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NetzwerkAcht Prozent der deutschen Unternehmen verspielen Ersparnisse bei den Betriebskosten, weil sie rückständige Netzwerktechnologie einsetzen, die älter als drei Jahre ist. Bei britischen Firmen liegt der Anteil mit 20 Prozent hier deutlich höher. 

Dies ist das Ergebnis einer Studie des Netzwerk-Strategie- und Technologie-Unternehmens Ciena, für welche 500 große Unternehmen in Deutschland und Großbritannien vor dem Hintergrund steigender Datenübertragungsraten befragt wurden.

Laut der Studie bestehen zwischen den Investitionsstrategien der beiden wichtigen Wirtschaftsräume erhebliche Unterschiede. So geben die Briten jährlich deutlich weniger für Netzwerktechnik im Front-Office und im Rechenzentrum aus. Stattdessen setzen sie auf langfristige Investitionen und längere Amortisierungszeiten. Außerhalb der Datenzentren ist die Infrastruktur jedoch in beiden Märkten über immer größere Zeiträume im Einsatz. Die Erneuerungszyklen halten somit nicht Schritt mit der übrigen IT im Unternehmen. Fortschritte in der WLAN-Technologie, schnellere Ethernet-Protokolle und die Unterstützung neuer Breitband- und Glasfaser-Standards werden nicht voll ausgeschöpft. So gestaltet sich der Transfer von größeren Datenmengen schwierig – ob die Daten nun in das Netzwerk, aus ihm heraus oder innerhalb des Netzwerkes selbst transferiert werden.

Weitere Erkenntnisse:

Der jährliche Durchschnittswert von Investitionen in die Netzwerkinfrastruktur liegt in Deutschland bei rund 326.000 Euro (GB: 183.000 Euro). Weitere 140.000 Euro (GB: 98.000 Euro) fließen in Wide Area Networks (WAN) und sonstige Datenverbindungen.

In Deutschland nutzen 18 Prozent der Unternehmen WAN-Verbindungen, die älter als fünf Jahre sind. In Großbritannien liegt der Anteil hier bei 27 Prozent. Dies kann die Einführung von Service-Verbesserungen und neuen Diensten behindern.

In beiden Ländern schätzen Unternehmen Investitionen in die Glasfaserverbindungen zwischen Datencentern als wichtigste Maßnahme ein. So würden 43 Prozent in Deutschland und 40 Prozent in Großbritannien in diese investieren, wenn Geld keine Rolle spielen würde.

In Deutschland würden elf Prozent der Unternehmen in Site-to-Site-Verbindungen investieren, um den internen Datentransfer zu beschleunigen. Im Vergleich hierzu liegt der Anteil in Großbritannien mit 22 Prozent deutlich höher.

Bei Betrachtung der Marktsegmente kam die Studie zu folgenden Schlüssen: Der Dienstleistungssektor investiert besonders bereitwillig in die Infrastruktur von Datencentern: Hier haben 94 Prozent der Unternehmen in den vergangenen drei Jahren in wesentliche Hardwarekomponenten (Glasfaser, Verkabelung, Switches, Router, Firewalls) investiert. Im Gesundheitssektor tätigten 92 Prozent Investitionen in diesem Bereich, 89 im Finanzsektor sowie 87 im Einzelhandel. 50 Prozent der Befragten im Gesundheitssektor investierten dabei erst kürzlich im letzten Jahr.

www.ciena.com

 
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