Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

OMX 2018
22.11.18 - 22.11.18
In Salzburg, Österreich

SEOkomm 2018
23.11.18 - 23.11.18
In Salzburg, Österreich

Blockchain Business Summit
03.12.18 - 03.12.18
In Nürnberg

Cyber Risk Convention
05.12.18 - 05.12.18
In Köln

IT-Tage 2018
10.12.18 - 13.12.18
In Frankfurt

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Security Netzwerk 104783210 500

Im Zweifelsfall ist mehr als zwei Dritteln der deutschen Unternehmen Produkt-Performance und Benutzerfreundlichkeit wichtiger als IT-Sicherheit. Eine aktuelle Marktuntersuchung von Crisp Research fördert außerdem zu Tage, dass sich Security by Design als Ansatz anbietet, der Time-to-Market sowie Produkt- und Prozessinnovation mit IT-Sicherheit verbindet.

Für den von der TÜV Informationstechnik GmbH (TÜViT) beauftragten Report „Security by Design – Die Rolle von IT-Sicherheitsstrategien in der Digitalisierung“ befragte Crisp Research im August und September 2017 insgesamt 107 Entscheider aus dem IT-Sicherheitsumfeld sowie Produktionsleiter in Deutschland. Dabei gaben 67,3 Prozent an, dass sie immer oder häufig die IT-Sicherheit der Produkt-Performance unterordnen, wenn beide Prinzipien in Konflikt miteinander geraten.

Einheitliche Sicherheitsstandards fehlen

Zugleich gaben fast zwei Drittel der Befragten an, dass sie ihre IT-Sicherheitsstrategien noch schärfen sowie einheitliche Standards und Anforderungen für alle Bereiche definieren müssen. Diese Aufgabe stellt sich laut der Untersuchung vor dem Hintergrund der aktuellen Digitalisierung immer dringlicher. So gehört der steigende Digitalisierungsgrad in den Augen von 33,6 Prozent der befragten Unternehmen zu den drei größten Risikofaktoren und Gefahren für die IT- und Produktionssicherheit. Nur die eigenen Mitarbeiter (39,3 Prozent) und Industriespionage (38,3 Prozent) werden noch häufiger als Top-Sicherheitsrisiken eingestuft. Vor allem schaffe die Digitalisierung immer neue Einfallstore für potenzielle Angreifer sowie Sicherheitslecks. Mit dieser Herausforderung sehen sich 37,4 Prozent der Befragten konfrontiert.

42 Prozent trennen Produktions- und Office-IT

In Deutschland mit seiner starken Industrie kommt der IT-Sicherheit des „Internet of Things“ (IoT) eine besonders große Rolle zu. Als Grundregel gilt, dass die Produktions-IT von der Office-IT entkoppelt und nur notwendige sichere Schnittstellen zugelassen sind. Gut ein Drittel der Unternehmen (34 Prozent) der Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern praktiziert dies heute bereits. Eine organisatorische Trennung nehmen 42 Prozent der befragten Unternehmen vor. Doch betreiben gleichzeitig immer noch 24 Prozent eine einheitliche IT für Produktion und Office, wo sie nur punktuell Sperren und andere Sicherheitsmaßnahmen an den Übergängen definiert haben.

Security by Design als Lösungsansatz

Um Prozess- und Produktinnovation sowie Time-to-Market einerseits mit IT-Sicherheit andererseits unter einen Hut zu bringen, sei Security by Design ein geeigneter Ansatz – so der Crisp-Report. Der Ansatz zeichne sich dadurch aus, das Thema IT-Sicherheit schon von Anfang an bei Planung und Entwicklung zu berücksichtigen, anstatt erst auf der Werkzeug- und Prozessebene. So sei Security by Design vor allem in der Banken- und Finanzbranche (43 Prozent) und ganz besonders bei den sicherheitskritischen Versorgern (67 Prozent) bereits angekommen.

Vor dem Hintergrund von Security by Design setzt etwa ein Viertel der befragten Unternehmen (26 Prozent) auf die Etablierung und Zertifizierung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) als standardisiertes Vorgehensmodell. Ebenso viele Unternehmen greifen auf die Beratung und andere Leistungen eines Managed Security Providers zurück. Darüber hinaus haben sich 22 Prozent der Unternehmen für die praktische Umsetzung eines Security Operation Centers (SOC) entschieden.

„Security by Design ist sicher kein Allheilmittel in Sachen IT-Sicherheit“, kommentiert TÜViT-Geschäftsführer Dirk Kretzschmar die Ergebnisse des Crisp-Reports. „Die Transformation bestehender Unternehmensprozesse und IT-Architekturen ist ebenso wichtig. Doch stellt Security by Design auf jeden Fall ein ganzheitliches Konzept dar, mit dem sich die vielen Bestandteile erfolgreicher IT-Sicherheitsstrategien zusammenbringen lassen. So wie durch Privacy by Design beim Datenschutz lässt sich damit der notwendige Kulturwandel und das Change Management der Prozesse wirksam unterstützen.“

Der Report sollte hier zum Download stehen.

www.tuvit.de, www.crisp-research.com

GRID LIST
Frau mit Uhr

In Sachen Datensicherung und Compliance herrscht Nachholbedarf

Längst sind Daten als das wichtigste digitale Gut von Unternehmen gesetzt. Doch bei der…
Black Friday & Cyber Monday

Black Friday & Cyber Monday - Phishing-Angriffe steigen exponentiell an

Der Security-Anbieter RSA hat seinen vierteljährlichen Fraud Report für das dritte…
Black Friday

Black Friday: Rund 20 Millionen Shopper und Rekordumsatz erwartet

Am 23. November findet zum sechsten Mal der Black Friday Sale auf blackfridaysale.de…
DSGVO

Geringes Vertrauen in die DSGVO

Während sich die Welt an die DSGVO anpasst und mehr Wert auf die Privatsphäre und die…
Help

Flut von mehr als 100 kritischen Schwachstellen pro Tag

Tenable, das Cyber Exposure‑Unternehmen, veröffentlicht seinen Vulnerability Intelligence…
Analytics

Analytics macht Unternehmen innovativer

Drei von vier Unternehmen gewinnen durch den Einsatz von Analytics wertvolle…
Smarte News aus der IT-Welt