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Digitale TransformationForbes Insights hat gemeinsam mit Hitachi Data Systems eine Studie zur Digitalen Transformation mit dem Titel „How to Win at Digital Transformation: Insights from a Global Survey of Top Executives” veröffentlicht. Für die weltweit angelegte Untersuchung wurden 573 Führungskräfte befragt und Interviews mit Top-Managern geführt. 

Ein Ergebnis: Die Digitale Transformation steht auf der Strategieagenda der Unternehmen ganz oben, die Hälfte der Befragten nimmt an, dass die nächsten zwei Jahren dafür entscheidend sein werden. 

Die Ergebnisse der Studie von Forbes Insights zeigen, dass echte, geschäftliche Transformation nur erreichbar ist, wenn Organisationen sich den Zusammenhang von Menschen, Prozessen und Technologie klarmachen. Alle drei Faktoren müssen aufeinander abgestimmt sein. Der Bericht deckt auf, dass nur ein Drittel der Unternehmen sich selbst eine führende Position bei der Kundenerfahrung zuschreiben. Dies legt den Schluss nah, dass das Potential von Daten und Analysen dafür nur unzureichend ausgeschöpft wird.

Der Studie zufolge sind die meisten Unternehmen auf dem richtigen Weg. Aber die Entwicklung zur digitalen Reife vollzieht sich in fünf größeren Schritten:

  • Transformation muss in der Strategie höchste Priorität haben. Die Untersuchung von Forbes Insights und Hitachi bestätigt, dass die Digitale Transformation höchste strategische Priorität genießt. Dies wird dadurch noch verstärkt, dass Führungskräfte vor allem auf Investitionen schauen. Investitionen in neue Technologien für die Digitalisierung haben bei 51 Prozent in den nächsten beiden Jahren Top-Priorität, gleichauf mit den wachsenden Kapazitäten für Daten und Analysen (51 Prozent).
  • Geschäftsergebnisse müssen die Digitale Transformation vorantreiben. Neue Geschäftsmodelle zählen zu den Top-Treibern (41 Prozent), gefolgt von neuen Technologien (40 Prozent). Es ist ein Zeichen von Reife, dass die Innovationsfähigkeit der wichtigste Maßstab ist, an dem der Erfolg der Digitalen Transformation gemessen wird (46 Prozent), neben Umsatzwachstum (46 Prozent) und gefolgt von Kostensenkungen (43 Prozent).


Gleichzeitig existieren aber auch Problemfelder, mit denen Unternehmen sich auseinandersetzen und die sie lösen müssen:

  • Nicht erschlossenes Potential von Daten und Analysen. Weniger als die Hälfte der Unternehmen (44 Prozent) sieht sich selbst als fortgeschritten oder führend bei Daten und Analysen. Die große Mehrheit (91 Prozent) hat durch die Nutzung aber bereits einen Umsatzanstieg verbucht. Nur ein Drittel der Unternehmen betrachtet sich selbst infolge ihrer Digitalen Transformation als führend bei der Kundenerfahrung – was ebenfalls auf ungenutztes Potential hinweist.
  • Ein unternehmensweiter Ansatz für die Digitale Transformation. Derzeit sind crossfunktionale Teams nicht ausreichend an der Entwicklung (40 Prozent) oder Implementierung (35 Prozent) der Strategie beteiligt, die meiste Arbeit wird durch die IT erledigt (50 bzw. 54 Prozent). Die IT gilt als am besten auf die Digitale Transformation vorbereitet (53 Prozent), andere Funktionsbereiche hinken hinterher. Nur etwa ein Drittel der Befragten hält sie für bereit.
  • Unternehmen müssen lernen, wie sie Technologie und Mitarbeiter am besten verbinden. Technologie ist ein zweischneidiges Schwert. Sie wird als größte Herausforderung (29 Prozent) und als wichtigste Komponente (56 Prozent) einer erfolgreichen Digitalen Transformation betrachtet. Wenn es darum geht, mit den Herausforderungen der Digitalen Transformation umzugehen, stehen Menschen ganz oben auf der Liste. Zuerst kommen Neueinstellungen (57 Prozent), gefolgt von internen Schulungen (54 Prozent). Damit Technologie zum Erfolg beitragen kann, müssen vor allem die Mitarbeiter (definiert als Kombination aus Talent und Fähigkeiten) als Erfolgsfaktoren betrachtet werden.  
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