-a-Service-Lösungen an.

Ziel ist es, das Identitäts- und Access-Management grundlegend richtig anzusetzen ohne die unternehmerische Flexibilität einzuschränken. Zum Thema „Get IAM right“ hat One Identity zusätzlich eine Serie von Webinaren (http://bit.ly/2eSI5wi) vorbereitet.
 

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