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NetzwerkmanagementMangelnde Netzwerktransparenz, häufig fehlende Automatisierung kombiniert mit vereinzeltem Fachwissen sind die Schwachstellen im Netzwerkmanagement der Unternehmen – zu diesen Ergebnissen kommt die erste NetBrain-Studie. 

  • Anforderungen an Netzwerkadministration und -sicherheit steigen kontinuierlich
  • Handlungsbedarf bei Prozesseffizienz und der Zusammenarbeit einzelner Teams

NetBrain Technologies, Anbieter einer adaptiven Plattform zur Netzwerkautomatisierung, hat die Ergebnisse seiner ersten jährlichen Studie zum Netzwerkmanagement („2017 State of the Network Engineer: Toward an Automated Future“) veröffentlicht. Die Umfrage analysiert wichtige Trends und Herausforderungen in der Netzwerkadministration hinsichtlich Dokumentation, Troubleshooting, Change-Management und Security & Defense. Die Studie basiert auf einer USA-weiten Befragung von mehr als 200 Netzwerkexperten großer Unternehmen und öffentlicher Einrichtungen, die im April 2017 stattfand.

Die Studie deckt folgende Trends und Herausforderungen im Netzwerkmanagement auf:

  • Zunehmende Netzwerkgröße und –komplexität verlangen nach neuen Fähigkeiten und Technologien
  • Pflege von Netzwerkdokumentationen gestalten sich nach wie vor schwierig
  • Aktuelle Methoden zur Fehlerbehebung tragen zu längeren Netzausfallzeiten bei
  • Lücken beim Fachwissen und mangelnde Zusammenarbeit behindern ein effektives Management von Netzwerkproblemen
  • Netzwerksicherheit bleibt oberste Priorität, wird jedoch zunehmend anspruchsvoller

„Die Herausforderungen für Netzwerkspezialisten und IT-Sicherheitsexperten steigen, da Netzwerke wachsen und Anforderungen an Netzwerksicherheit und softwarebasiertes Networking zunehmen", erklärt Grant Ho, Senior Vice President Global Marketing bei NetBrain Technologies, Inc. „Unsere Umfrage hat ergeben, dass sich manuelle Prozesse, wie Kommandozeilen, nicht an die steigende Komplexität anpassen, sowie isoliertes Fachwissen und eine eingeschränkte Zusammenarbeit Problemlösungen verlangsamen.“

Plattformen zur Netzwerkautomatisierung bieten daher entscheidende Vorteile: „Wenn Netzwerkaufgaben automatisiert und eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Netzwerk-, Sicherheits- und Applikationsteams existiert, kann die IT in Hybrid-Netzwerken schneller Probleme diagnostizieren und Bedrohungen entgegenwirken", so Ho.

Die wichtigsten Einzelergebnisse der Studie im Überblick:

  • Bei 83 Prozent der Befragten ist die Größe der Unternehmensnetzwerke (z. B. Switches, Router, Firewalls etc.) im vergangenen Jahr gewachsen. Daher wollen 30 Prozent innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monate in die Netzwerkautomatisierung investieren.
     
  • Die Netzwerkdokumentation ist weiterhin meist ein manueller Prozess. 49 Prozent der Befragten gaben als größte Herausforderung an, dass es zu lange dauert, Netzwerkdiagramme zu erstellen. Bei 44 Prozent ist die letzte Aktualisierung ihrer Netzwerkdiagramme mehr als einen Monat alt.
     
  • Für die Mehrheit der Befragten (71 Prozent) sind Kommandozeilen (CLI) das primäre Werkzeug, um Netzwerkprobleme zu erkennen, jedoch nimmt für viele die Fehlersuche via CLI zu viel Zeit in Anspruch (43 Prozent). In 40 Prozent der Fälle dauert es mehr als vier Stunden, um ein typisches Netzwerkproblem zu lösen.
     
  • 45 Prozent nannten den Mangel an Kooperation und Koordination innerhalb der Netzwerkteams als eine der größten Hürden für eine effektive Fehlersuche. Darüber hinaus verlassen sich viele weiterhin ausschließlich auf einzelne Experten im Team, um ein Netzwerkproblem zu lösen. Für 33 Prozent stellt diese Abhängigkeit eines der größten Hindernisse für ein effektives Netzwerkmanagement dar.
     
  • Hinsichtlich Netzwerksicherheit sind 57 Prozent der Befragten nicht in der Lage, den Bereich des Netzwerks zu isolieren, in dem ein Angriff stattfindet. Die Hälfte der Teilnehmer empfindet die Unfähigkeit, Angriffe ohne menschliches Eingreifen kontinuierlich zu überwachen und zu diagnostizieren, als problematisch.

Weitere Informationen:

Die komplette Studie „2017 State of the Network Engineer: Toward an Automated Future“ kann hier heruntergeladen werden.
 

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